Mittwoch, 30. April 2014

Memmingen: Verkehrsunfall Frauenhoferstraße - Pkw prallt gegen Ampel

Foto: Merkel
Am Mittwoch dem 30.04.2014 gegen 12:50 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall im Kreuzungbereich Frauenhoferstraße / Donaustraße in Memmingen. Bei dem Unfall enstand erheblicher Sachschaden da bei dem Unfall ein Fahrzeug gegen eine Ampelanlage prallte. Die Feuerwehr Amendingen und der Bauhof kümmerten sich um die Sicherung der Ampel, da sie drohte auf die Fahrbahn zu stürzen. Wie es zu dem Unfall kam ist noch völlig unklar. Nach ersten Angaben wurde eine Person leicht verletzt. Bildergalerie

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Grenzen überwinden - Deutsche Jugendfeuerwehr packt Thema „Übertritt von der JF in die Einsatzabteilung“ an

Symbolfoto
Ahrweiler (RP) - Die Deutsche Jugendfeuerwehr hat mit einer Fachtagung am vergangenen Wochenende den Kick-off für eine bundesweite Diskussion gesetzt, um den Übertritt aus der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilungen der Freiwilligen Feuerwehren zu verbessern. Beispiele aus der Praxis wurden vorgestellt, Forderungen aus dem Bundesjugendforum diskutiert und Arbeitsaufträge an die Fachgremien erarbeitet. „Die Diskussionen zum Thema ,Übertritt‘ werden in den Feuerwehren auf allen Ebenen, in vielen Ländern und Kreisen geführt“, so Bundesjugendleiter Timm Falkowski. „Wir wollen uns bundesweit dieser Herausforderung stellen. Es ist eine Zukunftsaufgabe für alle Führungskräfte der Feuerwehren, immer wieder aufs Neue kritisch zu überprüfen, wie wir mehr junge Menschen für das Ehrenamt in der Feuerwehr motivieren können.“

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„Es gibt nicht den einen Jugendlichen, auf den ein Rezept anzuwenden ist“, sagt Helena Urdelowicz. Sie coacht Führungskräfte der Feuerwehren in Hessen und regte mit einem Input die Diskussion an. „Der Übertritt beginnt mit dem 10. Lebensjahr. Die Jugendfeuerwehr muss mit 15 und 16 Jahren genauso begeistern wie am ersten Tag. Wir brauchen Rezepte und die Bereitschaft, auch Gruppen anzusprechen, die bisher nicht in der Jugendfeuerwehr zu finden sind.“ Aus dem Bundesjugendforum hat Lukas Janisch Wahrnehmungen, Sorgen und Ängste sowie Wünsche der Jugendlichen eingebracht und fordert eine übergreifende Diskussion ein. „Wir müssen ein Bewusstsein schaffen, dass der Übertritt kein Selbstläufer ist“, so der Bundesjugendsprecher. „Wir brauchen den Austausch, wir brauchen den Impuls für eine Diskussion und handfeste Lösungsvorschläge.“ Das Thema „Übertritt“ wurde bereits im Bundesjugendforum, dem Netzwerkgremium der Landesjugendsprecher, und in verschiedenen Fachausschüssen der Deutschen Jugendfeuerwehr sowie in einigen Ländern mit Ideenwerkstätten, Seminaren und Diskussionen auf- und vorbereitet.

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Um sich diesem komplexen Thema zu nähern, veranstaltete die DJF erstmals ein gemeinsames Tagungswochenende mehrerer Ausschüsse. Mehr als 60 Fachleute aus den Ausschüssen für Bildung, Integration, Mädchen-/Jungenarbeit und Öffentlichkeitsarbeit sowie der DFV-/DJF-Projektgruppe „Kinder in der Feuerwehr“ haben sich aktiv beteiligt. „Mit diesem Experiment holen wir das Wissen, die Kreativität und Erfahrung unserer unterschiedlichen Fachausschüsse zusammen und wagen etwas Neues“, so Timm Falkowski. Und er zieht ein positives Fazit: „Wir leben in einer bunten Welt, wir haben ein buntes Feld an Ideen- und Wissensträgern bei der Deutschen Jugendfeuerwehr. Das wollen wir stärker nutzen, uns austauschen und wichtige Themen für unsere Zukunft gemeinsam gestalten. Unsere erste Fachtagung hat gezeigt, dass wir dabei auf einem guten Weg sind.“ Quelle: Deutscher Feuerwehr Verband)

Dienstag, 29. April 2014

Obergünzburg: Großeinsatz in Molkerei - 19 Personen untersucht

Foto: Merkel
Ein Brandalarm löste kurz nach 18 Uhr einen Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst aus. In dem Milch verarbeitenden Betrieb hatte ein Löschsystem einer Anlage ausgelöst, nachdem nach dem derzeitigen Erkenntnisstand Milchpulver auf einem Heißluftzuflussrohr zu kokeln angefangen hatte. Nachdem sich durch die Nachschau der Feuerwehr bestätigt hatte, dass kein Brand vorlag, konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Vorsorglich wurden 19 Personen, darunter 5 Einsatzkräfte der Feuerwehr, vom Rettungsdienst untersucht. Bei keiner der Personen wurden Verletzungen festgestellt. Bei dem Vorfall, der sich während eines Probebetriebes ereignet hatte, entstand kein Sachschaden. Bildergalerie

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Hemslingen: 79-Jähriger stirbt bei Verkehrsunfal

Foto: Polizeiinspektion Rotenburg
Rotenburg (ots) - Am Dienstagvormittag ist ein 79-jähriger Mann aus Schneverdingen bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Landesstraße 170 ums Leben gekommen. Als Fahrer eines Peugeot war er gegen 9.40 Uhr auf dem Weg von Grauen in Richtung Hemslingen. In einer leichten Linkskurve kam das Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts vor der Fahrbahn ab und prallte zunächst gegen eine Eiche. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der Renault herum, krachte gegen die nächste Eiche und blieb schließlich auf dem Dach liegen. Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Hemslingen und Bothel mussten den 79-Jährigen aus dem Wrack befreien. Für ihn kam jedoch jede Hilfe zu spät. Er verstarb an der Unfallstelle. Während der Unfallaufnahme war die Landesstraße gesperrt.

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Montag, 28. April 2014

Günzburg: Brand im Hochhaus - Bewohner verhaftet

Symbolfoto
Am Montag dem 28.04.2014, um 19.30 Uhr brach ein Brand in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Parkstraße aus. In dem siebenstöckigen Gebäude brannte es in der Wohnung eines 24-Jährigen.Die obere Etage des von 48 Personen bewohnten Gebäudes musste zur Sicherheit komplett geräumt werden. Von dieser Maßnahme waren ca. 20 Personen betroffen. Die Wohnung des 24-Jährigen brannte teilweise aus. Der Mann der sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs in der Wohnung aufhielt, erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung und wurde vom Rettungsdienst zur Beobachtung ins Krankenhaus eingeliefert. Weitere Wohnungen waren nicht betroffen gewesen. Der Brandschaden der zunächst auf ca. 40.000 € geschätzt wurde, dürfte sich nach erneuten Schätzungen eher im Bereich um die 10.000 € bewegen. Die Kriminalpolizei Neu-Ulm hat die Ermittlungen übernommen. Bei der Besichtigung des Brandortes wurden Hinweise auf ein vorsätzliche Legung des Brandes durch den Bewohner festgestellt. Wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung wurde der Arbeiter festgenommen und auf Antrag der Staatsanwaltschaft Memmingen dem Haftrichter vorgeführt. Aufgrund des psychischen Zustands des Mannes wurde durch den Haftrichter ein Unterbringungsbefehl für diesen erlassen.

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Kempten: Versuchter Mord an 19-jähriger Frau im Schuhmacherring - Schneller Ermittlungserfolg bei versuchtem Tötungsdelikt - Täter in Haft

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Am Sonntag dem 27.04.2014. gegen 22:20 Uhr war die schwer verletzte junge Frau aufgrund ihrer lauten Hilfeschreie im Treppenhaus eines Wohnblocks im Schuhmachering von anderen Hausbewohnern aufgefunden worden. Durch eine Nachbarin wurde daraufhin umgehend über Notruf der Rettungsdienst sowie die Polizei verständigt. Die 19-Jährige, die sowohl am Rumpf, als auch an den Armen mehrere Stich- und Schnittverletzungen mittlerer Tiefe erlitten hatte, musste im weiteren Verlauf im Krankenhaus notoperiert werden. Durch die Polizei wurde der Tatort umgehend abgesperrt. Noch in der Nacht begannen Kriminalbeamte mit der Spurensicherung in dem Treppenhaus. Die umgehend eingeleitete Fahndung nach dem zunächst unbekannten Täter verlief ergebnislos. Zur Klärung der Tat wurde bei der Kripo Kempten eine Arbeitsgruppe mit 13 Mitarbeitern eingerichtet. Im Laufe des Montags fand sowohl eine Nachbarschaftsbefragung als auch eine Absuche der Umgebung statt.

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Aufgrund der wenigen Angaben welche die Geschädigte machen konnte, stand für die Kriminalbeamten zunächst nur fest, dass es sich um einen dunkelhäutigen, namentlich unbekannten Angreifer handelte, welchen die Frau vor mehreren Wochen in einer Kemptener Kneipe kennen gelernt hatte. Aufgrund der Befragungen und weiterer Ermittlungen verdichtete sich die Spur zu einem 28-jährigen Mann aus Kempten. Über die Staatsanwaltschaft Kempten wurde noch am Montag ein Durchsuchungsbeschluss für dessen Wohnung erwirkt und die Durchsuchung durchgeführt. Nachdem der aus Mali stammende Mann mit dem Tatvorwurf konfrontiert worden war, räumte er den Angriff auf die 19-Jährige ein. Gemäß den bisherigen Erkenntnissen ist davon auszugehen, dass es zwischen der Frau und dem Mann bereits vor mehreren Tagen zu einer verbalen Auseinandersetzungen gekommen war, in deren Verlauf sich der Mann in der Ehre gekränkt fühlte. Am Sonntag suchte der Mann, der zu diesem Zeitpunkt ein Messer mit sich führte, die Frau erneut auf. Kurz nachdem diese ihm die Haustüre geöffnet hatte, stach er auf die 19-Jährige ein. Während die Schwerverletzte im Treppenhaus nach oben flüchtete, verließ der Mann den Tatort. Die Tatwaffe, ein Küchenmesser, konnte, wie von dem Tatverdächtigen angegeben, auf dem Dach der Kemptener Asylantenunterkunft aufgefunden werden.

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Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kempten wurde der 28-Jährige am Dienstag dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Totschlags den Haftbefehl. Der Mann wurde zwischenzeitlich in eine Justizvollzugsanstalt überstellt.

Winterrieden: Gemeldete Bedrohung mit Waffe - Beziehungsprobleme führen zu Polizeieinsatz

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Der Umstand, dass eine 47-jährige Frau zu ihrem Ex-Freund zurückgekehrt ist, führte am Freitag dem 25.04.2014 kurz vor 20 Uhr zu einem Polizeieinsatz. Der im Landkreis Goslar wohnende Ehemann der 47-Jährigen hatte sich am Freitagabend zu dem Anwesen des Ex-Freundes begeben, um ein Gespräch mit seiner Frau zu suchen. Nachdem aber weder der 39-jährige Unterallgäuer noch die Frau mit dem 48-Jährigen sprechen wollten, wurde ihm nicht die Tür geöffnet. In der Folge gingen von beiden Parteien Mitteilungen an die Polizei ein. Während sich der Unterallgäuer über den vehement an die Türe hämmernden Niedersachsen beschwerte, teilte dieser der Polizei mit, dass seine Frau in dem Anwesen vermutlich mit Waffengewalt festgehalten werde.

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Da die ersten Überprüfungen der Polizei ergaben, dass der 39-jährige Unterallgäuer berechtigt über mehrere Waffen verfügt, eilten mehrere Streifen der Polizei zu dem Anwesen. Vor Ort stellte sich im weiteren Verlauf heraus, dass sich die Frau bereits seit geraumer Zeit wieder bei ihrem Ex-Freund freiwillig aufhält und dass keine Freiheitsentziehung vorlag. Eine Überprüfung ergab zudem, dass die Waffen ordnungsgemäß untergebracht waren. Seitens der Polizei wird geprüft, ob dem Niedersachsen die Kosten für den Polizeieinsatz in Rechnung gestellt werden können. (ext/pol)

Kempten: Zwischenprüfung der THW Grundausbildung im Ortsverband

Archivfoto / Foto: THW
Am Samstag dem 26.04.2014 fand die Zwischenprüfung der Grundausbildung zusammen mit dem Ortsverband Sonthofen in Kempten statt. Die Grundausbildung stellt für jeden Helfer im THW die erste Stufe seiner Ausbildung dar. Hauptziel dieser Ausbildung ist es, jedem Helfer in den vielfältigen theoretischen als auch praktischen Bereichen das notwendige Wissen mitzugeben, damit sie nach Abschluß dieser Ausbildung in der Lage sind, die im Einsatzgeschehen immer wieder auftretenden Arbeiten sicher, zuverlässig und erfolgreich durchführen zu können.

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In zwölf verschiedenen Themengebieten rund ums THW werden die Helfer in einer Vielzahl von verschiedenen Tätigkeiten ausgebildet. Das Spektrum reicht dabei von der Organisations- und Rechtskunde im THW über die einfachen Themen (Knotenkunde, Holzbearbeitung und Metalbearbeitung), aber immer wieder benötigten Hangriffe und Konzepte bis hin zum selbständigen Arbeiten mit Geräten wie den pneumatischen Hebekissen, dem Stromerzeuger, dem Rettungsgerät und den Sprechfunkgeräten oder auch das Aufbinden auf eine Trage einer verletzten Person. Vor der bald anstehenden Prüfung fand nun am Samstag eine Zwischenprüfung in Theorie und Praxis statt um den Ausbildungsstand zu erfassen und alle ausstehenden Fragen zu beantworten. Zur Zwischenprüfung im Ortsverband Kempten sind ebenfalls die Helfer aus Sonthofen angereißt um ihre Lernfortschritte zu prüfen. Die Grundausbildungsprüfung findet am 17.5 in Kaufbeuren statt. (Quelle: THW Kempten)

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Memmingen: Vorfahrt missachtet - Pkw-Fahrerin übersieht Baukran

Symbolfoto
Am Samstag, 26.04., kam es in den Nachmittagsstunden im Mitteresch zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem 48-Tonnen-Baukran. Der Fahrer dieses Krans befuhr die Hühnerbergstraße in Fahrtrichtung Innenstadt. Gleichzeitig befuhr eine 23-Jährige die Hühnerbergstraße stadtauswärts und wollte auf Höhe der Kreuzung Im Mitteresch nach links in eine Hofeinfahrt einbiegen. Hierbei übersah sie den bevorrechtigten Baukran und es kam zu einem Zusammenstoß, bei welchem der Pkw der jungen Frau völlig zerstört wurde. Sie selbst kam mit leichten Verletzungen zur ambulanten Versorgung ins Klinikum Memmingen. Es entstand ein Sachschaden von ca. 14.000 Euro. (ext/pol)

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Duisburg: Brand im Wohn- und Geschäftshaus - 3 Personen getötet

Symbolfoto
Duisburg (ots) - Drei Tote, ein ausgebranntes Wohn- und Geschäftshaus und die beiden Nachbargebäude evakuiert, so die vorläufige Bilanz des Polizeiberichtes der vergangenen Nacht. Gegen 02:30 Uhr waren Nachbarn durch die herab fallende Leuchtreklame des zweieinhalb geschossigen Hauses unter den Ulmen 60 wach geworden und hatten Polizei und Feuerwehr alarmiert. Gegen 03:40 Uhr entdeckten die Löschkräfte dann in der Dachgeschosswohnung die Leichen von zwei Erwachsenen und einem Kind. Die Straße Unter den Ulmen war für die Dauer der Löscharbeiten zwischen Altenkamp und Tunnelstraße gesperrt. Die Kripo hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Der zuständige Staatsanwalt hat die Hinzuziehung eines Brandsachverständigen angeordnet.

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Mönchengladbach: Zwei Schwerverletzte nach Wendemanöver

Foto: Polizei Mönchengladbach
Mönchengladbach (ots) - Ein 60-jähriger Motorradfahrer und seine 56-jährige Sozia wurden am Sonntag dem 27.04.2014 gegen 18:10 Uhr bei einem Verkehrsunfall auf der Dahlener Straße in Höhe der Bogenstraße schwer verletzt. Ein 53jähriger Pkw-Fahrer hatte zuvor die Dahlener Straße stadtauswärts befahren und in Höhe der Bogenstraße gewendet, um stadteinwärts weiter zu fahren. Bei diesem Wendevorgang übersah er den stadteinwärts fahrenden Motorradfahrer. Dieser konnte einen Aufprall auf das Heck des Pkw trotz einer Notbremsung nicht mehr vermeiden. Die schwer verletzten Motorradfahrer wurden nach notärztlicher Erstbehandlung vor Ort in Krankenhäuser eingeliefert. Das benutzte Motorrad kam nach dem Zusammenstoß spektakulär auf dem Kopf zum Stehen. Die Unfallstelle musste für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt werden, der Verkehr wurde umgeleitet. Der entstandene Sachschaden beträgt 8.000 Euro. Bisher von der Polizei namentlich nicht festgehaltene Unfallzeugen werden gebeten, sich unter Telefon 02161-290 zu melden.

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Sonntag, 27. April 2014

Kempten / Wildpoldsried: Frontalzusammenstoß nach Überholvorgang - 5 Personen verletzt

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Am Sonntag dem 27.04.2014 gegen 13:30 Uhr, ereignete sich auf der B12, Kempten – München, zwischen der AS Kempten und Wildpoldsried ein schwerer Verkehrsunfall. Eine 74-jährige Frau wollte mit ihrem PKW VW Passat Kombi einen PKW BMW, in Fahrtrichtung München, überholen. Sie kollidierte auf gerader Strecke frontal mit dem entgegenkommenden PKW, ebenso VW Passat. Die 74-Jährige wurde bei dem Unfall eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Sie wurde schwer verletzt vom Rettungsdienst ins Krankenhaus verbracht. Ein Rettungshubschrauber stand bereit. Der entgegenkommende PKW, Passat, war mit insgesamt vier Personen besetzt. Die 49-jährige Fahrerin und die beiden Kinder , der 17-jährige Sohn und die 15-jährige Tochter, wurden leicht verletzt.

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Die 81-jährige Großmutter wurde schwer verletzt. Die Personen stammen aus dem Landkreis Konstanz. Die Unfallverursacherin, die 74-Jährige, kommt aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Der Sachschaden belauft sich nach ersten Schätzungen auf insgesamt ca. 30 000 €. Durch den Unfall entstand ein Trümmerfeld in einer Länge von ca. 100 m . Der Verkehr wurde vor der Unfallstelle, bei Wildpoldsried / B12 ausgeleitet. Die Überleitung von der A7 / Kempten zur B12 / Kempten, Richtung München, war gesperrt. Insgesamt war die B12 an der Unfallstelle wegen Aufnahme, Bergung und Fahrbahnreinigung bis 16:15 Uhr komplett gesperrt gewesen. (ext/pol)

Breitenbrunn: Verkehrsunfall - Großeinsatz für Vermisstensuche

Foto: Rizer / mindelmedia NEWS
Am Samstag Abend dem 26.04.2014 ereignete sich in dem Ortsteil Fürbuch bei Breitenbrunn ein Verkehrsunfall mit einer verletzten Person. Bei dem Unfallverursacher handelte es sich um einen 26-jährigen Pkw-Fahrer. Dieser fuhr, aus noch unbekannten Gründen, in einer Linkskurve an einen rechtsseitigen Zaun mit einer circa 50 cm hohen Betonmauer und einen angrenzenden Strommast. Hierbei verletzte sich der Fahrzeugführer am Kopf. Am Pkw entstand Totalschaden. Nachdem Passanten und der bereits eingetroffene Rettungsdienst den jungen Mann ansprachen, flüchtete dieser zu Fuß vom Unfallort. Da aufgrund des Zustands des jungen Mannes von einer akuten Gefährdungslage für ihn auszugehen war, wurde eine groß angelegte Suchaktion eingeleitet.

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Foto: Rizer / mindelmedia NEWS
Daran beteiligt waren ca. 150 Hilfskräfte, darunter die Feuerwehren Breitenbrunn, Bedernau, Dietershofen, Kirchhasslach, Pfaffenhausen und Babenhausen, eine Rettungsdienstbesatzung. Neben der Polizeistreife (PI Mindelheim) waren noch mehrere Rettungshundestaffeln mit insgesamt acht Rettungshunden im Einsatz. Der plötzlich eingetretene Regenschauer erschwerte die Suchaktion erheblich. Ein Polizeihubschrauber konnte aufgrund der schlechten Wetterlage nicht beordert werden. Etwa drei Stunden nach dem Unfall meldete sich der Flüchtige über ein Telefon bei einem seiner Freunde. Seinen Aufenthaltsort wollte er nicht bekannt geben. Die Suchmaßnahmen konnten daraufhin eingestellt werden. Weitere Ermittlungen, warum der junge Mann bei Eintreffen der Hilfskräfte flüchtete, folgen durch die Polizeiinspektion Mindelheim. (ext/pol)

Samstag, 26. April 2014

Memmingen: Gegen Nazis - Kundgebungen und Demonstrationszug verlaufen friedlich

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Am Samstag Nachmittag dem 26.04.2014 fand in Memmingen ein Demonstrationszug unter dem Motto „Remembering means fighting“ statt. Die Versammlung, deren Teilnehmer vorwiegend linker Gruppierungen angehören, startete um 14.00 Uhr mit einer Kundgebung am Bahnhof. Sie zog dann weiter durch mehrere Straßen der Innenstadt, wo an zwei Standorten nochmals Kundgebungen mittels Lautsprecher stattfanden. Die Veranstaltung endete um ca. 17.00 Uhr mit einer Kundgebung am Bahnhof.

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Die Polizei zählte ca. 300 - 400 Versammlungsteilnehmer. Zu nennenswerten Sicherheitsstörungen kam es nicht, es wurden lediglich zwei Straftaten gemeldet. Ein Versammlungsteilnehmer muss sich wegen Sachbeschädigungen verantworten, er hatte Einrichtungen mit Edding beschmiert, eine anderere hatte einen Polizeibeamten beleidigt. Beide Verdächtige konnten ermittelt werden. Der Einsatzleiter, zugleich der Leiter der Polizeiinspektion Memmingen, EPHK (Erster Polizeihauptkommissar) Eberhard Bethke, zieht ein positives Resumé der Veranstaltung: „Die Veranstaltung verlief insgesamt geordnet und friedlich. Mein Dank gilt den eingesetzten Kräften der Bundes- und Landespolizei sowie den Mitarbeitern des Malteser Hilfsdienst und dem Technischen Hilfswerk (THW) für Ihre Unterstützung“. (ext/pol)

Ottobeuren: Pkw prallt gegen Verkehrszeichen - Zeugen gesucht

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Am Freitagabend kurz vor 20:00 Uhr kam es auf der Staatsstraße 2013 bei Ottobeuren auf Höhe Guggenberg zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein noch unbekannter Fahrer ein Verkehrszeichen beschädigte und anschließend in den Straßengraben fuhr. Der Verkehrsteilnehmer war von Mark Rettenbach in Richtung Guggenberg unterwegs, wo er vermutlich aufgrund zu hoher Geschwindigkeit von der Fahrbahn abkam. Das Fahrzeug war ein schwarzer Audi, welcher mit 4-5 Personen besetzt war, die Augenzeugen zufolge auch dabei verletzt wurden. Der schwarze Audi wurde bei dem Unfall im vorderen Bereich der Stoßstange beschädigt. Bei Eintreffen der Polizeistreife und des Rettungsdienstes hatte sich der Unfallfahrer jedoch mit seinem Pkw schon von der Unfallstelle entfernt. Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich unter der 08331/1000 bei der Polizei Memmingen zu melden. (ext/pol)

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Oberstdorf: Brand von 3 Reihenhäusern - mehrere z.t. schwer verletzte Personen

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Am Samstag dem 26.04.2014 gegen 01:13 Uhr gehen sowohl bei der Integrierten Leitstelle Allgäu und der Polizeieinsatzzentrale mehrere Notrufe, über ein im Vollbrand stehendes Reihenaus in Oberstdorf ein. Bei Eintreffen der Streife der PI Oberstdorf sowie der ersten Kräfte der FFW Oberstdorf stehen die Anwesen Weberstr. 16, 16a und 16b bereits im Vollbrand. Die benachbarten Anwesen werden geräumt. Es wird zu Beginn der Löscharbeiten eine 53 Jahre alte Bewohnerin eines Anwesens vermisst. Die Frau kann später von der Feuerwehr schwerstverletzt gerettet werden. Der Zustand der Geschädigten ist als äußert kritisch einzuschätzen. Deshalb erfolgt noch in der Nacht eine Verlegung mit dem Intensivhubschrauber in die Unfallklinik Murnau. 

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Des Weiteren werden nach derzeitigem Stand 2 Personen mittelschwer und 9 Personen leicht verletzt durch den Rettungsdienst versorgt. Der Brandschaden wird auf mindestens 750.000.- Euro geschätzt. Im Einsatz sind derzeit die Freiwilligen Feuerwehren Oberstdorf, Kronau, Langenwang, Tiefenbach, Obermaiselstein und Sonthofen. Die PI Oberstdorf wurde von der PI Sonthofen und der VPI Kempten unterstützt. Der KDD der KPI Memmingen hat vor Ort die Ermittlungen aufgenommen. Angaben zur Brandursache können derzeit noch nicht vorgenommen werden. (ext/pol) (Bilder und Bericht der Feuerwehr Oberstdorf)

Freitag, 25. April 2014

Hemmenhofen / Schloss Marbach: Tödlicher Verkehrsunfall - Fahrer eingeklemmt

Symbolfoto
Konstanz (ots) - Ein schwerer Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang ereignete sich in der Nacht zum Freitag, gegen 00.30 Uhr, auf der Landesstraße 191 auf Höhe von Schloss Marbach. Der 65-jährige Lenker eines Mercedes befuhr die L191 aus Richtung Hemmenhofen kommend in Richtung Wangen und touchierte in einer Rechtskurve auf Höhe des Schlosses Marbach vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit mit den Rädern seines Pkw die rechte Bordsteinkante. Anschließend kam das Fahrzeug nach links von der Fahrbahn ab, überfuhr ein Verkehrszeichen und prallte mit der Beifahrerseite, von der Straße nicht einsehbar, gegen einen Baum. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich der Mercedes und kam auf der Fahrerseite liegend zum Stillstand.

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Der allein im Fahrzeug befindliche Fahrer wurde eingeklemmt und tödlich verletzt. Unmittelbar vor dem Unfall war der PKW einer Streife des Polizeireviers in Gaienhofen mit überhöhter Geschwindigkeit aufgefallen Die Beamten fuhren dem Mercedes hinterher und beabsichtigten den Fahrer einer Kontrolle zu unterziehen. Auf ein Anhaltesignal mittels Leuchtschrift und eingeschaltetem Blaulicht reagierte der Fahrer jedoch nicht. Noch in der Ortsdurchfahrt von Hemmenhofen beschleunigte der hochmotorisierte Mercedes so stark, dass die Streife dem Fahrzeug nicht mehr folgen konnte und es aus den Augen verlor. Unmittelbar danach dürfte es zum Verkehrsunfall gekommen sein. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Konstanz wurde bei dem Autofahrer die Entnahme einer Blutprobe veranlasst. Neben Notarzt und Rettungsdienst war auch die Feuerwehr von Wangen im Einsatz. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 120000.-Euro. Von einem in anderer Sache im Einsatz befindlichen Polizeihubschrauber wurden Luftaufnahmen der Unfallstelle gefertigt.

Antrittsbesuch - Staatssekretäre beim THW in Bonn

Gemeinsames Gruppenfoto von THW und BBK. (Foto: THW)
Die Staatssekretäre im Bundesministerium des Innern (BMI), Dr. Günter Krings und Dr. Emily Haber, waren am Freitag dem 25.04.2014 zu Gast in der THW-Leitung in Bonn. Dort informierten sie sich über das Leistungsspektrum der Einsatzorganisation des Bundes sowie über laufende Projekte und aktuelle Einsätze des THW. In der Einsatzzentrale des THW machten sich der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Günter Krings und die Staatssekretärin Dr. Emily Haber ein Bild von dem laufenden Engagement des THW in Jordanien und der Region Kurdistan-Irak. THW-Kräfte setzen sich in Jordanien bereits seit 2012 und im Nord-Irak seit 2013 dafür ein, die Lebensbedingungen der syrischen Flüchtlinge zu verbessern. Darüber hinaus zeigten sich die Gäste auch am THW-Hochwassereinsatz, der sich in diesem Jahr zum ersten Mal jährt, interessiert.

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Von Mai bis Juli kämpften mehr als 16.000 Helferinnen und Helfer während des bislang zweitgrößten Einsatzes in der THW-Geschichte gegen die Fluten. Gemeinsam mit THW-Vizepräsident Gerd Friedsam und THW-Bundessprecher Frank Schulze sprachen sie im Anschluss unter anderem über aktuelle Herausforderungen des THW sowie über freiwilliges Engagement und dessen Förderung. Zum Abschluss informierten sie sich bei ehrenamtlichen THW-Kräften über deren Arbeit und ließen sich von ihnen Fahrzeuge und Technik im Innenhof des THW erklären. Beide würdigten das Engagement der Einsatzkräfte und zeigten sich beeindruckt von der Leistungsfähigkeit der Organisation. Begleitet wurden die Staatssekretäre von den Referatsleitern Andreas Höger (KM3) und Dr. Hans-Georg Meyer-Teschendorf (KM2) der Abteilung Krisenmanagement und Bevölkerungsschutz im BMI. Neben dem THW besuchten die Gäste auch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). (Quelle: THW)

Wallertheim: Brandeinsatz in Lagerhallen - THW unterstützt Feuerwehr

Quelle: THW/ Alexander Steinruck
Beim Feuer in zwei benachbarten Lagerhallen in Wallertheim (Rheinland-Pfalz) unterstützte das THW seit dem frühen Dienstagmorgen (22.04.2014) die Löscharbeiten. Mehr als 300 Einsatzkräfte von THW, Feuerwehren und Deutschem Roten Kreuz waren bis zum Mittwoch an der Brandbekämpfung beteiligt. Die Lagerhallen waren mit landwirtschaftlichem Gerät und Stroh gefüllt. THW-Helferinnen und -Helfer räumten die Hallen frei und legten die noch schwelenden Gebäudeteile nieder. So unterstützten so die Feuerwehr beim Ablöschen des Großbrandes. Zudem beleuchten die THW-Kräfte die Einsatzstelle. Die Hallen waren aus bislang unbekannten Gründen in Brand geraten. Das Feuer breitete sich rasch aus und sprang auf die umliegenden Gebäude. (Quelle: THW)

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München: Corsa kippt nach Zusammenstoß um

Foto: Feuerwehr München
Im Kreuzungsbereich der Elisabethstraße und der Winzererstraße sind am Donnerstag Abend gegen 21:15 Uhr zwei Autos zusammengestoßen. Ein Audi A5 prallte in einen Corsa. Zwei Beteiligte erlitten bei dem Unfall leichte Verletzungen. Der Aufprall der beiden Fahrzeuge war so heftig, dass der Opel ausgehoben wurde und auf der Fahrerseite landete. Auf dieser rutschte er noch zirka zehn Meter weiter bis er an einer Baustellenabsperrung zum Stillstand kam. Bei Ankunft der Feuerwehr und des Rettungsdienstes hatten sich bereits alle Beteiligten aus den kaputten Autos befreit. Die Einsatzkräfte sicherten den Unfall-Bereich ab und stellten den Brandschutz sicher. Abschließend nahmen sie ausgelaufene Flüssigkeiten der verunglückten Autos auf. Die 28-jährige Beifahrerin des Audi sowie der 35-jährige Opelfahrer zogen sich leichte Verletzungen zu und kamen nach einer ambulanten Erstversorgung in ein Krankenhaus. Der Fahrer des Audi blieb unverletzt. Die Schadenshöhe kann von Seiten der Feuerwehr nicht beziffert werden. Die Polizei hat die Ursachenermittlung aufgenommen. (Quelle: Feuerwehr München)

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Essen: Überfall auf Rüttenscheider Goldankauf - Täter schoss mit seiner Waffe

Foto: Polizei Essen (ots)
Essen (ots) - 45130 E-Rüttenscheid: Heute (Freitag, 25.4.) überfiel ein Räuber ein Goldankaufsgeschäft auf der Rüttenscheider Straße. Gegen 10.15 Uhr betrat der Unbekannte das Geschäft auf der Rüttenscheider Str. 121. Zunächst soll er den Verkauf von Gold vorgetäuscht haben, bevor er plötzlich eine Schusswaffe zog und den Angestellten damit bedrohte. Mit der Waffe drohend, forderte er die Bargeldeinnahmen und schoss, als sich der 69-jährige Angestellte widersetzte. Glücklicherweise traf das Projektil keine Person. Nachbarn und einige der zahlreichen Passanten auf der Rüttenscheider Straße wurde auf das Geschehen aufmerksam und alarmierten die Polizei. Ein Zeuge verfolgte den Räuber zu Fuß, als dieser aus dem Geschäft stürmte und in die nahegelegene Dorotheenstraße rannte. Zahlreiche Streifenwagen, Beamte der der Einsatzhundertschaft mit Mannschaftswagen und Fährrädern und auch Kradfahrer fahndeten nur wenig später in Rüttenscheid.

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Nahe der Paulinenstraße/ Emmastraße kam dem Flüchtenden ein Polizeikradfahrer entgegen, der mit einem weiteren Polizisten den Räuber nach wenigen Metern überwältigte. Der Erfolg ist auch dem zuerst genannten Passanten zu verdanken, der Polizisten zuvor auf die Fluchtrichtung hinwies. Das geraubte Bargeld konnte bei dem 39-jährigen, wohnungslosen Verdächtigen aufgefunden werden. Nach der Festnahme setzte eine umfangreiche Suche ein, da die offenbar scharfe Schusswaffe nicht bei der Durchsuchung gefunden wurde. Ein Sprengstoffspürhund und weitere Beamte fanden zunächst versteckte Kleidungsstücke in einem Hinterhof an der Julienstraße, kurz darauf auch die unter Laub befindliche Waffe. Das Raubkommissariat übernahm die Ermittlungen am Tatort und forderte auch die Spurensicherung an. Der Festgenommene wird zur Zeit noch verhört. (Peke)

Oberstaufen: Kontrolle verloren - Pkw mehrmals überschlagen

Symbolfoto
Zischen Hagspiel und Schindelberg kam gegen 12.15 Uhr ein Pkw von der Fahrbahn ab und überschlug sich mehrmals. Die 66-jährige Oberallgäuerin fuhr von Hagspiel in Richtung Schindelberg und kam aus bislang noch nicht geklärter Ursache in einer scharfen Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. In der angrenzenden Wiese überschlug sich das Fahrzeug. Die Pkw-Fahrerin wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus eingeliefert. Nach den derzeitigen Erkenntnissen sind die erlittenen Verletzungen nicht so schwerwiegend, am verunfallten Pkw entstand ein Sachschaden von etwa 3.500 Euro. (ext/pol)

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Unterhingau / Kratisried: Pkw prallt gegen Baum - Autofahrer verunfallt tödlich

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Weil ein Pkw-Fahrer von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt ist, erlitt er tödliche Verletzungen. Gegen 6.15 Uhr fuhr der Ostallgäuer auf der Staatsstraße 2012 aus Richtung Günzach kommend in Richtung Kraftisried, kam in einer langgezogenen Linkskurve auf Höhe des Unterthingauer Weilers Schotten nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte mit seinem Fahrzeug gegen einen neben der Fahrbahn stehenden Baum. Nachdem der 63-Jährige in seinem Fahrzeug eingeklemmt war, musste er von den anwesenden Feuerwehren Unterthingau, Reinhardsried und Obergünzburg mit hydraulischem Gerät befreit werden. Der Rettungsdienst konnte nur noch den Tod des Verunfallten feststellen. Warum der Ostallgäuer mit seinem Pkw von der Fahrbahn abkam, ist derzeit unklar. 



Die Marktoberdorfer Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Durch die Staatsanwaltschaft Kempten wurde ein Sachverständiger an die Unfallstelle hinzugezogen. Der Pkw musste von einem Abschleppunternehmen geborgen werden. Die Staatsstraße ist im Bereich des Unfallortes bis etwa 10 Uhr gesperrt. Der entstandene Gesamtsachschaden beträgt etwa 3.000 Euro. (ext/pol)