Sonntag, 27. März 2016

Polizeimeldungen für den Landkreis Ostallgäu & Kaufbeuren vom 27. März 2016

Polizeimeldungen für den Landkreis Ostallgäu & Kaufbeuren vom 27. März 2016
Gefährdung durch alkoholisierten Pkw-Fahrer
MARKTOBERDORF. Ein 72-jähriger Pkw-Fahrer fuhr am Samstagnachmittag gegen 16.00 Uhr auf der B 472 von Bertoldshofen nach Marktoberdorf. Am neuen Kreisverkehr an der Füssener Straße fuhr er über den Randstein. Auf der weiteren Fahrtstrecke zum Kreisverkehr Hochwiesstraße geriet er auf die Gegenfahrbahn, so dass mehrere entgegenkommende Fahrzeuge auf das Bankett ausweichen mussten. Bei der Überprüfung des Fahrers stellte sich heraus, dass er alkoholisiert war. Der Alkotest zeigte einen Wert von knapp unter einem Promille, was eine Blutentnahme zur Folge hatte. Mögliche gefährdete Fahrzeuglenker sollten sich bei der PI Marktoberdorf, Tel. 08342/96040, melden. (PI Marktoberdorf)
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Körperverletzung
MARKTOBERDORF. In der Nacht auf Ostersonntag geriet um 04.00 Uhr vor einer Discothek in der Schwabenstraße ein stark angetrunkener 21-Jähriger mit den Insassen eines Pkw in Streit. Der Beifahrer stieg aus und streckte den jungen Mann mit einem Faustschlag nieder. Anschließend fuhr der Pkw davon. Der an der Nase Verletzte sollte mit dem Rettungswagen in die Klinik Kaufbeuren gebracht werden. Unterwegs begann er allerdings zu randalieren, wodurch wiederum die Polizei benötigt wurde und nun auch gegen ihn ermittelt wird. (PI Marktoberdorf)

Verkehrsunfall mit Motorradfahrer
GÜNZACH. Am frühen Samstagnachmittag fuhr ein Motorradfahrer gemeinsam mit seinem Neffen durch Rohr. Als er an einem abbiegenden Pkw vorbei fuhr, übersah er die weiter vorne haltenden Fahrzeuge. Er musste stark abbremsen und rutschte dann samt seinem Motorrad in den Grünstreifen. Der Motorradfahrer verletzte sich an der Schulter und am Knie. Sein Sozius, der Neffe, blieb unverletzt. (PI Kaufbeuren)
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Renitenter Patient
KAUFBEUREN. Am frühen Sonntagmorgen wurde eine Streife der Polizei Kaufbeuren von einem zufällig vorbeifahrenden Rettungswagen um Hilfe gebeten. Der massivst alkoholisierte Patient der Sanka-Besatzung wollte sich nicht behandeln lassen und begann nun im Sanka zu randalieren. Der 21jährige aus Aitrang war eigentlich erst kurz zuvor selbst Opfer einer Straftat geworden. Er wurde in Marktoberdorf zusammengeschlagen und sollte deshalb zur weiteren Behandlung ins Klinikum Kaufbeuren transportiert werden. Im Notfallzentrum randalierte er weiter und beleidigte u.a. auch das Klinikpersonal. Bei den Randalen leistete er gegenüber den Polizeibeamten Widerstand und versuchte auch einem Kollegen die Dienstwaffe aus dem Holster zu ziehen. Er muss nun mit mehreren Strafverfahren rechnen. (PI Kaufbeuren)

Polizei stoppt alkoholisierte Autofahrer
FÜSSEN/SCHWANGAU. In den frühen Morgenstunden des Ostersonntags hat die Füssener Polizei eine 21-jährige Autofahrerin aus dem südlichen Landkreis kontrolliert. Dabei wurde festgestellt, dass diese wohl zu tief ins Glas geschaut hatte, bevor sie ihre Fahrt begann. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert im Bereich einer Straftat. Deshalb wurde bei ihr eine Blutentnahme durchgeführt. Die junge Frau darf ab sofort nicht mehr Autofahren, der Führerschein wurde ihr noch an Ort und Stelle abgenommen. Sie erwartet nun zudem eine empfindliche Geldstrafe wegen Trunkenheit im Verkehr. Bereits gegen Mitternacht wurde ein 18-jähriger Füssener in Schwangau in seinem Auto sitzend angetroffen. Er trank dort mit einem Freund ein paar Biere. Um zu verhindern, dass der junge Mann alkoholisiert Auto fährt wurde ihm der Zündschlüssel abgenommen. Außer dem Weg zur Polizei, um seinen Schlüssel wieder abzuholen, hat der junge Fahranfänger keine weiteren Konsequenzen zu befürchten. (PI Füssen).
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Asylbewerber halten sich unberechtigt in Füssen auf
FÜSSEN. In der Nacht auf Ostersonntag wurde die Füssener Polizei zu einer Streitigkeit im Asylbewerberheim Am Kühbrunnen gerufen. Dabei wurde festgestellt, dass sich zwei Pakistaner unberechtigt in Füssen aufhielten. Einer der beiden, ein 17-jähriger müsste sich eigentlich im Landkreis Passau aufhalten, sein 20-jähriger Begleiter darf sich nur im Landkreis Altötting aufhalten. Die beiden werden nun wegen Verstößen gegen das Asylverfahrensgesetz angezeigt. Sie wurden aufgefordert, umgehend wieder zurück zu reisen. Angeblich wollten sie in Füssen Freunde besuchen. (PI Füssen)

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