Montag, 5. Oktober 2015

Memminger Klinikum: Neue Notfallklinik als zentrale Anlaufstelle für Patienten eröffnet

Memminger Klinikum: Neue Notfallklinik als zentrale Anlaufstelle für Patienten eröffnet
Die neue Notfallklinik des Klinikums Memmingen befindet sich im Erdgeschoss eines 7,2 Millionen Euro teuren Gebäudes (rechts), das zwischen April 2014 und Juni 2015 auf dem Memminger Krankenhausgelände errichtet wurde. Im Obergeschoss sind eine Onkologische Praxis sowie die Bereitschaftsdienstpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung untergebracht. (Fotos: Häfele/Pressestelle Klinikum Memmingen)
Schnelle und kompetente Hilfe für Notfallpatienten der Region bietet die neue, interdisziplinäre Notfallklinik am Klinikum Memmingen, die nun offiziell eingeweiht wurde und ab Montag, 5. Oktober, allen Bürgern rund um die Uhr mit professionellem Personal und modernster Ausstattung zur Verfügung steht. Für Notfallpatienten gibt es im Klinikum Memmingen künftig nur noch eine zentrale Anlaufstelle: Die neue Notfallklinik, die über die Krankenhauspforte auf einem ausgeschilderten Weg erreichbar ist und mit Anmeldestützpunkten, umfangreichen Räumlichkeiten und einer personellen Aufstockung die Versorgung der Patienten deutlich steigern soll. 
Anzeige
Bisher waren die jeweiligen Fachabteilungen für die Patientenaufnahme zuständig. Jetzt werden alle internistischen, chirurgischen, neurologischen, urologischen und gynäkologischen Patienten mit akuter Behandlungsbedürftigkeit in einer zentralen Notfallklinik aufgenommen, die im Erdgeschoss eines 7,2 Millionen Euro teuren Gebäudes auf dem Memminger Krankenhausgelände zur Bismarckstraße hin errichtet wurde. „Diese Maßnahme ist ein großer Fortschritt für unser Haus, denn dadurch wird die Notfallversorgung in der Stadt und der Region erheblich verbessert“, betonte Memmingens Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger bei der Eröffnung des neuen Gebäudes. 
Anzeige
Bei der feierlichen Eröffnung der Notfallklinik (von links): Der Ärztliche Direktor Professor Dr. Albrecht Pfeiffer, der neue Leiter der Notfallklinik Dr. Rupert Grashey, Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger, Klinikverwaltungsleiter Wolfram Firnhaber und Pflegedirektor Hans-Jürgen Stopora.
Die bisherige internistische Aufnahmestation 3 A sei zu mancher Zeit sehr überlastet gewesen, so Holzinger. Sie wird nach einem Umbau als Überwachungsstation mit Chest-Pain-Unit (englisch für Brustschmerz-Einheit) weitergenutzt. Im Obergeschoss des neuen Gebäudes, das zwischen April 2014 und Juni 2015 errichtet wurde und rund 970 Quadratmeter umfasst, sind eine Onkologische Praxis und die Bereitschaftsdienstpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) untergebracht. Die KV-Bereitschaftspraxis ist eine gemeinsame Einrichtung aller niedergelassenen Memminger Ärzte. Sie bietet Patienten die Sicherheit, auch außerhalb der regulären Sprechstundenzeiten qualifizierte hausärztliche Akutversorgung zu erhalten. 
Anzeige
„Hier wurde eine ideale Verknüpfung geschaffen“, begrüßte der Ärztliche Direktor des Klinikums, Professor Dr. Albrecht Pfeiffer, die räumliche Nähe zwischen Notfallklinik und Bereitschaftspraxis: „Kommt ein Patient beispielsweise mit einer Blinddarmentzündung in die Bereitschaftspraxis, kann er gleich zur klinischen Versorgung weitergeleitet werden.“ Im Rahmen der Neustrukturierung wurde der bisherige Anästhesie-Oberarzt Dr. Rupert Grashey zum Ärztlichen Leiter der neuen Notfallklinik berufen. (Pressestelle Stadt Memmingen)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen