Donnerstag, 27. Oktober 2016

Polizeimeldungen für den Landkreis Unterallgäu & Memmingen vom 27. Oktober 2016

Polizeimeldungen für den Landkreis Unterallgäu & Memmingen vom 27. Oktober 2016
Betrug bei Onlinekauf
TÜRKHEIM. Knapp 500 Euro beträgt der finanzielle Schaden für einen 30-jährigen Mann aus Türkheim, welcher Ende September über ein bekanntes Onlinekaufhaus einen Wäschetrockner bestellt hatte. Nach der Bestellung bekam er eine Bestätigungs-Email des vermeintlichen Händlers, mit welcher ihm auch die Zahlungsmodalitäten mitgeteilt wurden. Da das Haushaltsgerät nach erfolgter Bezahlung nicht geliefert wurde stellte sich schließlich heraus, dass das Anbieterkonto gehackt wurde und der Käufer eine gefälschte Bestellbestätigung mit falschen Bankdaten erhalten hatte. In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, bei Onlinekäufen insbesondere den Bezahlvorgang besonders kritisch zu prüfen. Sollten Abweichungen zu den gewohnten Bezahlabwicklungen festgestellt werden, sollte man besonders misstrauisch sein, im Zweifelsfall nicht sofort bezahlen und das Onlinekaufhaus über die Feststellung informieren. (PI Bad Wörishofen)
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Verkehrsunfall mit Personenschaden
TÜRKHEIM. Am Mittwochabend wollte ein 80-jähriger Pkw Fahrer vom Auenweg geradeaus über die Jakob-Sigle-Straße fahren, um in den Krautgartenweg einzufahren. Dabei übersah er eine bereits auf der Jakob-Sigle-Straße fahrende 46-jährige Pkw Fahrerin. Bei dem Zusammenstoß wurde der Unfallverursacher leicht verletzt und vorsorglich in ein Krankenhaus verbracht. Beide Fahrzeuge wurden stark beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit. Der Sachschaden beträgt 10.000 Euro. (PI Bad Wörishofen)
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Urkundenunterdrückung und Sozialleistungsbetrug
MEMMINGERBERG. Mit einem Flieger aus Spanien reiste am 26.10.16 ein 49-jähriger Nigerianer nach Deutschland ein. Dazu brauchte er kein Visum, weil er eine spanische Aufenthaltserlaubnis hatte. Bei der Passkontrolle stellte ein Beamter der Schleierfahndung Pfronten fest, dass der Mann drei Monate in seinem Heimatland – Nigeria – verbracht hatte. Soweit wäre alles in Ordnung gewesen, wenn nicht über einen Fingerabdruckabgleich herausgekommen wäre, dass sich der Nigerianer unter anderen Personalien in Deutschland als Asylbewerber hatte registrieren lassen. So erhielt er unberechtigt Zahlungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Bei allen zuständigen Behörden hatte der Asylbewerber seinen richtigen Reisepass nicht vorgelegt. Auf sein Asylbegehren wollte der Mann trotzdem nicht verzichten. Die Polizeibeamten verständigten das zuständige Ausländeramt, das die Überweisung für November rückgängig machen konnte. Gegen den 49-Jährigen laufen Ermittlungen wegen mittelbarer Falschbeurkundung, Urkundenunterdrückung und Sozialleistungsbetrug. (PStF Pfronten)
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Mittelbare Falschbeurkundung
MEMMINGERBERG. Am 26.10.16 erschien ein 49 Jahre alter Gambier nach seinem Einflug aus Spanien am Flughafen Memmingerberg bei der Passkontrolle der Schleierfahndung Pfronten. Anhand seiner Fingerabdrücke konnte festgestellt werden, dass er in Deutschland vor vier Jahren unter anderem Namen Asyl beantragt hatte. 2015 war er untergetaucht und hatte somit das Asylverfahren abgebrochen. Dazu sagte er aus, dass er wieder nach Spanien gegangen sei, weil er in Deutschland keine Arbeit gefunden habe. Wegen einer Straftat der mittelbaren Falschbeurkundung zeigten ihn die Polizeibeamten an. (PStF Pfronten)

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