Dienstag, 9. Februar 2016

Bad Aibling (Lkr. Rosenheim): Schweres Zugunglück - Frontalzusammenstoß

Bad Aibling (Lkr. Rosenheim): Schweres Zugunglück - Frontalzusammenstoß
Symbolfoto
UPDATE 16.02.2016 14Uhr: Hier lesen...

PRESSEKONFERENZ 13:15 Uhr: Verkehrsminister Dobrindt und Innenminister Herrmann bedanken sich bei allen Helfern. Hilfskräfte werden immer wieder ausgetauscht. Züge waren mit Blackboxen ausgestattet und müssen nun ausgewertet werden. 2 von 3 Boxen wurden derzeit gesichert. Der Zusammenstoß der Züge erfolgte nahezu ungebremst mit ca.100 km/h. Verletzte wurden mit Rettungsbooten aufgenommen und zu den bis 10 Hubschraubern transportiert. Einsätzekräfte haben eine sehr gute Zusammenarbeit geleistet. THW, Bergwacht, Polizei, Bundespolizei, Wasserrettung und Rettungsdienste aller Organisationen haben optimal zusammengearbeitet. Laut Fahrplan sollten sich die Züge in Kolbermoor begegnen. Der Unfallzeitpunkt wird auf 06:48 Uhr festgelegt. 3 Minuten später waren die ersten Einsatzkräfte an der Unglücksstelle. 2 Personen werden derzeit noch vermisst. Hilfkräfte aus Österreich haben bei der Rettung unterstützt und haben weitere Unterstützung angeboten. Alle Kliniken in der Umgebung haben Operationen zurückgestellt um die sofortige Hilfe der Verletzten einzuleiten. Die Unfallursache derzeit noch ungeklärt.
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POLIZEIMELDUNG UPDATE 13 Uhr: Auf der Bahnstrecke Rosenheim – Holzkirchen stießen am Dienstagmorgen, 9. Februar 2016, zwei Regionalzüge des Meridian frontal zusammen. Sämtliche Einsatzkräfte von Rettungsdiensten, Feuerwehren, Polizei und anderer Behörden sind seitdem im Einsatz, um den verunfallten Menschen zu helfen. Bislang mussten 9 Tote, 18 Schwerverletzte und etwa 90 Leichtverletzte geborgen werden. Um 06.48 Uhr wurde der Einsatzzentrale im Polizeipräsidium Oberbayern Süd gemeldet, dass es auf der Bahnstrecke Rosenheim – Holzkirchen zu einem folgenschweren Zugunfall gekommen war. Zwei Personenzüge des Meridian waren auf der, in diesem Bereich, eingleisigen Zugstrecke frontal ineinander geprallt. Mehrere Hundert Helfer von Rettungsdiensten, Feuerwehren und der Polizei aus der gesamten Region sind seit dem frühen Morgen im Einsatz. Etwa 90 Menschen, so der Stand jetzt, wurden dabei leicht verletzt. 18 Menschen wurden schwerverletzt, 9 Menschen konnten nur mehr tot geborgen werden. Speziell geschulte Beamte der Kriminalpolizei übernahmen unter Leitung der Staatsanwaltschaft Traunstein und mit Unterstützung von Kollegen der Bundespolizei die Ermittlungen zum Hergang des Unglücksfalles. Zur genauen Ursache können derzeit noch keine Aussagen getroffen werden, die Ermittlungen stehen hier noch am Anfang. Im Polizeipräsidium Oberbayern Süd wurde ein Bürgertelefon eingerichtet. Unter der Telefonnummer (08031) 2003180 können besorgte Bürger sich nach Angehörigen erkundigen.
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BLUTSPENDEAUFRUF: Aufgrund des tragischen Zugunglücks im Landkreis Rosenheim besteht akut ein deutlich erhöhter Bedarf an lebensrettenden Blutkonserven. Deshalb bitten wir euch, gerade jetzt einen unserer Spendetermine wahrzunehmen. Öffnungszeiten Innendienst Mo-Mi 12:00-19:00 Uhr, Do 13:00-20:00 Uhr, Fr 08:00-15:00 Uhr Landkreisaktionen 10.02.16, 15:30-19:45 Uhr: Gröbenzell Ährenfeld-Grundschule 11.02.16, 15:00-19:45 Uhr: Moosburg Vitzthum-Grundschule 12.02.16, 15:00-19:45 Uhr: Moosburg Vitzthum-Grundschule Im Namen der kranken und verletzten Mitmenschen, die dringend auf eure Spende angewiesen sind, sagen wir ein herzliches Dankeschön! (Quelle: Blutspendedienst München)

Notrufnummer für Angehörige: 08031 / 2003180
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