Dienstag, 20. Dezember 2016

Polizeimeldungen für den Landkreis Unterallgäu & Memmingen vom 20. Dezember 2016

Polizeimeldungen für den Landkreis Unterallgäu & Memmingen vom 20. Dezember 2016
Warnmeldung vor Verschlüsselungstrojaner ´Goldeneye´
UNTERALLGÄU. Derzeit werden an diverse Firmen E-Mails versandt, welche zunächst den Eindruck einer äußerst seriösen Bewerbung erwecken. Im Anhang befinden sich meist in Excel-Dateien verpackte Anlagen, welche vorgespiegelt z. B. einen Lebenslauf, Zeugnis, etc. zu enthalten. Beim Öffnen des Anhangs wird dann die Verschlüsselungssoftware ´Goldeneye´ installiert, was im Regelfall das Firmennetzwerk vollständig außer Betrieb setzt. Es wird daher vor dem Öffnen von solchen Anhängen, insbesondere von Excel-Dateien, gewarnt. (PI Mindelheim)
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Warnmeldung vor dem Versand von Zahlungsaufforderungen
UNTERALLGÄU. Derzeit werden im Namen tatsächlich existenter Unternehmen an diverse E-Mail-Empfänger Zahlungsaufforderungen teils in enormer Höhe versandt. Die E-Mail enthält als Anhang eine Rechnung. Entgegen der Annahme der meisten Empfänger dient der Versand der Mail nicht der widerrechtlichen Bereicherung durch Begleichung der Rechnung, sondern dem Übertragen einer Schad- bzw. Ausspähsoftware. Die Täter hoffen so, an Daten wie beispielsweise Kontodaten, Kreditkartendaten, usw. zu gelangen, welche zu einem späteren Zeitpunkt zum Computerbetrug Verwendung fänden. Daher wird vor dem Öffnen nicht nachvollziehbarer E-Mails, insbesondere von deren Anhängen gewarnt. (PI Mindelheim)
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Gefährdung des Straßenverkehrs
MEMMINGEN. Am Dienstag, 20.12.2016, gegen 02.30 Uhr, versuchte eine Streifenbesatzung der Autobahnpolizeistation Memmingen ein Fahrzeug anzuhalten und zu kontrollieren, welches ohne Licht unterwegs war. Die Pkw-Fahrerin beschleunigte daraufhin ihr Fahrzeug und ignorierte weitere Anhalteversuche mittels Signalgeber und eingeschalteten Sondersignalen. Von der Streifenbesatzung wurden Unterstützungsfahrzeuge angefordert. Die Fahrerin fuhr Richtung Egelsee und weiter in den Landkreis Biberach. Hierbei geriet sie immer wieder auf die Gegenfahrbahn und gefährdete andere Verkehrsteilnehmer. Die Einsatzzentrale des Präsidiums Ulm wurde in Kenntnis gesetzt, welche auch Streifenfahrzeuge entsandte. Als die Fahrerin unvermittelt ihr Fahrzeug zum Stillstand brachte, wurden zwei Streifenfahrzeuge seitlich vor den Pkw gefahren. Nun gab die Fahrerin plötzlich wieder Gas und fuhr gegen einen der beiden Dienst-Pkw, welcher in der Folge nicht mehr fahrbereit war. Die anderen Streifen folgten erneut dem Fahrzeug zusammen mit den zwischenzeitlich eingetroffenen baden-württembergischen Streifen. Letztendlich konnte das Fahrzeug in Kirchdorf a.d. Iller gestoppt werden. Nachdem die Fahrerin sich weigerte ihr Fahrzeug zu öffnen und auszusteigen, musste sie mit Zwang aus dem Fahrzeug geholt werden. Die 21-Jährige leistete erheblichen Widerstand. Der beschädigte Dienstwagen musste abgeschleppt werden; es entstand Sachschaden von mehreren tausend Euro. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Der Gesamtsachverhalt wird durch den württembergischen Polizeiposten Ochsenhausen bearbeitet. Nach jetzigem Kenntnisstand lag dem Motiv der Fahrweise eine psychische Ausnahmesituation zugrunde, die Frau aus dem Unterallgäu wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Fahrerlaubnisbehörde wird in Kenntnis gesetzt. Außerdem wurden strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.
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Verkehrsunfall
MEMMINGEN. Am Montag befuhr ein 34-Jähriger in den frühen Nachmittagsstunden die Heißstraße in Richtung Gabelsbergerstraße. Im Kreuzungsbereich Baumschulweg missachtete er die Vorfahrt eines von rechts kommenden Pkw und es kam zum Zusammenstoß. Durch die Wucht des Aufpralles wurde das Fahrzeug des 34-Jährigen zur Seite geschleudert und rammte hierbei einen geparkten Pkw. Dieser wurde wiederum auf einen weiteren dahinter geparkten Wagen geschoben. Insgesamt entstand ein Sachschaden von ca. 9.000 Euro. (PI Memmingen)

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