Mittwoch, 7. Oktober 2015

Polizeimeldungen für den Landkreis Unterallgäu & Memmingen vom 7. Oktober 2015

Polizeimeldungen für den Landkreis Unterallgäu & Memmingen vom 7. Oktober 2015
Diebstahl aus Werkzeugcontainer
SONTHEIM. Ein bisher unbekannter Täter verschaffte sich während des vergangenen Wochenendes vermutlich mit einem Nachschlüssel Zugang zu einem Werkzeugcontainer einer Tiefbaufirma. Aus dem Container, der in der Bahnhofstraße steht, wurde eine Motorflex der Marke Stihl und ein Bohrhammer der Marke Makita mit Zubehör und Koffer entwendet. Der Wert der entwendeten Baumaschinen beträgt rund 1500 Euro. Hinweise erbittet die Polizeiinspektion Mindelheim unter der Telefonnummer 08261/7685-0. (Polizeiinspektion Mindelheim)
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Pkw ohne Licht verursacht Verkehrsunfall
EPPISHAUSEN. Ein 21-jähriger Pkw-Fahrer aus dem Raum Günzburg befuhr am Dienstabend bei völliger Dunkelheit die St 2025 in Richtung Balzhausen. Die Scheinwerfer an seinem Fahrzeug waren ausgebaut. Ein Begleitfahrzeug fuhr mit eingeschaltetem Licht in größerem Abstand voraus. An der Abzweigung Haselbach wollte der ihnen entgegenkommende Pkw-Fahrer nach links in Richtung Haselbach abbiegen und übersah aufgrund der fehlenden Beleuchtung den Pkw des 21-Jährigen, sodass es zum Zusammenstoß kam. Dabei wurde die Beifahrerin des Abbiegers leicht verletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 4.500 Euro. (Polizeiinspektion Mindelheim) Fahren unter Drogeneinfluss MEMMINGEN. Am Dienstag, den 06.10.2015, erschien gegen 17 Uhr eine 44- jährige Frau auf der Wache der Polizeiinspektion Memmingen, um sich nach ihrem Mann zu erkundigen. Ihren Pkw parkte sie währenddessen vor der Polizeiinspektion Memmingen. Da Sie augenscheinlich unter Drogeneinfluss stand, wurde bei ihr eine freiwillige Blutentnahme durchgeführt. (PI Memmingen)
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Betrug mit Fahrzeugannonce
BAD WÖRISHOFEN. Bereits vergangene Woche wäre ein 64-jähriger aus Bad Wörishofen fast das Opfer eines Betrugs bei einem Fahrzeugkauf geworden. Die Täter stellen hierzu ein Inserat mit einem unschlagbar niedrigen Preis in die üblichen Kraftfahrzeugportale ein. In diesem Fall gab sich der angebliche Verkäufer als Däne aus und wollte sein in Deutschland zugelassenes und in Kiel stehendes Fahrzeug verkaufen. Als Sicherheit, dass der Käufer auch wirklich interessiert ist, sollte dieser die Hälfte des Kaufpreises mittels eines Bezahldienstes, auf den Namen seiner Ehefrau, in eine deutsche Stadt transferieren und die Kopie des Transferbeleges an den Verkäufer schicken. Dort sollte die Übergabe des Fahrzeuges und des Kaufpreises stattfinden. Zur weiteren Täuschung des Käufers schickte der Verkäufer ebenfalls einen Transferbeleg über den gleichen Betrag und da er angeblich derzeit keinen Zugriff auf den Fahrzeugbrief habe, eine Kopie seines dänischen Reisepasses sowie eine Hotelbuchung für die ausgesuchte Stadt. Als der Verkäufer eine zweite Überweisung forderte wurde der Käufer misstrauisch und erkundigte sich bei dem Bezahldienst und bekam dort die Mitteilung dass sein Geld wegen Auffälligkeiten zurückgehalten wurde und er es wieder abholen könne. Diese Betrugsmasche kursiert bereits seit mehreren Jahren. Ziel ist nur die Erlangung der Kopie des Transferbeleges mit der Transfernummer um damit und mittels eines gefälschten Ausweisdokumentes das Geld abheben zu können. Die vom angeblichen Verkäufer übersandten Dokumente stellten sich als Fälschungen heraus, die bereits bei mehreren Taten Verwendung fanden. (PI Bad Wörishofen)

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