Mittwoch, 21. September 2016

Gemarkung Armsheim: Gefahrgutauflieger geht in Flammen auf

Gemarkung Armsheim: Gefahrgutauflieger geht in Flammen auf
Foto: Polizei
Gemarkung Armsheim (ots) - Am Dienstagabend, den 21.09.2016 gegen 21.45 Uhr kam es zu einem Brand von einem Gefahrgutauflieger auf dem Parkplatz Wiesbach an der A61 Fahrtrichtung Koblenz. Die sofort entsandten Einsatzkräfte stellten vor Ort einen in Vollbrand stehenden Gefahrgutauflieger am Ende des Parkplatzes fest und sicherten bis zum Eintreffen der Feuerwehr die Gefahrenstelle weiträumig ab, da zunächst nicht bekannt war, welche Stoffe der Auflieger geladen hatte. Erste Ermittlungen ergaben, dass der Fahrer des Gefahrguttransportes auf dem Parkplatz Wiesbach seine Ruhepause eingelegt hatte und von anderen LKW-Fahrern darauf aufmerksam gemacht wurde, dass der Auflieger brenne. 
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Geistesgegenwärtig fuhr der Fahrer das Gespann aus dem Gefahrenbereich an den Beginn der Einfädelungsstreifens am Ende des Parkplatzes und koppelte die Zugmaschine ab. Dort geriet der Anhänger letztlich in Vollbrand und wurde durch die Feuerwehr gelöscht. Im Anschluss konnte die Ladung, bei der es sich um gemischte Plastikabfälle handelte, abgeladen und gänzlich abgelöscht werden. Die Abfälle konnten auf einen geeigneten Anhänger umgeladen und fachgerecht entsorgt werden. Während der Lösch-und Bergungsarbeiten kam es zu keinen nennenswerten Verkehrsbeeinträchtigungen. Vorsorglich wurden während Lösch-und Bergungsarbeiten in der angrenzenden Ortschaft Armsheim durch Funkstreifen Lautsprecherdurchsagen, die Fenster und Türen geschlossen zu halten, gemacht. 
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Diese konnten aber gegen 00:30 Uhr eingestellt werden, da sich herausstellte, dass durch die Rauchentwicklung keine giftigen Gase entstanden sind und keine Gefahr für die Bevölkerung bestand. Durch das umsichtige Verhalten des 32-jährigen Gefahrguttransportfahrers aus Frankreich wurde glücklicherweise niemand verletzt. Als Brandursache dürfte ein Gärungsprozess der Abfälle in Frage kommen, der zur Selbstentzündung führte.~ Der entstandene Sachschaden wird auf rund 50000 Euro geschätzt.

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