Donnerstag, 31. März 2016

Friedrichshafen: 250-Kilo-Bombe erfolgreich entschärft - Evakuierung von 670 Anwohnern

Friedrichshafen: 250-Kilo-Bombe erfolgreich entschärft - Evakuierung von 670 Anwohnern
Symbolfoto
Friedrichshafen (ots) - Am Mittwochnachmittag, 30. März, wurden in Friedrichshafen auf der Baustelle für den Neubau Sportbad eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe britischer Herkunft gefunden. Die Bombe lag 1,5 Meter tief im Erdreich. Wenige Stunden später, gegen 20 Uhr, konnte die Bombe erfolgreich entschärft werden. Bereits ein Tag zuvor hatte ein Suchdienst das Gelände sondiert, da aufgrund von Luftbildern der Verdacht auf einen Bombenfund nahelag - und in Friedrichshafen immer wieder Bomben aus dem zweiten Weltkrieg gefunden werden. Für die Bevölkerung bestand keine Gefahr.
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Unmittelbar nachdem der Bombenverdacht bestätigt worden war, wurden Polizei, Kampfmittelbeseitigungsdienst, die Feuerwehr Friedrichshafen, Rettungsdienste und die Stadtverwaltung informiert. Nach einer ersten Einschätzung wurde durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst aus Sicherheitsgründen eine Evakuierung im Radius von 300 Metern festgelegt. Das Bodensee Center wurde informiert, damit die Halle 10 mit Gastronomie, Kino und Media Markt geräumt werden konnte. 
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Nicht geräumt, da außerhalb des zu evakuierenden Bereichs, war der hintere Bereich des Bodensee Centers. Außerdem sorgten Einsatztrupps von Polizei und Feuerwehr ab etwa 18 Uhr für die Evakuierung der benachbarten Wohngebiete. Betroffen waren der südliche Bereich des Zeppelin-Dorfes, ein Teil der Schmitthenner-Siedlung sowie der nördliche Bereich des Wohngebiets am Riedlewald. Von der Evakuierung betroffen waren etwa 670 Anwohner, für die die Turnhalle der Ludwig-Dürr-Schule bereit stand. Rund 60 Anwohner nutzten das Angebot. Aufgrund von Straßensperrungen wurde der Verkehr kurzzeitig umgeleitet und die B 31 gesperrt.
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Die Entschärfung der Bombe verlief dann zügig und problemlos: Der Zünder wurde in wenigen Minuten entfernt und in Teile zerlegt, ebenso Teile der Bombe entfernt. Nach Abtransport der Bombe wird der Kampfmittelbeseitigungsdienst diese untersuchen und schließlich vernichten. Ab etwa 19.45 Uhr konnte die Evakuierung beendet werden, der Verkehr freigegeben und die Anwohner in ihre Häuser zurückkehren.

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