Sonntag, 18. Oktober 2015

Polizeimeldungen für den Landkreis Oberallgäu & Kempten vom 18. Oktober 2015

Polizeimeldungen für den Landkreis Oberallgäu & Kempten vom 18. Oktober 2015
Verkehrsunfall
RETTENBERG. Am Samstag, gegen 17.30 Uhr, befuhr ein 49jähriger mit seinem Pkw die OA 6 von Vorderburg in Richtung Kranzegg. Aus Unachtsamkeit kommt er zu weit nach links und fährt ein Verkehrsschild auf einer Mittelinsel um. Gesamtschaden ca. 1700,-- Euro. (PI Immenstadt)
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Verkehrsunfälle
FISCHEN. Zu einem Auffahrunfall kam es am Samstagnachmittag in der Ortdurchfahrt der B 19 in Langenwang. Eine junge Rollerfahrerin fuhr nach ersten Erkenntnissen wahrscheinlich so gut wie ungebremst auf einen haltenden Pkw auf. Die Rollerfahrerin wurde durch den Aufprall verletzt und mußte ärztlich versorgt werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 9000 Euro (PI Sonthofen)
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Kühe auf Bundesstraße
BAD HINDELANG. Zu einer kurzfristigen Aufregung kam es am Samstagvormittag auf der Bundesstraße 308 bei Oberjoch. Bei einer unübersichtlichen Kurve kurz vor dem Grenzübergang befanden sich plötzlich zwei „ausgebüchste“ Kühe. In Zusammenarbeit mit der Polizeistreife konnte der Landwirt die Tiere relativ rasch wieder in die abgegrenzte Weide zurücktreiben. Glücklicherweise kam es zu keinen Gefährdungen von Verkehrsteilnehmern. (PI Sonthofen)
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Verlierer eines Gelbbeutels verbringt die Nacht in Gewahrsam
KEMPTEN. Mit einem kuriosen Geldbeutelfund hatte es die Kemptener Polizeiinspektion in der Samstagnacht zu tun. Am späten Samstagabend wurde bei der Polizeiinspektion Kempten der aufgefundene Geldbeutel eines Asylbewerbers abgegeben. Bei der Durchsicht des Geldbeutels nach einem Ausweisdokument staunten die Beamten nicht schlecht, als sie nebst eines Ausweises auch noch knapp 1 Gramm Marihuana auffanden. Die Beamten waren dann gegen 22.00 Uhr gerade auf dem Weg in Richtung Wohnanschrift des Verlierers in Oy-Mittelberg, als die Meldung über eine körperliche Auseinandersetzung in einem Kemptener Asylbewerberheim einging. Dort kam es zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen vier Bewohnern, welche aus noch ungeklärter Ursache in Streit gerieten. Bei den Beteiligten handelte es sich um drei Senegalesen und einem Nigerianer, im Alter von 20 und 30 Jahren. Zur Überraschung der Beamten, handelte es sich bei dem 20jährigen Nigerianer um den Verlierer des Geldbeutels, welcher dort seine Freunde besuchte und mit diesen offensichtlich in Streit geriet. Im Verlauf dieses Streits hat der 20jährige Nigerianer einem 30jährigen Senegalesen mit einer zerbrochenen Flasche eine leichte Schnittwunde am Oberarm zugeführt, welche vor Ort behandelt werden konnte. Ein weiterer 20jähriger Senegalese hatte eine tiefere Schnittwunde in der Kniekehle, welche aber wohl von einem noch unbekannten, fünften Beteiligten herrührte. Der 20jährige Senegalese wurde im Klinikum Kempten ambulant behandelt. Der 20jährige Nigerianer, welcher sich bei der Sachverhaltsaufnahme weiterhin äußerst aggressiv gab, wurde im Anschluss in Gewahrsam genommen. Hierbei leistete der 20jährige erheblichen Widerstand, wobei ein Polizeibeamter leicht an der Hand verletzt wurde, da der junge Mann unkontrolliert um sich schlug. Der 20jährige, welcher den Rest der Nacht in der Zelle verbrachte, muss sich nun nebst einem Verstoß nach dem Betäubungsmittelgesetz, auch wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten - seinen Geldbeutel hat er aber wiederbekommen. (PI Kempten)
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Halloweenvideo sorgt für Polizeieinsatz
KEMPTEN. Am Samstagnachmittag, gegen 17.30 Uhr, beobachtete ein aufmerksamer Anwohner in der Brennergasse mehrere Jugendliche, welche mit einer Brechstange und einem Radkreuz bewaffnet, hastig die dortige Tiefgarage verließen. Da der Mitteiler die Jugendlichen nicht kannte und sie offensichtlich nicht zu dem dortigen Anwesen gehörten, verständigte dieser sofort die Polizei. Bei der Nachschau vor Ort, zusammen mit dem 36jährigen Zeugen, stellten die Beamten an einigen Stellen in der Tiefgarage vermeintliche Bluttropfen fest, die zunächst nicht weiter zugeordnet werden konnten. Beschädigungen an den Fahrzeugen oder gar abmontierte Reifen, konnten jedoch nicht festgestellt werden. Im Zuge der Ermittlungen wurde dann durch einen weiteren Zeugen bekannt, dass die fünfköpfige Gruppe wohl in einem Wohnhaus in der Pulvergasse verschwunden ist. Dort wurden die Beamten dann auch fündig und trafen die Jugendlichen im Alter von 12 bis 14 Jahren an. Hier stellte sich dann heraus, dass die Kinder in der dortigen Tiefgarage ein Fotoshooting für Facebook-Halloween-Bilder gemacht haben. Hierzu bedienten sie sich auch roter Lebensmittelfarbe, welche als Blutersatz für die gestellten Fotos dienen sollte, bei welchen auch die Brechstange und das Radkreuz zum Einsatz kamen. Die Kinder machten sich umgehend daran, die Lebensmittelfarbe zu entfernen, weswegen auch keinerlei Schaden entstanden ist. (PI Kempten)

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