Montag, 12. September 2016

Immenstadt: Rauschgiftverfahren – Bei Durchsuchungen Betäubungsmittel sichergestellt

Immenstadt: Rauschgiftverfahren – Bei Durchsuchungen Betäubungsmittel sichergestellt
Foto: pixabay
Die Polizei Immenstadt führte in den vergangenen Monaten umfangreiche Ermittlungen wegen des Verdachts mehrfacher Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Im ersten Fall handelte es sich um eine vierköpfige Tätergruppierung im Alter von 21 bis 24 Jahren aus dem Raum Oberallgäu. Nachdem der Anfangsverdacht wegen Besitz von Marihuana bestand, wurde durch das Amtsgericht Kempten ein Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung einer Beschuldigten erlassen. Im Rahmen der Durchsuchung wurden knapp 200 Gramm Marihuana und eine professionelle Aufzuchtanlage für Marihuana sichergestellt. Die Aufzucht und der Handel mit dem Betäubungsmittel sollen nach jetzigem Ermittlungsstand von der Gruppe arbeitsteilig durchgeführt worden sein. Gegen einen Tatverdächtigen im Alter von 22 Jahren wurde am 19.08.2016 durch den Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Kempten ein U-Haftbefehl erlassen. Ihm wird unter anderem die Abgabe von Marihuana an Jugendliche vorgeworfen. Er befindet sich seither in Haft.
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Im Rahmen eines weiteren Verfahrens wegen Rauschgiftdelikten gegen einen 29-jährigen Oberallgäuer, wurde dessen Abgeber, ein 41-Jähriger ebenfalls aus dem Oberallgäu stammender Mann ermittelt. In dessen Wohnung konnten zwei professionelle Aufzuchtanlagen mit Marihuana und diverse Betäubungsmittel festgestellt werden. Insgesamt wurden bei dieser Person über 500 Gramm Marihuana, mehrere Tabletten Ecstasy und LSD Trips sichergestellt. In diesem Fall wurden die Ermittlungen von der Kriminalpolizei in Kempten übernommen.
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Weiter ermittelten die Beamten gegen einen 15-Jährigen und eine 15-Jährige aus dem Oberallgäu. Beiden sollen den Ermittlungen zu Folge Marihuana und Ecstasy verkauft haben. Im weiteren Verlauf dieser Ermittlungen wurden am 30.8.2016 in den frühen Morgenstunden insgesamt neun Wohnungen von Endkonsumenten durchsucht. Hierbei wurde die PI Immenstadt von Beamten der Polizei Sonthofen und den Operativen Ergänzungsdiensten aus Kempten unterstützt. Zwei Polizeihundeführer waren im Einsatz. In einem Fall wurden bei einem 15-Jährigen Oberallgäuer geringe Mengen Marihuana, bei einem 17-Jährigen Oberallgäuer verbotene Messer und eine verbotene Präzisionsschleuder aufgefunden. Hier wurde zudem ein Verfahren wegen eines Verstoßes nach dem Waffengesetz eingeleitet.
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In einem weiteren Ermittlungskomplex gegen einen 17-Jährigen Oberallgäuer, welcher im Verdacht steht im Bereich Immenstadt Marihuana verkauft zu haben, wurden am vergangenen Donnerstagvormittag 14 Wohnungen im Bereich Immenstadt und Sonthofen durchsucht. Insgesamt waren an diesem Einsatz 32 Beamte der Inspektionen Immenstadt und Sonthofen, sowie der Operativen Ergänzungsdienste aus Kempten und vier Diensthundeführer im Einsatz. In neun Fällen wurden bei Personen im Alter zwischen 16 und 46 Jahren aus dem Raum Oberallgäu geringe Mengen Marihuana und Haschisch, bei einem 43-Jährigen eine Tablette Ecstasy und bei einer 19-Jährigen ein verbotenes Elektroschockgerät sichergestellt. Die Polizei Immenstadt ermittelt in den Fällen wegen des Verdachts des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmittel und im Fall der 19-Jährigen wegen eines Verstoßes nach dem Waffengesetz. (PI Immenstadt)

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