Donnerstag, 28. April 2016

Polizeimeldungen für den Landkreis Oberallgäu & Kempten vom 28. April 2016

Polizeimeldungen für den Landkreis Oberallgäu & Kempten vom 28. April 2016
Verkehrsunfall
RETTENBERG. Am Mittwoch, gegen 07.30 Uhr, befuhr eine 18-Jährige mit ihrem Pkw die Staatsstraße 2007 von Wertach in Richtung Kranzegg. In einer Linkskurve bremste sie und geriet auf schneebedeckter Fahrbahn ins Rutschen, fuhr einen Leitpfosten um und kollidierte dann mit ihrem Fahrzeug an der Leitplanke. Dadurch überschlug sich das Fahrzeug nach rechts, riss einen Weidezaun um und kam im angrenzenden Feld wieder auf den Rädern zum Stehen. Sowohl die 18-Jährige, als auch ein 22-Jähriger Beifahrer wurden durch den Unfall leicht verletzt. Ein weiterer 22-jähriger Beifahrer blieb unverletzt. Der Gesamtschaden beträgt ca. 1.650 Euro. (PI Immenstadt)
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Unfall mit Verletzten
SONTHOFEN. In den frühen Nachmittagsstunden des gestrigen Mittwoch befuhr eine 31-jährige Pkw-Fahrerin die B 308 und bog an der Brüchlekreuzung nach rechts in Richtung Stadtmitte ab. Hierbei musste sie verkehrsbedingt anhalten, was eine dahinter fahrende 63-jährige Autofahrerin zu spät bemerkte und auffuhr. Die jüngere Frau wurde dabei leicht verletzt. Es entstand ein Schaden von 2.500 Euro. (PI Sonthofen)

Nötigung und Beleidigung im Straßenverkehr
KEMTPEN. Am Mittwochvormittag schnitt ein Pkw auf dem Schumacherring ein Müllfahrzeug, setzte sich davor und machte kurz danach eine Vollbremsung, sodass der Lkw ebenso stark abbremsen musste, um nicht aufzufahren. Grund für das Anhaltemanöver des Pkw war, dass dieser eine Person hatte aussteigen lassen wollen. Auf Ansprache über das an den Tag gelegte rücksichtslose Verhalten zeigte der Fahrer des Pkw unbeeindruckt, zeigte den Mittelfinger und beleidigte den Müllfahrer obendrein noch verbal. Ermittlungen wurden über das bekannte Kennzeichen aufgenommen. (PI Kempten)
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Ladendiebstahl durch zwei 8-Jährige
KEMPTEN. Keinerlei Unrechtsbewusstsein zeigten zwei 8-Jährige nach einem zweitägigen Beutezug durch ein Ladengeschäft in der Fischerstraße. Bereits am Dienstag hatten die beiden Jungen gemeinsam Spielsachen im Wert von 180 Euro entwendet. Das Spielzeug hatten sie zuvor ins WC verbracht und nur die Verpackungen zurückgelassen. Nachdem am Vortag alles glatt gelaufen war, gingen sie am Mittwoch erneut auf Beutezug. Hier konnten jedoch beide beobachtet werden, wie sie immer wieder mit Spielsachen in den Aufzug gingen und ohne diese heraus kamen. Bei Überprüfung ihrer Rucksäcke konnte weiteres Diebesgut im Wert von 40 Euro festgestellt werden. Durch Sichtung der Videoaufzeichnungen kamen auch letztendlich die Diebstahlshandlungen vom Vortag heraus. Beide gaben bei Erstabklärung an, Deutsch nichts verstehen zu können - erst als ihre Eltern hinzugezogen wurden, waren beide plötzlich der deutschen Sprache mächtig. Nach dem Versuch die Kollegen am Wohnanwesen über längere Zeit irrezuführen, zeigten sie letztendlich das Diebesgut, welches sie im Dachboden hinter einer Doppelwand versteckt hatten. Trotz des Versuches ein klärendes Gespräch zu führen, zeigten sich beide Kinder unbeeindruckt. (PI Kempten).

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