Dienstag, 30. September 2014

Vöhringen: Einfamilienhaus unbewohnbar - Hoher Sachschaden bei Gebäudebrand

Symbolfoto
Unbewohnbar ist ein Einfamilienhaus nach einem Brand der am Dienstag ausgebrochen ist. Gegen 14:15 Uhr wurde der Brand des älteren freistehenden Einfamilienhauses bei der Polizei bekannt. Bis zum Eintreffen der ersten Streife hatte sich das Feuer bereits zu einem Vollbrand ausgebreitet. Trotz des Einsatzes von sieben Feuerwehren (Vöhringen, Illerzell, Illertissen, Illerberg, Au, Senden, Werksfeuerwehr Wieland) die mit ca. 70 Mann vor Ort waren, konnte nicht verhindert werden, dass das Haus durch den Brand unbewohnbar wurde. Aufgrund des hohen Schadens, der derzeit auf ca. 150.000 Euro geschätzt wird, ist zu befürchten, dass das Haus abgerissen werden muss. Da die beiden Bewohner des Objekts zum Zeitpunkt des Brandes nicht zu Haus waren, befanden sich keine Personen in Gefahr. 
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Ein Feuerwehrmann erlitt bei den Löscharbeiten leichte Verletzungen und wurde durch die Rettungskräfte, die mit 13 Mann vor Ort waren, in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zur noch unklaren Brandursache wurden von der Kripo Neu-Ulm übernommen. Die Nachlöscharbeiten dauern derzeit noch an, da aufgrund von Glutnestern der Dachstuhl abgetragen werden muss. Aufgrund der bei dem Brand anwesenden Schaulustigen und der in der Nähe vorbeilaufenden Bahnlinie mussten die Züge in diesem Bereich teilweise auf Sicht fahren. Etliche Schaulustige die sich auf dem Bahndamm aufhielten wurden von der Polizei aufgefordert den Bahndamm zu verlassen. (PP Schwaben Süd/West)

Bad Wörishofen: Küchenbrand - 10.000 Euro Sachschaden

Fotos: Kiessling
Am Montagnachmittag, gegen 17:15 Uhr, wurde durch einen aufmerksamen Bürger eine Rauchentwicklung in der Hochstraße mitgeteilt. Vor Ort konnte tatsächlich ein bereits gelöschter Brand festgestellt werden. Der Verursacher schilderte, dass er in seiner Küche Fett auf dem Herd erwärmte, aber dann eingeschlafen war. Das Fett entzündete sich, wodurch erheblicher Rauch entstand.
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Die Feuerwehr Bad Wörishofen war mit ca. 30 Kräften im Einsatz, der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen sowie einem Notarzt. Der Wohnungsinhaber erlitt leichte Verletzungen durch den Rauch. Weitere Personen wurden nicht gefährdet. Der Sachschaden an Inventar und Gebäude wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt. Die Polizei hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung eingeleitet. (PI Bad Wörishofen)




Kaufbeuren: Zeugenaufruf nach Tötungsdelikt - 5.000 Euro Belohnung

Vergleichsbild des gesuchten Schlüsselanhängers - Farbton kann abweichen.
Noch ungeklärt ist das Tötungsdelikt vom Hochstadtweg in Kaufbeuren, bei dem am Samstagvormittag, dem 09.08.2014, ein 40-jähriger Mann tot in seiner Wohnung aufgefunden wurde. Aufgrund der bisherigen Erkenntnisse ist davon auszugehen, dass es in der Wohnung zu einer körperlichen Auseinandersetzung kam, bei welcher das Opfer durch Stiche tödlich verletzt wurde. Die Kriminalpolizei Kaufbeuren hatte noch am Samstag die Ermittlungsgruppe „Hochstadtweg“ eingerichtet, die weiterhin mit einem Ansatz von bis zu 12 Mitarbeitern an der Klärung dieses Kapitaldeliktes arbeitet. Im Rahmen der Ermittlungen wurden bisher über 100 Vernehmungen durchgeführt. Mehr als 200 Spuren sind bisher eingegangen bzw. wurden am Tatort gesichert. Neben der Tatort- und Ermittlungsarbeit wurden auch die Spezialisten von der Operativen Fallanalyse hinzugezogen um unter anderem Ermittlungsstrategien festzulegen. Das Bayerische Landeskriminalamt hat auf Anregung der Kriminalpolizeistation Kaufbeuren zwischenzeitlich eine Belohnung von 5.000 Euro ausgesetzt. Diese Auslobung gilt für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, wird unter Ausschluss des Rechtsweges zuerkannt oder verteilt und ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Beamte, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört, bestimmt.
Sachdienliche Hinweise werden erbeten an die Kripo Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341/933-0. (PP Schwaben Süd/West
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Aufgrund der bisherigen Ermittlungen beschäftigen die Kripobeamten zudem folgende Fragen / Sachverhalte: 
- Am Donnerstag, dem 07.08.2014, zwischen 17.00 – 18.00 Uhr kam es am Hochstadtweg 5 zu einem Beinahezusammenstoß zwischen einer männlichen Person und einer Fahrradfahrerin. Die Kripo Kaufbeuren bittet diese Fahrradfahrerin, sich als Zeugin zu melden. 
- Der Wohnungsschlüssel des Opfers wurde trotz groß angelegter Suchmaßnahmen noch immer nicht gefunden. Inzwischen hat die Kripo einen Schlüsselanhänger erhalten, der dem gesuchten Schlüsselanhänger der Tatortwohnung gleicht. Es handelt sich um einen Salamander aus Metall in der Größe 6,3 cm lang - 3,3 cm breit - 0,4 cm hoch. Der gesuchte Schlüsselanhänger hat eine bläuliche Farbe die jedoch nicht mit der Farbe des Vergleichbildes übereinstimmen muss. Wer kann Hinweise geben, wo dieser Schlüsselanhänger nach dem 09.08.2014 gesehen oder gefunden wurde? 
- Ende Juli und Anfang August, also die Tage vor der Tat, stand ein dunkler BMW mit dem Teilkennzeichen KE - für Kempten in der Nähe der Tatobjektes. Wer kann Angaben zu diesem Fahrzeug oder zum Fahrer machen?

Montag, 29. September 2014

Ottobeuren / Frechenrieden: ANGRIFF WAR NUR VORGETÄUSCHT - Rollerfahrer wird von Pkw-Beifahrer vom Roller gestoßen

Symbolfoto
Nachtrag vom 29.09.2014: Ein Angriff auf einen Rollerfahrer erwies sich als vorgetäuschte Straftat. Der 16-jährige Rollerfahrer hatte gegenüber der Polizei angegeben am Sonntag auf der Ottobeurer Straße aus einem überholenden Fahrzeug heraus einen Schlag auf den Helm erhalten zu haben und, dass er als Folge von dieser Attacke gestürzt sei. Tatsächlich war der Jugendliche so schwer verletzt, dass er im Krankenhaus behandelt werden musste. Bei der Polizei ergaben sich jedoch Zweifel an den Angaben des Jugendlichen. Im Rahmen einer Vernehmung räumte der 16-Jährige am Montag schließlich ein, dass er den Vorfall nur vorgetäuscht hat. Das Motiv hierfür ist weiterhin unbekannt. Die Verletzungen hat er sich nach derzeitigem Stand der Ermittlungen vorsätzlich selbst zugefügt. (PP Schwaben Süd/West
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Hauptmledung vom 28.09.2014: Am Sonntag, gegen 13:30 Uhr, kam es auf der Ottobeurer Straße zwischen Frechenrieden und Ottobeuren zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Ein 16 jähriger Rollerfahrer fuhr von Frechenrieden nach Ottobeuren. Auf halber Strecke wurde der Rollerfahrer von einem Pkw überholt. Der Beifahrer des Pkws streckte die Hand aus dem Fenster aus und schlug den Rollerfahrer während der Fahrt so massiv gegen den Helm, dass dieser zu Fall kam. Der Rollerfahrer zog sich mittelschwere Verletzungen zu und musste im Krankenhaus behandelt werden. 
Der Pkw flüchtete in Richtung Ottobeuren. In diesem Zusammenhang bittet die Polizeiinspektion Mindelheim um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung! Bei dem Pkw handelte es sich um einen Opel, Kadett, mattgraue Farbe, blaue Stoßstange und blauer Kühlergrill. An dem Pkw war vermutlich kein Kennzeichen angebracht. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem unfallflüchtigen Pkw machen können werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Mindelheim (Tel: 08261/7685-0) zu melden. (PI Mindelheim)

Friesenried / St2055: Drei Verletzte durch Verkehrsunfall - Pkw´s prallen frontal zusammen

Symbolfoto
Nachtrag vom 30.09.2014: Nach dem gestrigen Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2055 nahe dem Weiler Brandeln, verstarb die 86-jährige Unfallverursacherin aus dem Ostallgäu in der vergangenen Nacht an der Schwere ihrer bei dem Unfall erlittenen Verletzungen. (PP Schwaben Süd/West)

Hauptmeldung von 29.09.2014: Weil eine Autofahrerin heute Mittag die vor ihr entstandene Verkehrssituation zu spät erkannte, kam es zu einem Verkehrsunfall, durch den drei Personen verletzt wurden. Die spätere Unfallverursacherin fuhr um kurz nach 12 Uhr auf der Staatsstraße 2055 (St2055) hinter dem Auto einer 39-jährigen Ostallgäuerin in Richtung Friesenried her. Die 39-Jährige beabsichtigte nahe dem Weiler Brandeln nach links in Richtung Aschthal abzubiegen und musste verkehrsbedingt anhalten, da ihr ein vorfahrtberechtigter Pkw mit Anhänger entgegenkam. Dies erkannte die folgende 86-jährige Unfallverursacherin aus dem Ostallgäu zu spät. 
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Um einen Auffahrunfall zu verhindern, wich die Rentnerin nach links auf die Gegenfahrspur aus. Dennoch beschädigte sie noch mit ihrer rechten Fahrzeugseite das Heck vom Fahrzeug der 39-Jährigen vor ihr. Auf der Gegenfahrspur stieß die Unfallverursacherin dann mit dem entgegenkommenden Pkw-Gespann eines 72-jährigen Fahrers aus dem Ostallgäu frontal zusammen. Die Verursacherin wurde durch den Unfall schwer, aber nicht lebensgefährlich, die beiden anderen Beteiligten leicht verletzt. Alle Verletzten wurden von Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Auch ein alarmierter Rettungshubschrauber war vor Ort. Alle drei Fahrzeuge wurden stark beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Insgesamt entstand ein Sachschaden von rund 50.000 Euro. (PP Schwaben Süd/West)

Sonntag, 28. September 2014

Bad Grönenbach / Legau: Schwere Verletzungen - Motorradfahrer kommt auf Gegenspur

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Am Sonntagnachmittag kam es bei der Illerbrücke zwischen Bad Grönenbach und Legau zu einem schweren Verkehrsunfall. Hierbei kam ersten Erkenntnissen zufolge ein 50-jähriger Motorradfahrer von Legau kommend vermutlich aufgrund Unachtsamkeit nach einer Linkskurve zu weit auf die Gegenfahrbahn und stieß mit dem entgegenkommenden Pkw frontal zusammen. 
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Der Motorradfahrer erlitt hierdurch schwere Verletzungen und wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Kempten geflogen. Die Pkw-Insassen wurden leicht verletzt. Die komplette Straße musste an der Unfallörtlichkeit für den Verkehr gesperrt werden. Die Gesamtschadenshöhe wird auf ca. 10.000 Euro beziffert.(PI Memmingen)

Benningen / Hawangen / St2013: Traktorfahrer missachtet Vorfahrt - Pkw prallt hinein

Fotos: Merkel
Am Sonntag dem 28.09.2014 gegen 14:15 Uhr kam es auf der Ortsverbindungsstraße St2013, zwischen Benningen und Hawangen, zu einem Verkehrsunfall. Nach ersten Informationen wollte der Traktorfahrer die St2013 kreuzen und übersah einen Pkw. 
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Dieser prallte seitlich in den Traktor. Bei dem Unfall wurden zum Glcük keine Personen verletzt. Über die Höhe des Sachschadens können noch keine Angaben gemacht werden. Wir berichten nach.
Bildergalerie zum Unfall finden Sie hier (klick...)




Samstag, 27. September 2014

Memmingen: Kellerbrand in Mehrfamilienhaus - 35.000 Euro Sachschaden

Fotos: Merkel
Am Samstag dem 27.09.2014 gegen 20:50 Uhr, meldete ein Nachbar eine Rauchentwicklung aus einem Keller eines Mehrfamilienhauses am Rübezahlplatz in Memmingen. Die Bewohner konnten evakuiert werden und die Feuerwehr Memmingen brachte den Brand des Kellerabteils relativ schnell unter Kontrolle. Es wurde niemand verletzt.
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Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 35000 Euro. Das Haus wurde von der Stadt Memmingen als vorübergehend nicht mehr bewohnbar eingestuft und die Bewohner anderswo untergebracht. Die Brandursache steht derzeit noch nicht fest. Die KPI Memmingen bittet um sachdienliche Hinweise unter Tel. 08331/100-0.

Mindelheim / Türkheim / A96: Reifenplatzer mit folgen - Lkw prallt in Mittelleitplanke

Fotos: Merkel / Kiessling
Ein Sattelzug mit tschechischer Zulassung, voll beladen mit Milchprodukten, befuhr die BAB 96 in Richtung Lindau. Rund einen Kilometer vor der Anschlußstelle Mindelheim platzte bei der Zugmaschine ein Reifen auf der Lenkachse. Deshalb verlor der 30 Jahre alte Fahrer die Kontrolle über den 40 Tonnen Zug. Der Sattelzug prallte in Folge in die Mittelschutzplanke der Autobahn, welche leicht in die Richtungsfahrbahn München geschoben wurde.
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Da die Sattelzugmaschine zudem noch Diesel verlor, mussten die Freiwilligen Feuerwehren aus Türkheim, Bad Wörishofen und Mindelheim die Betriebsmittel aufnehmen und die Fahrbahnen reinigen. Bei dem Verkehrsunfall entstand ein Gesamtsachschaden von ca. 25.000.- Euro. Die Bergungsarbeiten waren gegen 19:00 Uhr abgeschlossen. Die Unfallaufnahme erfolgte durch die APS Memmingen. (PP SWS - Einsatzzentrale)

Freitag, 26. September 2014

Woringen / A7: 34.000 Liter müssen umgepumpt werden - Wildunfall mit großen Folgen

Symbolfoto
In der vergangenen Nacht gegen 01.40 Uhr befuhr ein voll beladener Tanklastzug die A7 in Fahrtrichtung Kempten. Etwa auf Höhe Woringen hat sich der 41-jährige Lkw-Fahrer durch ein Wildschwein, das die Fahrbahn querte, derart erschreckt, dass er das Lenkrad verriss und nach rechts von der Fahrbahn abkam. Dort kollidierte der Tankzug mit dem Wildschutzzaun und kam nach ca. 100 Metern in der Böschung zum Stillstand.
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Der Fahrer blieb dabei unverletzt. Der Tankauflieger, mit circa 34.000 Liter Diesel und Benzinkraftstoff befüllt, wurde nicht in Mitleidenschaft gezogen. Zur Bergung des Fahrzeugs muss heute Vormittag der Treibstoff umgepumt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 4.000 Euro. (PP Schwaben Süd/West)

Erkheim / A96: Schwerer Lkw Unfall im Kohlbergtunnel

Foto: Karatas
Am Freitag dem 26.09.2014 gegen 10:30 Uhr musste der Fahrer eines kleineren Lkw, der auf der A96 in Fahrtrichtung München unterwegs war, im Kohlbergtunnel anhalten da sich die Heckklappe geöffnet hatte. Hierdurch musste unter anderem ein im weiteren Verlauf nachfolgender Sattelzug bis zum Stillstand abbremsen. Der Fahrer eines nachfolgenden 7,5t Lkw bemerkte anscheinend das Stauende zu spät und prallte mit hoher Geschwindigkeit auf den Sattelauflieger. Der Fahrer wurde hierdurch in dem massiv verformten Führerhaus eingeklemmt und konnte erst nach einer aufwendigeren Bergungsaktion der Feuerwehr befreit werden.
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Nach Abschluss der medizinischen Erstversorgung vor Ort wurde der lebensgefährlich verletzte Mann, von dem noch keine Personalien bekannt sind, mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Aufgrund des Unfalls musste der Kohlbergtunnel in Fahrtrichtung München vollständig gesperrt werden. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Erkheim ausgeleitet. (PP Schwaben Süd/West)
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Donnerstag, 25. September 2014

Apfeltrach: Baggerbrand - 10.000 Euro Sachschaden

Foto: Rizer (mindelmedia NEWS)
Auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Apfeltrach und Mindelau geriet in den späten Abendstunden des Mittwoch ein Bagger in Brand. Der 30-jährige Besitzer hatte auf seinem Bagger geabeitet, der anschließend durch einen Kabelbrand im Motorraum in Brand geraten war. Die Feuerwehr Apfeltrach konnte den Brand innerhalb kurzer Zeit löschen. Es entstand dennoch Totalschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro. (PI Mindelheim)

Mittwoch, 24. September 2014

Kaufbeuren / Neugablonz: Einbruch mit Vandalismus in Schule geklärt

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Der Einbruch in der Nacht zum Montag, dem 04.08.2014 in die Gustav-Leutelt-Schule in Neugablonz konnte von Beamten der Polizeiinspektion Kaufbeuren geklärt werden. Als Täter wurden insgesamt 6 männliche Jugendliche im Alter zwischen 14 bis 17 Jahren ermittelt. Die Täter stammen allesamt aus Neugablonz und den umliegenden Gemeinden. In ihren Beschuldigtenvernehmungen bei der Polizei waren die Jugendlichen großteils geständig.
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Bei der Tatortarbeit der Polizei waren besonders die massiven Verunreinigungen im Bereich des Schülercafe aufgefallen. Alle Beteiligten erhalten deshalb eine Strafanzeige wegen eines schweren Fall des Diebstahls und zusätzlich wegen Sachbeschädigung. Unabhängig davon bestehen natürlich noch die zivilrechtlichen Forderungen der Geschädigten in Höhe von knapp 1.000 Euro. Auch dafür müssen die jungen Männer oder ihre Eltern aufkommen. (PP Schwaben Süd/West)

Dienstag, 23. September 2014

Kempten / St. Mang: Passant findet Tote Person in Wasser - Identität geklärt

Symbolfoto
Nachtrag 25.09.2014: Die Ermittlungen der Kriminalpolizei haben ergeben, dass es sich bei dem Toten, der am Dienstag aus der Iller geborgen werden musste, um einen Vermissten handelt. Aufgrund der zwischenzeitlich vorliegenden Erkenntnisse ist davon auszugehen, dass der Verstorbene der seit 15.09.2014 vermisste Georg S. ist. Die im Rahmen der durchgeführten Obduktion sowie der Hintergrundermittlungen gewonnenen Erkenntnisse sprechen für einen Suizid des 51-Jährigen.

Hauptmeldung 23.09.2014: Die Beobachtung eines Passanten beschäftigt seit heute Nachmittag die Polizei. Gegen 14:20 Uhr hatte ein Passant von der St. Mang mögliche Kleidung bemerkt die sich in der Iller in einem Geäst befand. Aufgrund dieser Mitteilung wurde die Örtlichkeit überprüft. Hierbei musste festsgestellt werden, dass es sich bei der Wahrnehmung um eine tote Person handelt. 
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Der Bereich wurde von Kräften der Polizeiinspektion Kempten abgesperrt. Nach Bergung des Toten mit Unterstützung der Feuerwehr übernahm der Kriminaldauerdienst Memmingen die Sachbearbeitung. Derzeit können noch keine Angaben über die Identität des männlichen Toten, dessen Alter, die Todesursache sowie die Liegezeit im Wasser gemacht werden. (PP Schwaben Süd/West)

Sicherheitswacht Bad Wörishofen - Bewerber können sich absofort melden

Symbolfoto
Mit Stadtratsbeschluss vom 07.07.2014 wurde für Bad Wörishofen und dessen angeschlossener Ortsteile die Einführung einer Sicherheitswacht beschlossen. Die Angehörigen der Sicherheitswacht sollen vor allem dem Vandalismus und der Straßenkriminalität entgegenwirken. Sie sind zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs und verbessern durch ihre Präsenz die Sicherheitslage und das subjektive Sicherheitsgefühl der Stadtbewohner sowie der Kurgäste. Bei verdächtigen Vorkommnissen informiert die Sicherheitswacht über das Handsprechfunkgerät die nächste Polizeistreife und steht immer im engen Kontakt mit der Polizeiinspektion Bad Wörishofen. Selbst eingreifen wird sie nur im Ausnahmefall, zum Beispiel, wenn dies zur Hilfe von Bürgern dringend geboten ist. Nachdem das Bayerische Innenministerium der Einführung zwischenzeitlich zugestimmt hat, können sich ab sofort Bewerberinnen und Bewerber bei der Polizeiinspektion Bad Wörishofen für die Sicherheitswacht anmelden. Zeitnah werden die Mitglieder dann ausgewählt und mit deren ca. 2-3 Monate dauernden Ausbildung begonnen. Alle Bürgerinnen und Bürger – egal welcher Nationalität – mit Verantwortungsbereitschaft und Zivilcourage sind bei der Sicherheitswacht willkommen. Sie werden gerne bei der Sicherheitswacht aufgenommen, wenn 
- Sie mindestens 18 und höchstens 60 Jahre alt sind (Verwendungsalter bis 65 Jahre)
- Sie gesundheitlich den Anforderungen des Außendienstes gewachsen sind
- Sie eine abgeschlossene Schul-oder Berufsausbildung durch Zeugnis nachweisen
- Sie Zuverlässigkeit und Verantwortungsbereitschaft bewiesen haben und einen guten Ruf besitzen
- Sie für diese Aufgabe im Durchschnitt mindestens 10 Stunden monatlich zur Verfügung stehen können
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Sie in Bad Wörishofen oder in der nächsten Umgebung wohnen. Für Ihre Dienste erhalten Sie eine Aufwandspauschale von 8 Euro in der Stunde. Weitere Informationen – auch zu Bewerbungen – erhalten Sie im Internet unter www.polizei.bayern.de/wir/sicherheitswacht
oder bei der Polizeiinspektion Bad Wörishofen, Stockheimer Straße 11, Tel. 08247/96800. Mit der Sicherheitswacht leisten verantwortungsbewusste Bürgerinnen und Bürger freiwillig und ehrenamtlich einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit in Bad Wörishofen. Machen Sie also mit bei der Sicherheitswacht in Bad Wörishofen! (PI Bad Wörishofen

Montag, 22. September 2014

Ottobeuren: Feuerwehreinsatz am "Diether Kunerth Museum"

Fotos: Merkel
Am Montag dem 22.09.2014 war wieder viel Blaulicht in Ottobeuren zu sehen. Die Feuerwehr Ottobeuren hatte diesmal das "Museum für zeitgenössische Kunst- Diether Kunerth" als Übungsobjekt. Die Brandmeldeanlage des Museums hatte ausgelöst. Beim Eintreffen stellten die Kameraden schnell fest das es diesmal kein Fehlalarm war, sondern wirklich berechtigt ausgelöst hatte. Als Übungsszenario wurde angenommen, das es in der Tiefgarage zu einem Brand kam wobei 3 Personen verletzt wurden.
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Diese wurden schnell gerettet und der betroffene Bereich mit Rauchvorhängen abgedichtet. Am Gegenüberliegenden Objetkt mussten die Kameraden noch eine verletzte Person mit der Drehleiter bergen. Zum Glück war es eine Übung und die Kameraden sind wieder um einige Erfahrungen reicher.
Bildergalerie zur Übung finden Sie hier (klick...)


Kempten: Ruhestörung mal anders - Cannabisaufzuchtanlage sichergestellt

Symbolfoto
Am Sonntag Nachmittag wurde die Polizei zu einer Ruhestörung gerufen die einen unerwarteten Ausgang nahm. Der Verursacher war vom Mitteiler zuvor blutend im Treppenhaus gesehen worden, was frische Blutspuren auf dem Boden und an der Türe belegten. Da der Wohnungsinhaber nicht öffnete, sich aber nachweislich in der Wohnung aufhielt, stand im Raum, dass eine Gefahr für Leib oder Leben bestehen könnte. Aus diesem Grund wurde durch die Beamten die Wohnung des Betroffenen geöffnet. Der Wohnungsinhaber konnte wohlauf mit einer Schnittwunde am Finger angetroffen werden, allerdings hatten die Beamten gleich nach dem Betreten Cannabisgeruch wahrgenommen.
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Tatsächlich fand sich in der Wohnung eine komplette Aufzuchtanlage für Betäubungsmittel. Spätestens jetzt war offensichtlich, warum der Mann die Wohnung zuvor nicht freiwillig den Polizeibeamten geöffnet hatte. Die komplette Aufzuchtanlage sowie geringe Restmengen von Betäubungsmittel wurden sichergestellt. Den 38-Jährigen erwartet nun eine Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz. (PP Schwaben Süd/West)

Unterallgäu: Reanimation übers Telefon - Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle (ILS) leiten Ersthelfer per Telefon an

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Unterallgäu. Ein Notfall - Herzstillstand. Doch wie reagiert man richtig? Stabile Seitenlage, Herzdruckmassage oder Beatmung? In einem Notfall fühlen sich viele Bürger überfordert. Die Mitarbeiter der Integrierten Leitstellen (ILS) in Bayern leiten nun Ersthelfer per Telefon an. Der plötzliche Herztod ist in Deutschland laut Statistik mit etwa 150.000 Fällen pro Jahr eine der häufigsten Todesursachen. Dabei trifft es nicht nur ältere oder bereits vorerkrankte Personen, es sind immer wieder auch jüngere und vermeintlich gesunde Menschen von diesem dramatischen Ereignis betroffen. Eine der wirksamsten Waffen gegen den plötzlichen Herztod ist die möglichst sofort einsetzende Herzlungenwiederbelebung. Hierbei ist zu beachten, dass der Rettungsdienst in Bayern zwar gut organisiert ist, für die Anfahrt zum Notfallort dennoch durchschnittlich acht Minuten, in entlegenen Gebieten unter Umständen auch bis zu 15 Minuten und mehr benötigt. Wird in dieser Zeit keine Erste Hilfe geleistet, bedeutet dies den nahezu sicheren Tod des Betroffenen.
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Leider wird in Deutschland noch immer zu wenig geholfen – in nur rund 20 Prozent der Fälle wird durch Laien Erste Hilfe geleistet. Um die Ersthelfer am Notfallort zu unterstützen, wurde auf Initiative und unter Federführung der Ärztlichen Leiter Rettungsdienst in Bayern ein bayernweit einheitliches Konzept zur Durchführung der telefonisch angeleiteten Wiederbelebung (Telefonreanimation, T-CPR) entwickelt, welches die Disponenten in der ILS unterstützt und ihnen die nötige Sicherheit in dieser belastenden Situation vermittelt. Im Zeitraum zwischen Oktober 2013 und Februar 2014 wurde dieses Konzept im Auftrag der Landesgeschäftsstelle des Bayerischen Roten Kreuzes (Betreiberin ILS Donau-Iller) und des Zweckverbandes für Rettungsdienst- und Feuerwehralarmierung Donau-Iller implementiert. Die notwendige Schulung des Leitstellenpersonals in Theorie und Praxis mit einem zeitlichen Umfang von rund 400 Stunden wurden durch den Ärztlichen Leiter Rettungsdienst Dr. Axel-J. Parsch sowie die Mitarbeiter der ILS Donau-Iller Jens Hagstotz und Wolfgang Maier durchgeführt. Im Anschluss konnte das Konzept im ersten Halbjahr 2014 erfolgreich in den täglichen Arbeitsablauf der Integrierten Leitstelle eingebunden werden. Besteht nun bei einer Notfallmeldung der Verdacht auf einen Herz-Kreislauf-Stillstand, wird der Anrufer bereits am Telefon zur Ersten Hilfe ermutigt und bekommt von den Disponenten der ILS anhand eines speziellen Algorithmus gezielte Anweisungen zur Herzlungenwiederbelebung. Die Maßnahmen werden solange durchgeführt, bis Rettungsdienst und Notarzt am Notfallort eintreffen und die weitere Versorgung des Patienten übernehmen.
In den vergangenen drei Monaten wurden bereits einige Wiederbelebungen am Telefon eingeleitet und begleitet, was die Überlebenschance der Betroffenen in der Folge deutlich erhöht hat. So waren in mindestens einem Fall die ergriffenen Maßnahmen des angeleiteten Ersthelfers so effektiv, dass der Herz-Kreislauf-Stillstand ohne gesundheitliche Folgen überlebt werden konnte. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass durch Laien-Ersthelfer ergriffene Maßnahmen zur Wiederbelebung die Überlebenschance von Patienten nach einem plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand verdoppeln oder gar verdreifachen. Zwar sind beispielsweise Begleitverletzungen durch eine Herzdruckmassage durchaus möglich, diese sind in aller Regel jedoch vollkommen unerheblich und bleiben ohne weitere gesundheitliche Folgen für den Patienten. Ebenso unbegründet erscheint die Angst vor rechtlichen Folgen bei derartigen Ereignissen, da der nach bestem Wissen und Gewissen handelnde Ersthelfer hierfür nicht belangt werden kann. Falsch machen kann man also nichts – falsch ist nur, nichts zu unternehmen...
(Quelle: Landratsamt Unterallgäu / ZFR)

Sonntag, 21. September 2014

Egelsee / Memmingen: Dachstuhl von Wohnhaus in Vollbrand

Fotos: Merkel
Am Sonntag in der Mittagszeit geriet in der Egelseer Straße ein Einfamilienhaus aus noch nicht geklärter Gründen in Brand. Der Brand begann offensichtlich im oberen Stockwerk und weitete sich auf den gesamten Dachstuhl aus. Nach ersten Schätzungen entstand ein Sachschaden von ca. 200.000 Euro. Verletzt wurde niemand. Nachdem bei der Brandmeldung nicht genau bekannt war, ob der Brand in Bayern oder über der Iller in Baden Württemberg war, fuhren aus beiden Bundesländern die Freiwilligen Feuerwehren von Erolzheim, Tannheim, Amendingen, Buxheim, Memmingen und Steinheim an und löschten den Brand. Zur Betreuung der Hausinhaber war ein Kriseninterventionsteam vor Ort. Die Kriminalpolizei Memmingen hat die Brandermittlungen vor Ort aufgenommen. (PP Schwaben Süd/West, EZ-Br)


Baisweil / Lauchdorf: Dachstuhlbrand nach Blitzschlag

Fotos: Rizer (mindelmedia NEWS)
Während eines Gewitters schlug ein Blitz gegen 07:40 Uhr in den Dachstuhl eines Wohngebäudes ein. Der Dachstuhl des Anwesens geriet daraufhin in Brand. Durch das schnelle Eingreifen der alarmierten Feuerwehren der Umgebung konnte jedoch eine größere Brandausbreitung verhindert werden. Der Sachschaden an dem Wohnanwesen beträgt laut Schätzung der hinzugezogenen Beamten der Kripo Memmingen rund 30.000.- Euro. Alle Bewohner des Anwesens im Alter von 9 bis 89 Jahre konnten das Haus unverletzt verlassen. (PP SWS EZ/ KPI Memmingen)
Bildergalerie zum Blitzeinschlag finden Sie hier (klick..)


Memmingen / Benningen: Kiesgrube - Menschliche Knochen bei Motor-Cross-Veranstaltung gefunden

Symbolfoto
Nachtrag 22.09.2014: Knochenfund in Kiesgrube - Herkunft geklärt / Für größeren Wirbel hatte am Wochenende der Fund von menschlichen Knochen in einer Kiesgrube gesorgt. Am Samstag den 20.09.2014 war es am Rande einer Motor-Cross Veranstaltung zu dem Fund in einem Kies/-Schutthaufen gekommen. Nachdem ein Arzt die Knochen als eindeutig menschlich identifiziert hatte, wurden die Ermittlungen von der Kripo Memmingen übernommen. Wie bereits am Wochenende vermutet worden war, bestätigte sich zwischenzeitlich, dass der relevante Kieshaufen im Zusammenhang mit dem Umbau eines Unterallgäuer Friedhofs steht. Offensichtlich waren die Knochen beim Abtransport des Aushubs beim Friedhof nicht erkennbar und wurden nach dem Abladen in der Kiesgrube vom Regen freigelegt. Die aufgefundenen Knochen werden im weiteren Verlauf wieder ordnungsgemäß bestattet werden, weitergehende rechtsmedizinische Untersuchungen werden nicht erfolgen. (PP Schwaben Süd/West
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Hauptmeldung 21.09.2014: Im Rahmen einer Motor-Cross-Veranstaltung in einer Benninger Kiesgrube, am Samstag, den 20.09.2014, hatten aufmerksame Streckenposten/Sanitäter, gegen ca. 13:00 Uhr, menschliche Knochen in einem Kies-/Schutthaufen entdeckt. Aus dem offensichtlich kürzlich abgelagerten Schutthaufen ragten deutlich sichtbare Skelettteile, die zum Teil offensichtlich durch den Regen am Vormittag ausgewaschen und freigelegt wurden. Ein eingesetzter Arzt vor Ort konnte die Knochenteile eindeutig als menschlichen Ursprungs verifizieren. Die Kriminalpolizeiinspektion Memmingen hat die Ermittlungen aufgenommen. (KPI Memmingen)

Samstag, 20. September 2014

Bronnen / Schöneberg: Tödlicher Motorradunfall auf der MN11 - VW Golf gesucht

Fotos: Rizer (mindelmedia NEWS)
Ein 56 Jahrer alter Kradfahrer aus dem Landkreis Unterallgäu ist heute Nachmittag bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Kreisstraße MN11 zwischen Schöneberg und Bronnen verstorben. Ersten Ermittlungen zufolge befuhren zunächst drei Pkw die Kreisstraße in östliche Richtung. Dabei wurde ein vorausfahrender Pkw von einem nachfolgenden VW Bus sowie einem Ford Focus überholt. Während der VW Bus den Überholvorgang gerade noch vor dem entgegenkommenden Krad abschließen konnte, prallte der nachfolgende Ford frontal mit dem entgegenkommenden Motorrad zusammen. Für den 56 Jahre alten Motorradfahrer kam jede Hilfe zu spät, er verstarb noch an der Unfallstelle. Der 25 Jahre alte Pkwfahrer erlitt einen Schock. An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden von ca. 6000.- Euro. Die Staatsanwaltschaft Memmingen ordnete die Hinzuziehung eines Sachverständigen an. Die Unfallaufnahme erfolgte durch eine Streife der PI Mindelheim. Während der Unfallaufnahme wurde der betreffende Streckenabschnitt durch Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bronnen abgesperrt. In diesem Zusammenhang sucht die Polizeiinspektion Mindelheim den Fahrer eines älteren blauen VW Golf mit Mindelheimer Kennzeichen. Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Mindelheim Tel. 08261/76850. (PP SWS - Einsatzzentrale)