Sonntag, 30. August 2015

Plettenberg / L561: Pkw-Fahrrerin nach Überschlag schwer verletzt

Plettenberg / L561: Pkw-Fahrrerin nach Überschlag schwer verletzt
Foto: Feuerwehr Plettenberg
Plettenberg (ots) - Gegen 22:00 Uhr wurde die Feuerwehr Plettenberg zu einem schweren Verkehrsunfall in den Ortsteil Osterloh alarmiert. Aus noch nicht geklärter Ursache geriet eine aus Plettenberg kommende, in Fahrtrichtung Herscheid fahrende PKW-Fahrerin, auf der L561 in Höhe Osterloh mit ihrem Fahrzeug in einen tiefen Graben neben der Fahrbahn und überschlug sich. Bei Eintreffen der hauptberuflichen Kräfte der Feuer- und Rettungswache lag die Frau schwer verletzt neben ihrem Fahrzeug und musste dort von den Rettungskräften erstversorgt werden. Ob die Frau aus ihrem Fahrzeug geschleudert wurde, ist nach derzeitigem Sachstand der Polizei noch nicht geklärt. 
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Die Frau wurde zunächst dem Plettenberger Krankenhaus zugeführt, musste aber auf Grund der Schwere der Verletzungen im weiteren Verlauf in das Klinikum Lüdenscheid verlegt werden. Ebenfalls leicht verletzt und unter Schock stehend wurde die Mutter der Verunglückten durch einen Rettungswagen ins Plettenberger Krankenhaus gebracht, welche mit einem eigenen Wagen kurze Zeit später an der Unfallstelle eintraf und sich dabei an herumliegenden Glassplittern am Bein verletzte. Da die Feuerwehrleitstelle auf Grund mehrerer unterschiedlicher Notrufmeldungen von noch im Fahrzeug befindlichen Personen ausgehen musste, wurde die Feuerwehr mit dem Einsatzstichwort "Verkehrsunfall eingeklemmte Person" alarmiert. In Marsch gesetzt wurden daraufhin neben den hauptberuflichen Kräften mit Hilfeleistungslöschfahrzeug und Drehleiter, sowie beiden Rettungswagen und Notarzt der Feuerwehr auch ein Notarzt aus Lüdenscheid, die örtlich zuständigen ehrenamtlichen Kräfte aus Holthausen und der Rüstzug aus Ohle. 
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Der Rüstzug Ohle, sowie der Notarzt aus Lüdenscheid wurden noch auf der Anfahrt auf Grund der vor Ort vorgefundenen Lage zurück alarmiert. Die Feuerwehr unterstützte bei den Rettungs- und Bergungsarbeiten, sicherte auf Grund des auslaufenden Öl- und Benzingemisches den Brandschutz, leuchtete die Unfallstelle großzügig aus und unterstützte im weiteren Verlauf die Polizei mit der Drehleiter für Fotoaufnahmen von oben zur Unfallrekonstruktion. Erst gegen 01:00 Uhr konnten die knapp 20 Einsatzkräfte zurück in ihre Standorte einrücken.

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