Sonntag, 31. Juli 2016

Düren / B56: Schwerer LKW-Unfall - Schutzengel leisten gute Arbeit

Düren / B56: Schwerer LKW-Unfall - Schutzengel leisten gute Arbeit
Foto: Polizei
Düren (ots) - Zwei glücklicherweise nur leicht verletzte Lkw-Fahrer, aber hoher Sachschaden - so lautet das Resultat eines Verkehrsunfalls, der am Samstagmorgen zu einer temporären Sperrung der B56 bei Düren führte. Um 07:30 Uhr hatten hintereinander zwei 40-Tonner, jeweils bestehend aus Zugmaschine und Anhänger, die Bundesstraße in Fahrtrichtung Düren befahren. Während der 38 Jahre alte Fahrer eines polnischen Trucks in Höhe der Einmündung zur Birkesdorfer Ringstraße beim Phasenwechsel der Ampel vorschriftsmäßig abbremste, reagierte sein Hintermann zu spät. Der 39-Jährige aus Düren hatte offenbar nicht ausreichenden Abstand gehalten. 
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Zudem sei er durch die tief stehende Sonne geblendet worden, teilte der Fahrer später gegenüber den aufnehmenden Polizeibeamten mit. Jedenfalls schaffte er es nicht mehr, sein schweres Gefährt rechtzeitig abzubremsen oder noch nach links auszuweichen; er fuhr auf den bereits vor ihm stehenden Lkw auf. Durch die Wucht des Zusammenpralls wurde die Führerkabine des Auffahrenden völlig zerstört. Die Feuerwehr musste den 39-Jährigen, der angesichts der schweren Deformationen am Fahrzeug sicher noch von Glück im Unglück sprechen kann, aus der Kabine befreien. Beide Fahrer wurden ambulant im Krankenhaus behandelt. Die Gesamtschadenshöhe an beiden Fahrzeugen wird auf 150.000 Euro geschätzt. 
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Zwei spezielle Abschleppdienste holten die havarierten Fahrzeuge von der Unfallstelle. Durch das enorme Splitterfeld und ausgelaufene Betriebskraftstoffe wurde der Einsatz einer Kehrmaschine erforderlich. An der Unfallstelle leisteten einmal mehr zahlreiche Wehrleute der umliegenden Freiwilligen Feuerwehr wertvolle Hilfe. Für die Dauer der Unfallaufnahme und die Säuberung der Fahrbahn hatte die stadteinwärts führende B56 etwa drei Stunden gesperrt werden müssen. Der Verkehr wurde abgeleitet; wesentliche Verkehrsstörungen entstanden nicht. Die Ermittlungen zum Unfall dauern an.

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