Mittwoch, 30. September 2015

Türkheim / Irsingen: Schwerer Verkehrsunfall - Pkw prallt gegen Baum und überschlägt sich

Türkheim / Irsingen: Schwerer Verkehrsunfall - Pkw prallt gegen Baum und überschlägt sich
Fotos: Kiessling
Zwei verletzte Personen und ein Sachschaden von rund 6.000 Euro sind das Fazit eines schweren Verkehrsunfalls am Mittwochabend, 30.09.2015 gegen 18:30 Uhr. Eine 22-jährige Frau aus Kaufbeuren fuhr mit ihrem Pkw auf der Verbindungsstraße von der Staatsstraße 2015 kommend Richtung Irsingen. Knapp einen Kilometer vor der Ortseinfahrt kam die 22-Jährige infolge Unachtsamkeit nach rechts auf den unbefestigten Fahrbahnrand und prallte gegen einen Straßenleitpfosten.
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Vor Schreck vollzog sie dann einen folgenschweren Lenkfehler, querte die Fahrbahn, kam nach links ab und kollidierte dort mit einem weiteren Straßenpfosten und einem Baum. Sowohl die Fahrerin als auch deren Beifahrerin mussten schwerverletzt in ein Krankenhaus eingeliefert werden, dass Auto wurde total beschädigt geborgen und abgeschleppt. Die Polizei ermittelt jetzt gegen die 22-Jährige wegen fahrlässiger Körperverletzung. (PI Bad Wörishofen)
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Türkheim / Tussenhausen: Tödlicher Verkehrsunfall auf der St2015 - 56-jähriger prallt gegen Baum

Türkheim / Tussenhausen: Tödlicher Verkehrsunfall auf der St2015 - 56-jähriger prallt gegen Baum
Fotos: Kiessling
Zu einem tödlichen Verkehrsunfall kam es am Mittwoch Nachmittag auf der St2025, als ein 56-jähriger Pkw-Fahrer gegen einen Baum prallte. Der 56 Jahre alte Mann aus dem Landkreis Unterallgäu war gegen 17.55 Uhr auf der St2025 von Türkheim in Fahrtrichtung Tussenhausen unterwegs, als er nach derzeitigen Kenntnisstand zu einem Überholmanöver ansetzte. Das in diesem Moment vor ihm fahrende Pkw-Anhänger-Gespann, das von einem 68-Jährigen gelenkt wurde, setzte indes zum Linksabbiegen in einen Feldweg an. Nachdem beide Fahrzeuge kollidierten,
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schleuderte das Auto des 56-jährigen von der Fahrbahn und prallte gegen einen Baum. Der Fahrer konnte von den alarmierten Feuerwehren aus Ettringen und Türkheim nur noch tot aus dem Pkw geborgen werden. Der 68-Jährige wurde bei dem Unfall leicht verletzt und vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Zur Klärung der genauen Unfallumstände wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Memmingen ein Gutachter hinzugezogen. Den Sachschaden schätzt die Polizei Bad Wörishofen auf ca. 24.000 Euro. Die Fahrbahn war gegen 22 Uhr wieder frei befahrbar. (PP Schwaben Süd/West)

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Itzehoe / A23: Schwerer LKW-Unfall auf der Autobahn - 300 Schweine sterben

Itzehoe / A23: Schwerer LKW-Unfall auf der  Autobahn - 300 Schweine sterben
Foto: Polizei Bad Segeberg
A23/ Itzehoe: (ots) - Am Dienstag Nachmittag des 29.09.2015 gegen 16.20 Uhr ist es auf der Autobahn 23 in Höhe der Anschlussstelle Itzehoe Mitte (West) zu einem schweren Unfall gekommen. Ein Schweinetransporter, der die Zufahrt zur Autobahn in Richtung Norden befahren hat, ist auf das Auto eines 51-jährigen Elmshorners gekippt und hat den Wagen unter sich begraben. Der 51-Jährige übersteht dies auf wundersame Weise mit leichten Blessuren. 
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Die Polizei rückte mit insgesamt fünf Einsatzfahrzeugen an und sperrte die Autobahn in beide Richtungen voll (in diesem Bereich einspurig je Fahrtrichtung). Rettungsdienst und Feuerwehr eilten ebenfalls zur Unfallstelle. Auf dem BMW des Mannes, der allein in Richtung Norden unterwegs war, lag der mit 600 Ferkeln voll beladene Sattelzug. Schon kurz darauf stand aber fest: beide Fahrer waren aus den Fahrzeugen raus, es gibt keines schwer Verletzten. Der 51-Jährige und der 26-jährige LKW-Fahrer kamen leicht verletzt in ein Krankenhaus. 
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Dem 26-Jährigen wird vorgeworfen, mit nicht angepasster Geschwindigkeit in die Kurve der Autobahnzufahrt gefahren zu sein. Die Ermittlungen laufen noch. Bei dem Unfall starben nahezu die Hälfte der Ferkel. Die Veterinärbehörde war vor Ort. Es dauerte Stunden, bis alle Tiere umgeladen waren und LKW und der BMW geborgen waren. Die Autobahn war zwischen Itzehoe Süd und Nord bis 23.20 Uhr gesperrt. Die Feuerwehr nahm zudem ausgelaufene Betriebsstoffe auf. Der Schaden liegt bei über 50 Tausend Euro.
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Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West begrüßt die neuen Kollegen

Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West begrüßt die neuen Kollegen
Foto: Polizei
Polizeipräsident Werner Strößner begrüßte am 21. 09.2015 die Beamtinnen und Beamten, welche zum 01. September 2015 zum Polizeipräsidium Schwaben Süd/West versetzt wurden. Die Begrüßungsveranstaltung fand im Bürgerhaus der Stadt Senden statt. An dieser nahmen neben dem Behördenleiter Vertreter des Personalrates, der Sachgebiete, der Polizeiverwaltung sowie eine Vielzahl von Dienststellenleitern teil. 
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Werner Strößner hieß die insgesamt 47 Kolleginnen und Kollegen in ihrer „neuen Heimat“ herzlich Willkommen und zeigte sich zuversichtlich, dass eine Vielzahl der „auswärtigen“ Kolleginnen und Kollegen dauerhaft im Präsidialbereich verbleiben werden. Polizeipräsident Strößner ließ es aber nicht unerwähnt, dass gerade der anspruchsvolle Polizeiberuf insbesondere zu Zeiten der Flüchtlingskrise vor besonderen Herausforderungen steht. Umso wichtiger sei die Unterstützung durch die neuen Kolleginnen und Kollegen. (PP Schwaben Süd/West)
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Borbecke / B229: LKW kippt auf Haus

Borbecke / B229: LKW kippt auf Haus
Foto: Polizei Märkischer Kreis
Werdohl (ots) - Auf der Bundesstraße 229 kippte am Dienstag Morgen des 29.09.2015 ein LKW auf ein Wohnhaus. Der Unfall ereignete sich gegen 08.40 Uhr in der Ortslage Borbecke. Das Haus stürzte fast vollständig in sich zusammen. Auch am LKW entstand hoher Sachschaden. Glücklicherweise ist das Haus unbewohnt, so dass sich niemand darin aufhielt oder zu Schaden kam. 
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Warum es zu dem Unfall kam ist noch nicht abschließend geklärt. Die Ermittlungen hierzu dauern an. Beim Fahrer des LKW handelte es sich um einen 39-jährigen Mann aus Giershausen. Er kam mit einer leichten Schockverletzung ins Krankenhaus. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Polizei Werdohl unter 02392/9399-0 zu melden.
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Foto: Polizei Märkischer Kreis

Brandserie auf dem Petrisberg - Kripo Trier schaltet Vertrauenstelefon

Brandserie auf dem Petrisberg - Kripo Trier schaltet Vertrauenstelefon
Foto: Polizei Trier
Trier (ots) - Im Zeitraum vom 8. bis 18. August 2015 brannte es im Bereich Trier-Kürenz und auf dem Petrisberg insgesamt fünfmal. In allen Fällen wurden Abfallcontainer bzw. Mülleimer von Unbekannten in Brand gesetzt. Einer dieser Brände führte zum Vollbrand eines Einkaufsmarktes. Aufgrund des zeitlichen Zusammenhangs und der Lage der Brandobjekte könnten die Brände im Zusammenhang stehen.
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Bei dem Vollbrand eines Einkaufsmarktes am Montag, 10 August, dürfte der größte Sachschaden unter der Brandserie entstanden sein. Was jedoch noch schlimmer ist - Personen in einem angrenzenden Wohngebäude wurden gefährdet. Gegen 23.17 Uhr meldeten mehrere Zeugen einen Containerbrand am Einkaufsmarkt in der Straße Am Weidengraben in Trier. Die Flammen griffen rasch auf das Dach des Einkaufsmarktes über. Nur Minuten später stand der Markt im Vollbrand. Eingesetzte Kräfte evakuierten vorsorglich, insbesondere aufgrund der starken Rauch- und der massiven Hitzeentwicklung ein unmittelbar angrenzendes Hochhaus mit 79 gemeldeten Personen. Nur durch das rechtzeitige und beherzte Eingreifen der Feuerwehr Trier wurde ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus verhindert. Der Gesamtschaden ist dennoch hoch - grobe Schätzungen liegen bei etwa einer Million Euro.
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Die Kripo ermittelt in vier weiteren Container- bzw. Mülltonnenbränden. Gleich zweimal meldeten Zeugen am Samstag, 8. August, brennende Papiermüllcontainer. Gegen 23 Uhr brannten Papiercontainer in der Robert-Schumann-Allee. Sie standen einige Meter von einem Wohngebäude entfernt in einer abgetrennten Vorrichtung. Etwa fünf Minuten später fiel ein Brand eines Bastkorbs, der als Mülleimer genutzt wird, am Lottoforum in der Trierer Behringstraße auf. Hier stellte der Brandstifter den Mülleimer offenbar bewusst an einen Holzzaun im Lottoforum, um ein Übergreifen der Flammen auf die angrenzende Holzvertäfelung des Pavillons zu ermöglichen.
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Ebenfalls zweimal meldeten Zeugen am Dienstag, 18. August, brennende Container in der Robert-Schumann-Allee. Gegen 20 Uhr setzten ein oder mehrere Unbekannte eine Mülltonne im Bereich eines dortigen Einkaufsmarktes in Brand. Etwa eine Stunde später, gegen 21.02 Uhr war der Inhalt eines Papiercontainers hinter einem Studentenblock in derselben Straße Ziel von dem oder den Brandstiftern. Die beiden Brände konnten schnell gelöscht werden, so dass kein größerer Sachschaden entstand.
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Die Kriminalpolizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Aufklärung dieser Taten: Wer kann Angaben zu den einzelnen Taten machen? Wer hat jemanden zu den Tatzeiten an den Brandörtlichkeiten gesehen? Hinweise werden erbeten an die Kriminalpolizei Trier - Telefon: 0651/9779-2210 bzw. -2290. Für Menschen, die sich vertraulich an die Ermittler wenden wollen, ist ein so genanntes Vertrauenstelefon eingerichtet worden. Unter der Telefonnummer 0152/28854968 können Personen ohne Angabe ihrer Identität vertrauliche Mitteilungen machen.
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Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat sowie zur Täterermittlungen führen, hat die Staatsanwaltschaft Trier eine Belohnung in Höhe von 2.000 Euro ausgesetzt. Über die Zuerkennung und ggf. Verteilung der Belohnung an Berechtigte wird unter Ausschluss des Rechtsweges entschieden. Die Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Beamtinnen und Beamte bestimmt, zu deren Berufspflichten die Verfolgung von Straftaten gehört. Ebenfalls ausgeschlossen sind unmittelbar durch die Tat geschädigte Personen. Die Belohnung kann ebenfalls unter Wahrung der Vertraulichkeit, z.B. über einen Mittelsmann ausgezahlt werden.

Blaichach / Oberallgäu: Arbeitgeber im großen Stil bestohlen

Blaichach / Oberallgäu: Arbeitgeber im großen Stil bestohlen
Foto: Polizei
Die Polizei Immenstadt ermittelt gegen einen Mitarbeiter eines Großmarktes, der sich an seiner Arbeitsstelle schamlos bediente und eine Vielzahl an Produkten entwendete. Sein privates Warenlager wurde nun ausgehoben. Am Freitag, 25.09.2015 erstattete der Geschäftsführer eines Großmarktes in Blaichach Anzeige bei der PoIizei Immenstadt. Er hatte Fehlbestände im Lager festgestellt. Der Tatverdacht richtete sich gegen einen 53-jährigen Angestellten der Firma. Der Mann wurde am vergangenen Sonntag, als er nach Feierabend nach Hause fahren wollte, von Beamten der Polizeiinspektion Immenstadt kontrolliert. 
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Schon hierbei konnte dem Tatverdächtigen entsprechendes Diebesgut, das von seiner Arbeitsstelle stammte, zugeordnet werden. Der 53-Jährige räumte frühzeitig ein, weitere Diebstähle begangen zu haben. Noch am Sonntag wurden seine beiden Spinde am Arbeitsplatz durchsucht, wo er Waren im Wert von ca. 650 Euro versteckt hielt. Die Staatsanwaltschaft Kempten ordnete in der gleichen Nacht auch noch die Durchsuchung der Wohnung des Beschuldigten im Landkreis Oberallgäu an. Die Überraschung für die Beamten war schließlich groß, da sich in der Wohnung über 600, zum Teil sehr hochpreisige Artikel, die aus dem Sortiment seines Arbeitgebers stammten, befanden. 
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Diese hatte der 53-Jährige wohl über einen längeren Zeitraum bei sich gehortet. Für den Transport des Diebesguts zur Polizei waren gleich zwei Kleinbusse nötig. Insgesamt konnten Waren im Gesamtwert von ca. 12.800 Euro sichergestellt werden. Neben dem Verlust des Arbeitsplatzes, droht dem Tatverdächtigen auch noch eine empfindliche Strafe am Ende des Ermittlungsverfahrens. (PI Immenstadt und PP Schwaben Süd/West)
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Dienstag, 29. September 2015

Füssen: Feueralarm durch Flexarbeiten im Krankenhaus

Füssen: Feueralarm durch Flexarbeiten im Krankenhaus
Symbolfoto
Nach einem Feueralarm im Krankenhaus Füssen in der Stadtbleiche konnte am Dienstag Mittag des 29.09.2015 recht schnell wieder Entwarnung gegeben werden. Bei Flexarbeiten entzündete sich Staub, der sich in dem bearbeiteten Rohr befand, so dass sich kurzzeitig eine Stichflamme und starker Rauch bildete. 
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Das betreffende Rohr wurde von einem Arbeiter umgehend mit einem Schaumlöscher abgelöscht, so dass es zu keiner weiteren Flammenbildung kam. Für die anschließende Belüftung der angrenzenden Räumlichkeiten sorgten die alarmierten Feuerwehren aus Füssen und Schwangau. Es war kein Personenschaden zu beklagen. (PP Schwaben Süd/West)
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Balderschwang: 24-jährige Vermisste wieder wohlbehalten zuhause

Balderschwang: 24-jährige Vermisste wieder wohlbehalten zuhause
Symbolfoto
Die seit dem 28.09.2015 vermisste und mit großem Aufwand gesuchte junge Frau aus Balderschwang ist seit den späten Abendstunden des 29.09.2015 wieder daheim. 
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Sie kam selbstständig wieder nach Hause. Somit hat die ganze Sache ein gutes Ende genommen. Die Polizei bedankt sich bei der Bevölkerung für die verschiedenen Hinweise.
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Memmingen: Notfallplan "Asyl" - Erneute Zuweisung von Flüchtlingen

Memmingen: Notfallplan "Asyl" - Erneute Zuweisung von Flüchtlingen
Unterbringung der Flüchtlinge in der Turnhalle der Johann-Bierwirth-Schule (Foto: Pressestelle Stadt Memmingen)
Nach Mitteilung der Regierung von Schwaben erfolgt eine zweite Belegung der Turnhalle der Johann-Bierwirth-Schule mit etwa 200 Asylbewerbern am Samstag, den 03.10.2015. Angaben darüber, ob es sich um Frauen, Kinder, Männer bzw. Familien handelt, sowie über die Herkunft der Asylbewerber gibt es derzeit nicht. 
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Der Grund für die erneute Zuweisung liegt in der weiterhin angespannten Lage der Flüchtlingszuwanderung und in der dadurch erschöpften Kapazität der Erstaufnahmeeinrichtungen in Bayern. Die Planungen für die Unterbringung und Betreuung hierfür laufen bereits seit einiger Zeit in enger Abstimmung mit den örtlichen Hilfsorganisationen. „Jeder, der Zeitung liest oder fernsieht, weiß um die verschiedenen Flüchtlingsströme, die nach Europa und damit auch zu uns drängen", so der Oberbürgermeister Dr. Holzinger. 
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„Ich danke der Bürgerschaft und den haupt- und ehrenamtlichen Helfern in den Hilfsorganisationen und freiwilligen Initiativen sowie der Stadtverwaltung für ihren großartigen Einsatz." In Memmingen sind aktuell 410 Flüchtlinge, überwiegend dezentral, untergebracht. Unabhängig vom Notfallplan werden der Stadt pro Woche weitere rd. 10 Flüchtlinge zugewiesen, die im Stadtgebiet zusätzlich untergebracht werden müssen. (Pressestelle Stadt Memmingen)

Montag, 28. September 2015

Türkheim: Einbruch in Türkheimer Rathaus

Türkheim: Einbruch in Türkheimer Rathaus
Symbolfoto
Unbekannten drangen am zurückliegenden Wochenende in das Rathaus des Marktes Türkheim ein. Die Tat ereignete sich zwischen Freitagnachmittag, 12.30 Uhr und Sonntagmorgen, 07 Uhr in der Maximilian-Philipp-Straße. Der oder die Täter stiegen an der Südseite über ein eingeschlagenes Fenster ein suchten in den Geschäftsräumen nach Beute – blieben dabei jedoch weitestgehend erfolglos. 
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Es wurden keine wertigen Gegenstände entwendet, aber ein Sachschaden von ca. 1.000 Euro hinterlassen. Hinweise zu Tat oder Täter bitte an die Kriminalpolizei Memmingen unter der Telefonnummer 08331/100-0. (PP Schwaben Süd/West)
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Sonntag, 27. September 2015

Lindau / Oberreute: Tragischer Motorradunfall auf der B308

Lindau / Oberreute: Tragischer Motorradunfall auf der B308
Am frühen Sonntag Nachmittag des 27.09.2015 kam ein 56-jähriger Motorradfahrer bei einem Motorradunfall auf der B308 in Höhe Abzweigung Oberreute ums Leben. Der Motorradfahrer aus Österreich war in einer Fahrergruppe von Oberstaufen in Richtung Lindenberg unterwegs. Im Bereich von Oberreute kam er aus noch nicht geklärten Umständen zu Sturz. 
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Er prallte gegen die Schutzplanke und erlitt dabei tödliche Verletzungen. Zur Klärung des Unfallherganges war ein Unfallsachverständiger vor Ort. Die Feuerwehr Oberreute war zur Straßensperrung eingesetzt. Die B308 musste zur Unfallaufnahme ca. 3 Stunden komplett gesperrt werden. (PP Schwaben Süd/West)
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Memmingen: Granate aus dem ersten Weltkrieg gefunden

Memmingen: Granate aus dem ersten Weltkrieg gefunden
Archivfoto
Am Samstagvormittag, 26.09.15, gegen 10:30 Uhr wurde die Polizei von der Feuerwehr Volkratshofen angefordert. Die Floriansjünger führten eine Schrottsammlung durch, in deren Verlauf sie in einem Container einen verdächtigen Gegenstand fanden. Die angerückte Streife der Polizeiinspektion Memmingen übermittelte Lichtbilder an die Technische Sondergruppe des Landeskriminalamtes und erhielt bald darauf die Bestätigung, dass es sich um eine Artilleriegranate aus dem ersten Weltkrieg handelte. 
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Der Container wurde daraufhin von den Beamten bewacht, bis Kräfte dieser Einheit vor Ort eintrafen und die Munition begutachtete. Der Zünder der Granate wurde durch deren Beamte entfernt, sodass sie gefahrlos abtransportiert werden konnte. Die Herkunft des Geschoßes ließ sich nicht mehr nachvollziehen. (PI Memmingen)
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Memmingen: Gezündelt und Feuerwehreinsatz verursacht - Feuerwehrmann verletzt

Memmingen: Gezündelt und Feuerwehreinsatz verursacht - Feuerwehrmann verletzt
Symbolfoto
Am Samstag, 26.09.15, kurz nach 17:00 Uhr verständigte eine besorgte Memmingerin die Feuerwehr, weil Rauch aus ihrem Keller in der Ellenbogstraße drang. Daraufhin wurden Kräfte der Feuerwehr Memmingen, des Rettungsdienstes und der Polizei zum Einsatzort entsandt. Das Feuer war schnell gelöscht, handelte es sich doch lediglich um eine angesengte Obstkiste und glimmendes Faserstoffmaterial, welches die starke Rauchentwicklung verursachte. Nachdem die Feuerwehr ihre Arbeit getan hatte, machten sich Beamte der Polizeiinspektion Memmingen auf die Suche nach der Ursache des minimalen Brandes. 
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Da jegliche Brandursachen außer einer vorsätzlichen Entzündung auszuschließen waren, fiel der Verdacht auf zwei 12- und 13-jährige Buben, welche sich kurz allein in dem Gebäude aufgehalten hatten. Aufgrund elterlichem Vernehmungsgeschick legten sie dann ein Geständnis ab, im Keller gezündelt zu haben. Eine Gefahr des Übergreifens auf das Gebäude bestand jedoch nicht. Die beiden Buben erhielten eine „strenge Vorladung“ zur Memminger Jugendfeuerwehr. Ein 23-jähriger Feuerwehrmann wurde auf der Anfahrt zu dem Einsatz verletzt, als er aus einem fahrenden Feuerwehrauto fiel. Das Einsatzfahrzeug hatte die Feuerwehrwache gerade verlassen, als sich in der Rechtskurve des Rennwegs an der Abzweigung zum Tummelplatzweg aus bislang ungeklärter Ursache plötzlich die hintere, linke Kabinentür öffnete. 
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Der Floriansjünger stürzte aus dem fahrenden Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn. Die Tatsache, dass hier gerade kein Fahrzeug unterwegs war und dass er seine Schutzausrüstung und hier insbesondere seinen Helm trug, führten dazu, dass er nur leicht verletzt wurde. Er konnte selbständig wieder in das Fahrzeug einsteigen und wurde erst von der Einsatzstelle aus mit einem Rettungswagen vorsorglich ins Klinikum Memmingen gebracht, wo er wegen Prellungen und Schürfwunden ambulant behandelt wurde. (PI Memmingen)

Donnerstag, 24. September 2015

Mindelheim: Überfall auf Discounter - Zeugen gesucht

Mindelheim: Überfall auf Discounter - Zeugen gesucht
Symbolfoto
Ein Raubüberfall auf einen Lebensmittelmarkt in der Landsberger Straße beschäftigt seit gestern Abend die Kriminalpolizei Memmingen. Gegen 20 Uhr, kurz vor Ladenschluss, betrat ein Unbekannter den Discounter und erschien kurz darauf mit einer Vermummung über Mund und Nase und einer Sonnenbrille am Kassenbereich. 
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Dort forderte er unter Vorhalt eines Messers die Herausgabe des Kasseninhalts. Hierbei bedrohte er die 47-jährige Kassiererin und eine weitere 58-jährige Mitarbeiterin des Marktes, die sich ebenfalls zu dieser Zeit in Kassennähe aufhielt. Der männliche Täter entkam mit ca. 2.500 Euro Beute und flüchtete zu Fuß in nordöstliche Richtung. Der Mann wird wie folgt beschrieben: Ca. 170 cm bis 175 cm groß, schlanke Gestalt, sprach Deutsch mit starkem ausländischen Akzent. 
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Er war mit einer gelben Jogginghose und einem grauen Kapuzenshirt bekleidet und trug einen grau-karierten Schal und eine Sonnenbrille. Wer hat den Mann vor oder nach der Tat gesehen oder kann sonstige Hinweise zur Tat machen? Hinweise bitte an die Polizei Memmingen unter der Telefonnummer 08331/100-0. (PP Schwaben Süd/West)

Mittwoch, 23. September 2015

Memmingen: Stadt warnt vor nicht genehmigten Sammlungen - Straßensammlungen von „ungarischer Familie“ oder „Ungarische Sammlung“ sind illegal

Memmingen: Stadt warnt vor nicht genehmigten Sammlungen - Straßensammlungen von „ungarischer Familie“ oder „Ungarische Sammlung“ sind illegal
Archivfoto
Immer wieder stecken sie in den Briefkästen: Wurfzettel mit der Aufforderung die Straßensammlung einer ungarischen Familie oder ungarische Sammlung zu unterstützen. „Wir nehmen was Sie nicht brauchen“ so der Aufruf auf dem Zettel und weiter das Versprechen: „Wir holen ab“. Tatsächlich zeigt sich ein anderes Bild: Nur Ausgewähltes wird mitgenommen. Der Rest bleibt liegen. Die Stadt Memmingen weist darauf hin, dass diese Straßensammlungen nicht genehmigt sind. Was die Stadtverwaltung besonders stört: Die „ungarische Familie“, die „ungarische Sammlung“ gibt an auch Elektrogeräte und Schrottfahrzeuge zu sammeln. 
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Die sind jedoch als gefährlicher Abfall einzustufen und gehören keinesfalls in die Hände unbekannter Sammler. Deshalb die Bitte aus dem Rathaus: Stellen Sie für diese illegalen Sammlungen nichts auf die Straße! Elektrogeräte können Sie kostenlos am Wertstoffhof (WuP) abgeben. (Pressestelle Stadt Memmingen)
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Dienstag, 22. September 2015

Neue Kita in Amendingen geplant - Alois Goldhofer-Stiftung stellt Villa zur Verfügung

Alois Goldhofer-Stiftung stellt Villa des verstorbenen Unternehmer-Ehepaars Karoline und Alois Goldhofer zur Verfügung. Kita soll im Herbst 2017 starten. Stadtrat spricht sich einstimmig für das Projekt aus
Foto: pixabay
Memmingen soll eine neue Kindertageseinrichtung bekommen. So hat es die 2013 verstorbene Unternehmergattin Karoline Goldhofer-Prützel in ihrem Testament vorgesehen: Das frühere Wohnhaus der Familie am Siechenreuteweg 22 in Amendingen samt einem großen, dazugehörigen Garten soll entsprechend einer testamentarischen Verfügung in eine Kindertageseinrichtung umgewandelt werden. Darüber informierte nun der Stiftungsvorstand. Das geplante Vorhaben wurde im Kultur- und Stiftungsausschuss des Stadtrats vorgestellt, und die Stadträtinnen und Stadträte erteilten dem Projekt einstimmig ihre Zustimmung.
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Oberbürgermeister Dr. Holzinger zeigte sich sehr erfreut und erklärte die Bereitschaft der Stadt Memmingen, das Gebäude als Kindertageseinrichtung zu nutzen. „Der Bedarf an Krippen- und Kindergartenplätzen in den Ortsteilen Amendingen, Steinheim und Eisenburg wird in Zukunft noch weiter steigen. Deshalb freuen wir uns sehr über das Vorhaben der Alois Goldhofer-Stiftung“, erläuterte der Oberbürgermeister. Sozialreferatsleiter Manfred Mäuerle kann sich vorstellen, in dem großen Haus am Siechenreuteweg eine dreigruppige Kindertageseinrichtung zu betreiben, voraussichtlich mit einer Krippengruppe und zwei Kindergartengruppen. Die Alois Goldhofer Stiftung lässt derzeit drei einschlägig erfahrene Architekturbüros in einem Planungswettbewerb Vorentwürfe für den Umbau bzw., falls bei gleicher Zweckmäßigkeit kostengünstiger, einen Neubau entwerfen. Es sollen optimale räumliche Voraussetzungen für eine Kindertageseinrichtung geschaffen werden.
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Die Bau- bzw. Umbaukosten trägt gemäß Testament die Alois Goldhofer-Stiftung. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird die Stiftung die Kita und den umgebenden Garten der Stadt Memmingen miet-, bzw. pachtfrei zur Verfügung stellen. Auch an den Unterhaltskosten von Dach und Fach des Hauses wird sich die Stiftung beteiligen. Ziel der Stiftung sei laut Vorstandsmitglied Dr. Robert Bachfischer, die geplante Kindertageseinrichtung nach den Prinzipien der so genannten Reggio-Pädagogik zu betreiben. Diese stellt besondere Anforderungen an die Räumlichkeiten aber auch an die Erzieherinnen und Erzieher. Deshalb finanziert die Stiftung auch die dafür notwendige Aus- und Weiterbildung des Personals. Die Eröffnung der Einrichtung wird zum Kita-Jahr 2017/18 angestrebt. (Pressestelle Stadt Memmingen)

Montag, 21. September 2015

Buchloe: Schwerer Motorradunfall - Kontrolle in Kurve verloren

Buchloe: Schwerer Motorradunfall - Kontrolle in Kurve verloren
Fotos: Kiessling
Am Montag dem 21.09.2015 gegen 17:30 Uhr kam es in der Schießstattstraße, Höhe der Sternwarte, zu einem schweren Motorradunfall. Nach ersten Polizeiinformationen waren 2 Personen mit einem Motorrad zu schnell unterwegs. 
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Die fahrende Person verlor in einer Kurve die Kontrolle über das Bike und stürzte. Eine Person wurde mit einem Rettungshubschrauber nach Augsburg geflogen, die andere Person wurde in das Krankenhaus Kaufbeuren eingeliefert. Wir berichten nach.

Stetten / Mindelheim / A96: Lkw-Unfall sorgt für massive Verkehrsbehinderungen

Stetten / Mindelheim / A96: Lkw-Unfall sorgt für massive Verkehrsbehinderungen
Ein Verletzter, ca. 300.000 Euro Sachschaden und eine Vollsperrung der A96 in Fahrtrichtung München über mehrere Stunden ist die Bilanz eines Verkehrsunfalles vom heutigen Montag. Gegen 8 Uhr war ein 52-Jähriger zusammen mit seinem Lkw-Gespann auf der A96 unterwegs, als ihm zwischen den Anschlussstellen Stetten und Mindelheim ein Reifen am Anhänger platzte. Daraufhin schaukelte sich das Gespann auf und geriet schließlich ins Schleudern. Während das Zugfahrzeug in die Mittelschutzleitplanke prallte, kippte der Hänger zur Seite, fiel um und blockierte beide Fahrstreifen in Richtung München. 
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Der Rettungsdienst brachte den Lkw-Fahrer mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus Mindelheim. Der 52-Jährige konnte das Hospital aber bereits wieder verlassen. Die Bergung des verunfallten Gespanns, welche mit einem Kran erfolgte, gestaltete sich als sehr aufwendig und kompliziert. Außerdem musste die Ladung, die aus einem 17 Tonnen schwerer Bohrer bestand, umgeladen werden. Bei dem Unfall wurde die Mittelschutzplanke, ebenso wie der Fahrbahnbelag, in Mitleidenschaft gezogen. Hier waren und sind Reparaturarbeiten notwendig, weswegen die Vollsperrung der Autobahn in Fahrtrichtung München nach wie vor Bestand hat. Mitarbeiter des Wasserwirtschatsamtes und des Landratsamtes Unterallgäu haben zudem festgestellt, dass in Folge des Unfalls Dieselkraftstoff und Hydrauliköl ausgelaufen sind. 
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Deswegen sind noch Erdabtragungsmaßnahmen nötig, die ebenfalls eine komplette Freigabe der Fahrbahn verhindern. Zur Stauabsicherung und zur technischen Hilfeleistung sind die Autobahnmeisterei Mindelheim und die Feuerwehren aus Erkheim und Mindelheim im Einsatz. Nach einer vorsichtigen Prognose könnte die Autobahn gegen 17.30 Uhr wieder freigegeben werden. Den gesamten Sachschaden schätzt die Autobahnpolizei Memmingen auf ca. 300.000 Euro. (PP Schwaben Süd/West)

Oberstdorf: Pkw-Absturz auf Alpweg – Wie durch ein Wunder unverletzt

Oberstdorf: Pkw-Absturz auf Alpweg – Wie durch ein Wunder unverletzt
Foto: Polizei
Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es gestern am 20.09.2015 in den späten Nachmittagsstunden im Oytal, als ein VW-Transporter mit Anhänger und Ladung nach rechts von der Fahrbahn abkam und dann ca. 20 bis 30 Meter über steiles Gelände abstürzte. Glück im Unglück hatte der 57-jährige Fahrer, der nach dem Absturz unverletzt aus dem total beschädigten Pkw aussteigen konnte. 
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Dies konnte er der Tatsache verdanken, dass er angeschnallt war, da sich das Fahrzeug beim Absturz mehrmals überschlug und erst auf einer Felsrampe in einer Rinne zum Stehen kam. Nochmal Glück hatte der Fahrer, als er beim letzten Überschlag aus dem Gurt gerutscht war und zur Beifahrertür heraushing - das Fahrzeug überschlug sich trotz extremer Schieflage kein weiteres Mal. Dabei wäre der Fahrer nämlich unweigerlich unter dem Pkw begraben worden. Am Pkw, dem Anhänger und der Ladung entstand ein Gesamtschaden von ca. 10.000 Euro. 
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Zur Ursache des Unfalls konnte ermittelt werden, dass der Fahrer an einer Engstelle zu stark abbremste und somit die Reifen blockierten, als ihm in der unübersichtlichen Kurve ein Fahrzeug entgegenkam. In Folge kam er von der Fahrbahn ab und stürzte samt Fahrzeug in den Abgrund, wo er sich dann mehrmals überschlug. (PI Oberstdorf)

Sonntag, 20. September 2015

Biessenhofen: Mit 205 km/h über die B12

Biessenhofen: Mit 205 km/h über die B12
Symbolfoto
Während einer 4 ½ stündigen Messung (10.30 Uhr bis 15.00 Uhr) auf der Bundesstraße 12 in Fahrtrichtung Kempten, überschritten insgesamt 98 Fahrzeuge am Samstag die Geschwindigkeit zum Teil erheblich. Bei insgesamt 2460 Fahrzeuge, die zu dieser Zeit unterwegs waren, stellte ein 23-jähriger aus Mühldorf am Inn den Tages-Negativ-Rekord auf. Dieser war mit 205 km/h, bei erlaubten 100 km/h über die B 12 gerast. Kollegen, die zur Unterstützung gerufen wurden, konnten ihn bei Kraftisried anhalten. 
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Auf Vorhalt machte er keine Angaben, fragte jedoch nach, ob er jetzt wohl Schwierigkeiten mit dem Erwerb des Pilotenscheines bekommen würde. Diese Frage konnte nicht abschließend geklärt werden. Jedoch seine Strafe für das zu schnelle Fahren konnte ihm mitgeteilt werden; drei Monate Fahrverbot und 1200,- Euro Geldbuße. Ein weiterer Pkw-Fahrer hat sich mit 184 km/h die drei Monate Fahrverbot nebst Geldbuße eingehandelt. Mit 154 km/h reiht sich ein weiterer Pkw-Fahrer in die Fahrverbotsliste ein, allerdings erwartet diesen lediglich ein Fahrverbot von einem Monat nebst Geldbuße. (Verkehrspolizeiinspektion Kempten)

Samstag, 19. September 2015

Memmingen: Rettungsdienst bei Einsatz angegriffen

Memmingen: Rettungsdienst bei Einsatz angegriffen
Symbolfoto
Am Freitagnachmittag, 18.09.15, gegen 17:15 Uhr wurde der Polizeiinspektion Memmingen von der Integrierten Leitstelle Donau/Iller ein Betriebsunfall auf einer Baustelle in Memmingen, Dr.-Lauter-Straße gemeldet. Ein Arbeiter, so wurde mitgeteilt, sei gestürzt und habe sich am Ohr verletzt. Ein RTW sei bereits unterwegs. Kurz darauf wurde die Dienststelle über Funk von der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Kempten angewiesen, Unterstützungskräfte zum Einsatzort zu beordern, da die Besatzung des RTW von einer Gruppe betrunkener Männer angegriffen werde. 
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Es wurden drei Streifen in Marsch gesetzt. Vor Ort stellte sich dann heraus, dass die Arbeiter der Baustelle ein feucht-fröhliches Richtfest feierten und der Verletzte sich vermutlich alkoholbedingt am Ohr verletzt hatte. Sein 32-jähriger Kollege, welcher den Rettungsdienst verständigt hatte, wollte dann aber verhindern, dass der Patient ins Klinikum mitgenommen wird und schlug auf einen der Rettungssanitäter ein. Anschließend leistete er auch den herbeigeeilten Polizeibeamten erheblichen Widerstand und musste von vier Beamten unter Kontrolle gebracht werden. Bei der anschließenden Ingewahrsamnahme beleidigte er die Einsatzkräfte noch. Auf Seiten der Polizei wurde niemand verletzt. Dem angegriffenen Sanitäter wurde ein Stück Zahn ausgeschlagen. 
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Bei der Anfahrt zum Einsatzort verunglückte zudem ein ziviles Streifenfahrzeug der PI Memmingen wobei drei Personen leicht verletzt wurden (BERICHT: Memmingen: Schwerer Verkehrsunfall zwischen Polizeifahrzeug und VW-Bus). Der Angreifer muss nun mit Anzeigen wegen Widerstands, Körperverletzung und Beleidigung zum Nachteil des Rettungsdienstes und der Polizei rechnen. (PI Memmingen)

Polzeimeldungen für den Landkreis Unterallgäu & Memmingen vom 19. September 2015

Polzeimeldungen für den Landkreis Unterallgäu & Memmingen vom 19. September 2015
Verkehrsunfall ohne Verletzte
FRICKENHAUSEN. Auf der Kreisstraße zwischen Frickenhausen und Inneberg kam ein 43-Jähriger Lkw-Fahrer zu weit nach links und streifte einen entgegenkommenden Pkw. Es entstand ein Sachschaden von ca. 500.-- Euro. (PI Mindelheim)
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Verkehrsunfall - Zeugen gesucht
MINDELHEIM. Am Freitag, 18.09.2015, gegen 12.50 Uhr, kam es im Bereich Mindelheim, auf der Bundesstraße 16, Höhe Firma Kleiner, zu einem Verkehrsunfall. Die 22-jährige Fahrerin eines Pkw wollte nach links, Richtung Krumbach, in die Bundesstraße 16 einfahren. Sie sah einen aus Richtung Krumbach kommenden Pkw anfahren. Weil die junge Frau dachte, dass das von links kommende Fahrzeug nach rechts abbiegt, fuhr sie los. Da dieser Pkw aber geradeaus weiterfuhr, stießen die Fahrzeuge auf der B 16 zusammen. Die Unfallverursacherin behauptet, an dem aus Richtung Krumbach anfahrenden Pkw das rechte Blicklicht gesehen zu haben. Der 43-jährige Fahrer behauptet, nicht geblinkt zu haben. Für den Unfall gibt es bisher keine neutralen Zeugen. Zeugen, die den Unfallhergang gesehen haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Mindelheim unter Tel. 08261/76850 zu melden. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Es entstand Sachschaden von insgesamt ca. 9000 Euro. (PI Mindelheim)
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Ladendiebstahl im Supermarkt
PFAFFENHAUSEN. Am Freitag, 18.09.2015, gegen 17.30 Uhr, wurde die Polizei zu einen Ladendiebstahl in einem Verbrauchermarkt in der Industriestraße in Pfaffenhausen gerufen. Dort wurde ein 20-jähriger Asylbewerber dabei erwischt, wie er sich eine Flasche Schnaps, 3 Dosen eines Energiedrinks, Tabak und Vitamintabletten in den Rucksack steckte. Der junge Mann verließ anschließend den Kassenbereich, ohne die Ware zu bezahlen. Die Ware hat einen Wert von 24,71 Euro. Der Mann führte lediglich 74 Cent mit sich. Ihn erwartet eine Anzeige wegen Diebstahl und ein 2-jähriges Hausverbot für den Einkaufsmarkt. (PI Mindelheim)
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Mit Pkw überschlagen
TUSSENHAUSEN. Am Freitagnachmittag kam ein 24-jähriger Unterallgäuer zwischen Ettringen und Tussenhausen im Waldstück, aus bislang unbekannten Gründen mit seinem Pkw in das rechte Bankett und geriet ins Schleudern. Infolge dessen kam er nach links von der Fahrbahn ab und überschlug sich, bevor er gegen einen Baum prallte. Er zog sich dabei lediglich leichte Verletzungen zu und konnte sich selbst aus dem total zerstörten Fahrzeug befreien. Am Pkw entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 5000.-Euro. (PI Bad Wörishofen)

Freitag, 18. September 2015

Memmingen: Schwerer Verkehrsunfall zwischen Polizeifahrzeug und VW-Bus

Memmingen: Schwerer Verkehrsunfall zwischen Polizeifahrzeug und VW-Bus
Am Abend des 18.09.2015 gegen 17:30 Uhr wollte eine Zivilstreife der PI Memmingen zur Unterstützung eines Rettungsdienstteam eilen und wurde auf der Anfahrt selbst in einen Verkehrsunfall verwickelt, sodass ein anderes Rettungsdienstteam der Streifenbesatzung helfen musste. Die Zivilstreife war mit Sondersignal und Blaulicht unterwegs, da ein renitenter Patient ein Rettungsdienstteam angreifen wollte. Als sie auf der Dr.-Karl-Lenz-Straße in Richtung stadtauswärts bei Rotlicht die Rudolf-Diesel-Straße passierte, kam von rechts ein Pkw aus der Rudolf-Diesel-Straße um in die Dr.-Karl-Lenz-Str. einzubiegen. Offensichtlich erkannte dieser Fahrzeugführer das Einsatzfahrzeug zu spät.
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Die Streifenbesatzung bremste noch ab, konnte aber einen Zusammenstoß nicht verhindern. Nach dem Zusammenstoß prallte das Dienstfahrzeug noch gegen einen Ampelmasten und überschlug sich. Der Pkw-Fahrer und ein Polizist wurden leicht verletzt, eine Polizistin musste mittelschwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert werden. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Der Gesamtsachschaden wird auf 44.000 Euro geschätzt. Die Feuerwehr Memmingen und der Rettungsdienst waren vor Ort und betreuten die Verletzten. Die Autobahnpolizei Memmingen hat den Unfall aufgenommen. Der ursprüngliche Einsatz, bei dem ein Rettungsdienstteam von einem renitenten betrunkenen Patienten angegangen worden war, musste von einer anderen Streife erledigt werden.
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Donnerstag, 17. September 2015

Thannhausen: Brand in Tierfuttermühle - 20.000 Euro Sachschaden

Thannhausen: Brand in Tierfuttermühle - 20.000 Euro Sachschaden
Foto: Schreiegg
Am Mittwoch dem 16.09.2015 gegen 11.20 Uhr wurde die Polizei auf eine starke Rauchentwicklung aus dem etwa 30 Meter hohen Turm der Mühle aufmerksam. Die alarmierte Feuerwehr aus Thannhausen begann sofort mit der Ursachenforschung der Rauchentwicklung, und alarmierte die Feuerwehren aus Burg, Oberrohr, Münsterhausen, Balzhausen, und Bayersried-Ursberg-Premach nach. Im gesamten Einsatz befanden sich letztlich über 150 Feuerwehr- und Rettungskräfte, sowie Polizeibeamte aus Krumbach, der Autobahnpolizei Günzburg und den Operativen Ergänzungsdiensten Neu-Ulm. 
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Nachdem das Feuer im Kellerbereich gegen 12.45 Uhr unter Anwendung von schwerem Atemschutz abgelöscht war, konnte mit der Ursachenforschung begonnen werden. Die ermittelnden Beamten aus Krumbach gehen momentan von einem technischen Defekt aus. Der Brandschaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt. Nachdem zunächst unklar war, ob es zu einer Explosion von Mehlstaub kommen könnte, musste der innerörtliche Bereich bis gegen 14 Uhr abgesperrt werden. Zwei Personen mussten ihre Wohnung im Nahbereich verlassen. (PP Schwaben Süd/West)

Mittwoch, 16. September 2015

Memmingen: Atemschutzübungsstrecke in der Feuerwache am Rennweg saniert

Memmingen: Atemschutzübungsstrecke in der Feuerwache am Rennweg saniert
Nach 30 Jahren wieder wie neu: OB Dr. Ivo Holzinger gratuliert Projektleiter Fritz Notz zur kostengünstigen Sanierung der Atemschutzstrecke in der Feuerwache am Rennweg. Das Foto zeigt v.li. Andreas Land (stellv. Amtsleiter), Ralf Unold (Werkstattleiter), Fritz Notz (stellv. Werkstattleiter), Stadtbrandrat Hans Hirschmeier, OB Dr. Holzinger, Dr. Günther Bachfischer (Leiter Amt für Brand- und Katastrophenschutz) und den Atemschutzbeauftragten Michael Kraus bei der offiziellen Übergabe der sanierten Anlage. (Foto: Mayer/Pressestelle Stadt Memmingen)
Hunderte Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Memmingen, dem Unterallgäu und dem benachbarten Baden-Württemberg haben in den vergangenen 30 Jahren die Atemschutzübungsstrecke in der Feuerwache am Rennweg in Memmingen absolviert. In den Sommermonaten haben die Gerätewarte im Amt für Brand- und Katastrophenschutz die Anlage nun grundlegend saniert. Mehr als 1100 auseinandergenommene Metall- und Kunststoffteile mussten dafür in mühevoller Arbeit wieder zusammengesetzt werden. Die sanierte Anlage wurde nun durch Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger an Stadtbrandrat Hans Hirschmeier und Atemschutzbeauftragten Michael Kraus übergeben.
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"Bei der Ausbildung von Atemschutzgeräteträgern wird die Anlage verdunkelt, vernebelt und aufgeheizt", berichtete Amtsleiter Dr. Günther Bachfischer. Die Ablagerungen durch die Vernebelung hätten im Laufe der vergangenen 30 Jahre die Metall- und Elektroteile des Käfigsystems mit Hindernissen beschädigt. "Eine neue Atemschutzübungsstrecke kostet rund 250.000 Euro", sagte der stellvertretende Amtsleiter Andreas Land. Daher habe man auf eine Sanierung mit eigenen Kräften gesetzt.
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"Ich freue mich, dass die Anlage wieder so toll hergerichtet ist", sagte Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger und dankte den Beteiligten, allen voran dem Projektleiter und stellvertretenden Werkstattleiter Fritz Notz. "Wir haben die komplette Anlage demontiert und über 500 Metallteile und 600 Kunststoffteile ausgebaut", erzählte er. Die Metallteile habe man zum Sandstrahlen, Feuerverzinken und Beschichten zu verschiedenen Fachfirmen gebracht und anschließend in vielen Stunden mühevoller Arbeit wie bei einem großen "Puzzlespiel" wieder zusammengefügt.
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Bachfischer hob hervor, dass die Sanierung trotz einer Vielzahl von Feuerwehreinsätzen planmäßig nach dreieinhalb Monaten abgeschlossen wurde und der veranschlagte Kostenrahmen in Höhe von rund 20.300 Euro inklusive neuem Laufband für die Atemschutzausbildung eingehalten werden konnte. Dank und Anerkennung sprachen Stadtbrandrat Hirschmeier und Atemschutzbeauftragter Kraus aus, die betonten, dass jährlich ca. 450 Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten in dieser Anlage den Ernstfall üben. (Quelle: Pressestelle Stadt Memmingen)

Sonntag, 13. September 2015

Memmingen: Schlägerei vor Diskothek "M1" - Zeugen gesucht

Memmingen: Schlägerei vor Diskothek "M1" - Zeugen gesucht
Symbolfoto
In den frühen Morgenstunden des Sonntags kam es in der Ottobeurer Gasse in Memmingen zu einer Schlägerei zwischen mehreren beteiligten Personen. Vor Ort wurde von den Streifenbesatzungen eine lautstarke Auseinandersetzung festgestellt. Ein Geschädigter wurde von mehreren Personen auf den Kopf geschlagen und erlitt hierdurch eine Gehirnerschütterung. Zur weiteren Abklärung wurde der Geschädigte durch den Rettungsdienst ins Klinikum Memmingen verbracht. 
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Zwei weitere Geschädigte gaben ebenfalls an, von mehreren Personen geschlagen worden zu sein. Verletzungen konnten jedoch nicht festgestellt werden. Der Grund für die Schlägerei und der Ablauf der Auseinandersetzung sind bislang noch nicht bekannt, deshalb werden Zeugen gebeten sich bei der Polizeiinspektion Memmingen (08331/1000) zu melden. (PI Memmingen)
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