Montag, 1. Februar 2016

Polizeimeldungen für den Landkreis Ostallgäu & Kaufbeuren vom 1. Februar 2016

Polizeimeldungen für den Landkreis Ostallgäu & Kaufbeuren vom 1. Februar 2016
Gegen räumliche Beschränkung verstoßen
KAUFBEUREN. Zwei 27- und 21-jährige Nigerianer fuhren am 31.01.2016 mit dem Zug von Oberbayern Richtung Oberallgäu, um dort Bekannte zu besuchen. Weil die Ausländerbehörde ihren Aufenthalt auf Oberbayern beschränkt hatte, verstießen sie gegen das Aufenthaltsgesetz. Als sie die Schleierfahndung Pfronten im Zug bei Kaufbeuren überprüfte, stellte sie fest, dass eine Staatsanwaltschaft für den 21-Jährigen eine Fahndungsnotierung herausgegeben hatte, um seinen Wohnort zu erfahren. Grund waren Ermittlungen wegen des Verdachts, der Nigerianer habe sich einen falschen Ausweis verschafft. Am selben Tag belehrten die Beamten einen 21-jährigen Nigerianer über seine räumliche Beschränkung. Er war mit Zug unterwegs nach Augsburg, obwohl er das Oberallgäu nicht hätte verlassen dürfen. Bereits am 27.01.2016 hatte die Schleierfahndung Pfronten einen 29-jährigen Pakistani wegen dieses Verstoßes im Zug bei Kaufbeuren angezeigt. Er hätte den oberbayerischen Raum nicht verlassen dürfen und kam aus Sonthofen. Die Beamten informierten die zuständigen Behörden über ihre Feststellungen. (PStF Pfronten)
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Bewusstlos und unter Drogen am Steuer
KAUFBEUREN. Am vergangenen Donnerstagvormittag ereignete sich in der Bahnhofstraße kurz vor dem Elefantenklo, ein Verkehrsunfall mit einer verletzten Autofahrerin. Eine 37-jährige Autofahrerin verlor während der Fahrt das Bewusstsein. In ihrer hilflosen Lage kam sie mit ihrem Fahrzeug zuerst nach rechts von der Straße ab und kollidierte mit der Schutzwand, ehe sie links auf die Gegenspur fuhr und mit der linken Schutzwand kollidierte. Dort verkeilte sich ihr Fahrzeug auch schlussendlich mit einem entgegenkommenden Fahrschul-Lkw. Der 24-jährige Lkw-Fahrer befand sich gerade auf Prüffahrt, weshalb sich im Führerhaus auch Fahrschullehrer und Prüfer befanden. Während der Unfallaufnahme verhärtete sich der Verdacht, dass die bewusstlose Unfallverursacherin unter Drogeneinfluss stand. Aus diesem Grund wurde bei der Fahrerin eine Blutentnahme durchgeführt und der Führerschein sichergestellt. In der Handtasche der Autofahrerin wurden außerdem ein Joint und ein Kampfmesser aufgefunden. Beide Gegenstände wurden sichergestellt. An den Fahrzeugen und Schutzwänden entstand ein Gesamtsachschaden von ca. 15.000 Euro. Die Fahrerin muss sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Verstößen gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetzes verantworten. Da die Frau unterwegs war ihre Kinder von der Schule abzuholen, wird zusätzlich das Jugendamt eingeschaltet. Zu guter Letzt: Der Prüfling bestand seine Fahrprüfung mit Bravour. Wir gratulieren. (PI Kaufbeuren)
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Verkehrsunfall mit schwerverletztem Kind
STÖTTWANG. Am frühen Mittwochabend ereignete sich im Weiler Ziegelstadel ein Verkehrsunfall, bei dem ein 11-jähriges Kind schwer verletzt wurde. Ein Autofahrer, der von Stöttwang in Richtung Mauerstetten fuhr, übersah das Kind, das sich auf der Straße befand, und streifte es mit der Fahrzeugfront. Das Kind musste ins Klinikum verbracht werden. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. (PI Kaufbeuren)
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Fahrradfahrerin unter Drogeneinfluss
KAUFBEUREN. Um kurz nach Mitternacht des 01.02.2016 wurde eine 31-jährige Frau von einer Streife der Polizeiinspektion Kaufbeuren einer Kontrolle unterzogen. Die Dame war mit einem Fahrrad unterwegs und fiel den Beamten durch ihre unsicherer Fahrweise auf. Bei der Kontrolle wurde festgestellt, dass sie offensichtlich unter Drogeneinfluss stand. Später konnten dann bei ihr noch geringe Mengen Amphetamin sichergestellt werden. Die Dame muss nun mit einem Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und unerlaubtem Besitz von Betäubungsmitteln rechnen. (PI Kaufbeuren)
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Übermut tut selten Gut
FÜSSEN. Am Sonntagabend wollte sich ein junger Füssener mit Freunden aus Österreich treffen. Treffpunkt war ein leerer, großflächiger Parkplatz in der Kemptener Straße. Als er mit seinem Lieferwagen auf den Parkplatz fuhr, sah er das Auto der Österreicher und fuhr frontal darauf zu, um seinen Wagen erst kurz vor dem anderen Auto bis zum Stillstand abzubremsen. Er hatte jedoch die Rechnung ohne die Eisflächen gemacht, welche über den gesamt Kiesparkplatz verteilt waren. Als er bremste hatten die Reifen keinen Gripp mehr und er rutschte frontal in den VW Golf des Österreichers. Bei dem Unfall entstand lediglich Sachschaden in Höhe von ca. 3.000 Euro. (PI Füssen)

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