Donnerstag, 7. Juli 2016

Polizeimeldungen für den Landkreis Ostallgäu & Kaufbeuren vom 7. Juli 2016

Polizeimeldungen für den Landkreis Ostallgäu & Kaufbeuren vom 7. Juli 2016
Ereignisreiche Verkehrskontrolle
JENGEN. Am Mittwoch Spätnachmittag kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Buchloe zusammen mit Beamten der Bereitschaftspolizei Königsbrunn für drei Stunden auf der B 12 im Gemeindebereich Jengen. Schwerpunkt der Kontrolle war die Überwachung des Überholverbots, des Handyverbots und der Gurtpflicht. Nachdem auch viele Verkehrsteilnehmer den für die Anhaltung zur Kontrolle notwendigen Geschwindigkeitstrichter missachten, der die Geschwindigkeit über 80 km/h und 60 km/h auf 40 km/h vor der Kontrollstelle reduziert, wurde auch dieser überwacht. Dabei mussten im Bereich der 60 km/h 27 Pkw-Fahrer beanstandet werden. Der Spitzenreiter fuhr mit 103 km/h, obwohl neben dem 60km/h-Schild sogar ein gelber Warnblitzer aufgestellt worden war. Neun Verkehrsteilnehmer waren nicht angegurtet und sechs benutzten ihr Mobiltelefon während der Fahrt. Überholt am Ende der zweispurigen Strecke hatten zwölf Pkw-Fahrer und dabei das entsprechende Verbot missachtet. Ein Pkw-Fahrer und ein Inhaber einer Kfz-Werkstätte werden wegen Fahren ohne Zulassung angezeigt, da ein rotes Händlerkennzeichen missbräuchlich verwendet wurde. Neben diesen Ordnungswidrigkeiten wurden auch drei Strafanzeigen erstattet. Zwei Verkehrsteilnehmer hatten der Besatzung eines Zivilfahrzeuges, welches neben der B 12 auf Höhe des Überholverbots stand, eine beleidigende Geste mit dem Mittelfinger gezeigt. Die beiden Männer, ein 47-Jähriger aus dem Landkreis Landsberg und ein 55-jähriger Augsburger, wurden wegen Beleidigung angezeigt. Bei der Kontrolle eines 36-jährigen Lieferwagenfahrers aus Kaufbeuren, der angehalten worden war, da er während der Fahrt telefoniert hatte, stellten die Beamten Alkoholgeruch fest. Da ein Atemalkoholtest einen Wert von über 1,9 Promille angezeigt hat, wurde durch die Bereitschaftsrichterin eine Blutentnahme angeordnet. Sein Führerschein wurde an Ort und Stelle sichergestellt. Der Mann hatte den Tag über während der Arbeit getrunken und muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten. (PI Buchloe)
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Chinesische Touristen verursachen drei Unfälle
FÜSSEN/HOHENSCHWANGAU. In gleich drei Verkehrsunfällen am gestrigen Mittwoch in Füssen waren chinesische Touristen beteiligt. Glücklicherweise handelte es jeweils nur um Kleinunfälle mit Bagatellschäden. Beim Ausparken auf den Parkplätzen in Hohenschwangau entstand ein Sachschaden von 5.000 Euro an den jeweiligen Leihwägen zweier Chinesen. Ein anderer schlug beim Aussteigen gegen das Nachbarauto und verursachte einen Schaden von ca. 1.000 Euro und in Füssen ließ einer seinen Leihwagen an der roten Ampel aus Versehen rückwärts rollen und verursachte dadurch einen Schaden von ca. 1.600 Euro. (PI Füssen)
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Kinder und Jugendliche begehen Ladendiebstähle und entwendeten Fahrradtachos
NESSELWANG. Der Polizei Pfronten wurde bekannt, dass eine Gruppe Kinder und ein bereits 14-jähriger Junge in Nesselwang seit geraumer Zeit mehrere Diebstähle begangen haben. Neben diversen Ladendiebstählen und Diebstählen von Pfandflaschen wurde auch festgestellt, dass die Kinder vermehrt Tachos und Stecklichter von Fahrrädern im Raum Nesselwang entwendet haben. Es wurden 10 Tachos und zwei Fahrradstecklichter bei den Kindern aufgefunden. Die Tachos können jedoch keinem Besitzer zugeordnet werden. Sollte jemand seinen Fahrradtacho oder ein Stecklicht vermissen, kann bei der Polizeistation Pfronten unter der Telefonnummer 08363/9000 erfragt werden, ob sich diese unter den aufgefundenen Gegenständen befinden. (PSt Pfronten)
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Radfahrerin nach schweren Sturz in Klinik verstorben
PFRONTEN. Eine 47-jährige Frau aus München, die am Samstagnachmittag bei der steilen Abfahrt von der Schlossanger Alp mit ihrem Mountainbike stürzte, ist am Dienstagabend in der Unfallklinik in Kempten an ihren schweren Kopfverletzung verstorben. Die Frau trug zum Unfallzeitpunkt einen Fahrradhelm, erlitt aber beim Sturz ein schweres Schädel-/Hirntrauma und lag seit dem Unfall im Koma. Nach derzeitigen Ermittlungsstand wird von einem Fahrfehler ausgegangen. Ein Fremdverschulden wird ausgeschlossen und das Mountainbike befand sich in einem einwandfreien technischen Zustand.

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