Donnerstag, 10. März 2016

Stade: Milchtank-LKW kommt von der Straße ab und prallt gegen Baum - Fahrer eingeklemmt

Stade: Milchtank-LKW kommt von der Straße ab und prallt gegen Baum - Fahrer eingeklemmt
Foto: Polizei
Stade (ots) - In der vergangenen Nacht gegen kurz nach 03:00 Uhr kam es auf der Landesstraße 114 in der Gemarkung Estorf zu einem Unfall, bei dem ein LKW-Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt wurde. Der 40-jährige Fahrer einer MAN-Sattelzugmaschine und Anhänger aus Wursten im Landkreis Cuxhaven war mit seinem Fahrzeug aus Estorf kommend in Richtung Elm unterwegs und nach eigenen Angaben einem plötzlich auf die Fahrbahn gesprungenem Reh ausgewichen. Dabei geriet sein LKW nach links von der Fahrbahn ab in den aufgeweichten Seitenraum. Dem 40-Jährigen gelang es nicht das Gespann wieder auf die Straße zurück zu bekommen und die Zugmaschine prallte gegen einen Straßenbaum. Durch die Wucht des Aufpralls stürzte der Anhänger um und blieb auf der Seite liegen. Der 40-Jährige wurde in seinem stark deformierten Fahrerhaus eingeklemmt und musste von den alarmierten Feuerwehren aus Gräpel, Oldendorf, Elm und Bremervörde, die mit ca. 55 Feuerwehrleuten an der Unfallstelle anrückten, mit schwerem Rettungsgerät befreit werden.
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Foto: Polizei
Die Rettung des Fahrers gestaltete sich dabei als schwierig und dauerte allein schon ca. 90 Minuten. Der Wurstener wurde anschließend nach der Erstversorgung durch den Notarzt und die Besatzung eines Rettungswagens aus dem Landkreis Rotenburg mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus Bremervörde eingeliefert. Bevor die Bergung des Fahrzeuggespanns durchgeführt werden konnte, musste noch die Milchladung in einen Ersatztankwagen umgepumpt werden. Die anschließende komplizierte Bergung zog sich bis in die Morgenstunden gegen 08:00 h hin. Die L 114 musste für die Zeit der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie die Aufräum- und Reinigungsarbeiten voll gesperrt werden, der Verkehr wurde erst mit Hilfe der Feuerwehr und später durch die Straßenmeisterei umgeleitet. Autofahrerinnen und Autofahrer mussten Behinderungen in Kauf nehmen. Der Gesamtschaden wird auf mindestens 40.000 Euro geschätzt.

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