Montag, 29. Juni 2015

Vermeiden von Wildunfällen und Verhalten wenn der Unfall nicht vermeidbar ist

Vermeiden von Wildunfällen und Verhalten wenn der Unfall nicht vermeidbar ist
Foto: pixabay.com
Um Wildunfälle zu vermeiden, sollte folgendes beachtet werden:
• Bei angezeigtem Wildwechsel gilt Fuß vom Gas, besonders langsam und konzentriert weiterfahren.
• Die Geschwindigkeit reduzieren, insbesondere in der Morgen- und Abenddämmerung, während der Nacht und bei Nebel, als auch in den Bereichen die durch Verkehrszeichen gekennzeichnet sind, in denen besonders viel Wildwechsel auftritt.
• Beobachten Sie Wald- und Straßenränder aufmerksam. Insbesondere bei neuen Straßen die durch Waldgebiete führen. Das Wild behält seine gewohnten Wechsel bei.
• Bei auftauchenden Wild im Scheinwerferlicht: Abblenden, abbremsen und hupen. Wildtiere können die Geschwindigkeit von Fahrzeugen nicht einschätzen. Grelles Scheinwerferlicht macht sie zudem orientierungslos.
• Ein Tier kommt selten alleine. Immer mit weiteren Tieren rechnen. Rehe, Wildschweine und andere Arten leben oft gesellig. Panische Tiere queren zudem oft unvermittelt die Straße.

Deshalb: langsam weiterfahren – auch wenn kein Wild mehr zu sehen ist.
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Wenn die Kollision unvermeidbar ist...
• Lenkrad festhalten, geradeaus lenken
• Beim Erkennen des Hindernisses so stark wie möglich abbremsen
• Kein Ausweichmanöver, da die Gefahr in den Gegenverkehr zu geraten oder gegen ein Baum zu fahren zu groß ist
(PI Krumbach)

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