Samstag, 30. April 2016

Ottobeuren: Verkehrsunfall - Motorradfahrer prallt in Pkw

Ottobeuren: Verkehrsunfall - Motorradfahrer prallt in Pkw
In den frühen Nachmittagsstunden des Samstag, 30.04.2016, befuhr eine 32-jährige Frau mit ihrem Pkw die Staatsstraße 2013 von Benningen kommend in Richtung Ottobeuren. Wegen eines vor ihr fahrenden Kleinkraftrades musste sie verkehrsbedingt ihre Geschwindigkeit deutlich reduzieren. Dies wurde von einem folgenden 44-jährigen Motorradfahrer zu spät bemerkt, weshalb er auf das Heck des Pkw auffuhr und zu Boden stürzte. Er wurde zur ärztlichen Versorgung ins Klinikum Ottobeuren verbracht. Das Motorrad wurde durch ein Abschleppunternehmen aufgeladen, die Fahrbahn wurde durch die Freiwillige Feuerwehr Ottobeuren wegen ausgetretenen Motorflüssigkeiten gereinigt. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 13.000 Euro. (PI Memmingen)
Anzeige

Anzeige

Anzeige

Mittwoch, 27. April 2016

Große Durchsuchungsaktion unter Federführung der Polizeiinspektion Neu-Ulm

Große Durchsuchungsaktion unter Federführung der Polizeiinspektion Neu-Ulm
Symbolfoto
Am heutigen Morgen wurden im Zuge eines großen Rauschgiftermittlungsverfahrens zeitgleich 18 Wohnungen in Neu-Ulm, Altenstadt und Ulm durchsucht. An der Durchsuchungsaktion waren neben Beamten der Kriminalpolizei Neu-Ulm, der Polizeiinspektionen Neu-Ulm und Illertissen, der Operativen Ergänzungsdienste Neu-Ulm, der Verkehrspolizeiinspektion Neu-Ulm sowie des Polizeipräsidium Ulm auch Beamte des Unterstützungskommandos der Bayerischen Bereitschaftspolizei und des Bayerischen Landeskriminalamtes eingesetzt.
Anzeige
Die großangelegte Durchsuchungsaktion markierte den Übergang in die Phase der offenen Ermittlungen des Verfahrens. Im Herbst 2015 konnten die Rauschgiftermittler der Polizeiinspektion Neu-Ulm Veränderungen in der Struktur der örtlichen Rauschgiftszene erkennen. Durch die akribische Lageauswertung sowie durch intensive Vernehmungen konnten Ansatzpunkte für strukturelle Ermittlungen gewonnen werden. Auf Grund der wachsenden Dimension der Ermittlungen wurde Anfang Januar eine Ermittlungsgruppe der Kriminalpolizei Neu-Ulm und der Polizeiinspektion Neu-Ulm gegründet. In monatelanger Ermittlungsarbeit wurden durch zum Teil verdeckt geführte Maßnahmen weitergehende Erkenntnisse gewonnen.
Anzeige
Dadurch gerieten mehrere Personen im Alter zwischen 16 und 28 Jahren ins Zentrum der Ermittlungen. Die Personen stehen im Verdacht neben Cannabis auch mit Amphetamin gehandelt zu haben. Insgesamt erstrecken sich die Ermittlungen, die in den nächsten Wochen fortgeführt werden, auf über 20 Personen. Vier der insgesamt 18 Durchsuchungsobjekte wurde zwangsweise geöffnet. Im Zuge der Durchsuchungsaktion konnten 100g Cannabis und mehrere Gramm Amphetamin und Ecstasy sichergestellt werden. In nahezu allen Durchsuchungsobjekten wurden die Beamten fündig. 
Anzeige
Ein 16-Jähriger wurde vorläufig festgenommen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. „Ich bin froh, dass uns heute ein entscheidender Schlag gegen die Rauschgiftkriminalität in Neu-Ulm gelungen ist. Meine Kollegen und ich werden hier auch in Zukunft konsequent mit allen rechtlichen Möglichkeiten einschreiten“,so Marcus Hörmann, Leiter der Ermittlungsgruppe unter der Federführung der Polizeiinspektion Neu-Ulm.

Neuerlicher Wintereinbruch sorgt für hohes Einsatzaufkommen

Neuerlicher Wintereinbruch sorgt für hohes Einsatzaufkommen
Symbolfoto
In der vergangenen Nacht mussten auf Grund des neuerlichen Wintereinbruchs eine Vielzahl von Einsätzen bewältigt werden. Es kam zu zahlreichen Verkehrsbehinderungen und Verkehrsunfällen. Insgesamt mussten in der vergangenen Nacht präsidiumsweit über 150 Einsätze bewältigt werden. Die Hälfte der Einsätze hatte einen Bezug zur winterlichen Witterungen. In 30 Fällen mussten die Beamten zu Verkehrsbehinderungen ausrücken. In der Mehrzahl handelte es sich hier um Einsätze auf Grund umgestürzter Bäume. Betroffen waren hier insbesondere die Landkreise Unter- Ober- und Ostallgäu. In Vöhringen im Landkreis Neu-Ulm beschädigten herabstürzende Äste zwei Pkw. Es entstand Sachschaden in Höhe von über 1.000 Euro. Auf der A96 lag gegen 05 Uhr morgens ein Baum auf dem linken Fahrstreifen in Fahrtrichtung Lindau. In Ottobeuren stürzte auf Grund der Schneelast der Mast einer Telefonleitung um und sorgte für Verkehrsbehinderungen.
Anzeige
In Obergünzburg konnten mehrere Fahrzeuge den Berg in Fahrtrichtung Eberbach nicht mehr passieren. Der Riedbergpass in Obermaiselstein konnte nur noch mit Winterausrüstung befahren werden. In Bad Grönenbach blieben mehrere Fahrzeuge auf schneebedeckter Fahrbahn von Legau kommend liegen. Auch hier kam es zu leichteren Auffahrunfällen. Zwischen Oberreute und Paradies staute sich der Verkehr, da mehrere Fahrzeuge witterungsbedingt nicht mehr voran kamen. Auf der A7 Höhe Oy-Mittelberg konnten mehrere Fahrzeuge den Anstieg in Richtung Füssen nicht bewältigen. Insgesamt standen dort phasenweise zwei Lkw und vier Pkw.
Anzeige
Neben den Verkehrsbehinderungen wurde die Polizei zu zahlreichen Verkehrsunfällen gerufen. So rutschte ein 45-Jähriger mit seinem Pkw gestern gegen 21 Uhr auf der A7 in Vöhringen in die Leitplanke. In Günzach geriet ein Pkw Führer auf der Staatsstraße 2055 in den Straßengraben. Der nachfolgende Pkw Fahrer musste daher abbremsen. Dies übersah ein abermals folgender Pkw und für auf das vor ihm fahrende Fahrzeug auf. Es wurde niemand verletzt. In Ottobeuren kam ein Fahrzeugführer gegen 01 Uhr auf der Staatsstraße 2013 ab und rutschte in den Graben. Auf der A7 kam ein Pkw mit Wohnanhänger gegen 03.50 Uhr von der Fahrbahn ab. Es entstand kein Schaden. Der Fahrer geriet in den Grünsteifen, da er die Fahrbahnmarkierung nicht mehr erkannt hatte. Auch die Polizei war in zwei Unfälle verwickelt. Gegen 05.15 Uhr befanden sich Beamte der Autobahnpolizei Memmingen auf dem Weg zu einem Einsatz. Dabei kamen sie auf der A 7 von der Fahrbahn ab und touchierten die Leitplanke. Es entstand Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Nur 45 Minuten später waren Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Kempten an einem Verkehrsunfall beteiligt. Auf der Anfahrt zu einem Einsatz mussten die Kollegen auf der A7 Auf Höhe Leubas einem Fuchs ausweichen und touchierten daher die Mittelleitplanke. Es entstand lediglich Sachschaden.
Anzeige
Besonders dreist verhielt sich ein Verkehrsteilnehmer in Dietmannsried. Gegen 05:20 Uhr, kam es zu einem Verkehrsunfall auf der BAB A7 bei Dietmannsried in Fahrtrichtung Memmingen. Im Zuge eines Überholvorgangs kam der 21jährige Fahrer eines Pkw, Fiat, ins Schleudern, drehte sich um die eigene Achse und kam schließlich in der rechten Schutzplanke zum Stehen. Bei dem zu überholenden Fahrzeug, welches nach derzeitigem Stand der Ermittlungen an dem Unfall beteiligt war, jedoch seine Fahrt in Richtung Memmingen fortsetzte, soll es sich um einen grauen Pkw, Opel-Corsa, handeln. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 1500 Euro. Verletzt wurde niemand. Die Polizei Kempten sucht nun nach Zeugen dieses Verkehrsunfalls, welcher sich kurz nach der Auffahrt Dietmannsried in Fahrtrichtung Memmingen ereignete, die Angaben zu dem gesuchten Fahrzeug oder zum Unfallhergang machen können unter 0831/9909-2140. (PP Schwaben Süd/West

Marktoberdorf: Versuchtes Tötungsdelikt in Asylbewerberunterkunft durch Messerangriff

Marktoberdorf: Versuchtes Tötungsdelikt in Asylbewerberunterkunft durch Messerangriff
Symbolfoto
In der Nacht von Montag auf Dienstag ereignete sich in einer Asylbewerberunterkunft in Marktoberdorf ein versuchtes Tötungsdelikt. Kurz nach Mitternacht wurde ein 24-Jähriger in seinem Zimmer von seinem 46-Jährigen Mitbewohner mit einem Messer angegriffen. Mehrfach verletzte der 46-Jährige Senegalese seinen Landsmann mit einem Messer. Der 26-Jährige wiederum verletzte den 46-Jährigen mit einer Eisenstange. 
Anzeige
Vorangegangen war ein Streit zwischen den beiden Männern, die gemeinsam ein Zimmer bewohnen. Der schwer verletzte 26-Jährige konnte aus dem Zimmer flüchten und die Polizei verständigen. Der 46-Jährige Tatverdächtige wurde unmittelbar nach der Tat durch Beamte der Polizeiinspektion Marktoberdorf in der Unterkunft festgenommen. Der 26-Jährige wurde mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen, in ein Krankenhaus eingeliefert. Der 46-Jährige musste aufgrund seiner Verletzungen ebenfalls im Krankenhaus behandelt werden. 
Anzeige
Noch in der Nacht übernahm der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizei Memmingen die ersten Ermittlungen. Die Kriminalpolizei Kempten hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Laut Kripo-Chef Michael Haber gilt es insbesondere den genauen Ablauf der Tat sowie deren Hintergründe aufzuklären. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kempten wurde der 46-Jährige heute Vormittag dem Haftrichter vorgeführt werden. Dieser erließ Haftbefehl wegen versuchten Mordes. (PP Schwaben Süd/West)

Dienstag, 26. April 2016

Buxheim / Memmingen: Lkw prallt gegen Brücke und kippt um - Fahrer eingeschlossen

Buxheim / Memmingen: Lkw prallt gegen Brücke und kippt um - Fahrer eingeschlossen
Am Dienstag Nachmittag befuhr ein 63-Jähriger Lkw Kipper Fahrer die Memminger Straße in Buxheim in Fahrtrichtung Memmingen. In Buxheim hatte der Fahrer seine Ladung abgekippt und befand sich auf dem Rückweg. Dabei hatte der Lkw Fahrer vergessen die Mulde abzusenken. Aus diesem Grund kollidierte die Mulde mit der Brücke der A96 die über die Memminger Straße führt und kippte den Lkw dadurch zur Seite. Der Fahrer wurde durch den Unfall eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden.
Anzeige
Der 63-Jährige aus dem Landkreis Unterallgäu wurde mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Zur Unfallaufnahme musste die Straße vollständig gesperrt werden. Die Verkehrsmaßnahmen sowie die Bergung des Lkw dauern zum Berichtszeitpunkt an. Zu Verkehrsstörungen kommt auf Grund der Umleitungsbeschilderung derzeit nicht. Es entstand Sachschaden an der Brücke in derzeit unbekannter Höhe. An dem Lkw entstand ein Schaden von ca. 20.000. An der Unfallstelle waren die Feuerwehren Buxheim und Memmingen eingesetzt. (PP Schwaben Süd/West)
Anzeige


Anzeige


Anzeige

Montag, 25. April 2016

Buxheim: Brandstiftung in Gemeinschaftsunterkunft für minderjährige Asylbewerber

Buxheim: Brandstiftung in Gemeinschaftsunterkunft für minderjährige Asylbewerber
Symbolfoto
In einer Gemeinschaftsunterkunft für minderjährige Asylbewerber in Buxheim ereignete sich am 24.04.2016 gegen 22.00 Uhr ein Brandfall. Eine Aufsichtsperson der Unterkunft bemerkte am gestrigen Abend gegen 22 Uhr, dass sich im Keller des Gebäudes Rauch entwickelte. Mit einem Feuerlöscher konnte die Erzieherin einen brennenden Lappen in einem Werkraum im Keller des Anwesens löschen. 
Anzeige
Es entstand nur geringer Sachschaden in Höhe von ca. 100 Euro. Aufgrund des frühzeitigen Eingreifens der Erzieherin wurde durch den Vorfall niemand verletzt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist von Brandstiftung auszugehen. Hinweise auf ein Einwirken auf das Gebäude von außen liegen derzeit nicht vor. Die Ermittlungen werden derzeit durch die Kriminalpolizei Memmingen geführt. (PP Schwaben Süd/West)
Anzeige

Kaufbeuren: Schneller Ermittlungserfolg nach Spielothekenüberfall

Kaufbeuren: Schneller Ermittlungserfolg nach Spielothekenüberfall
Symbolfoto
Der Kaufbeurer Polizei gelang nach einem bewaffneten Raubüberfall auf eine Spielothek ein schneller Ermittlungserfolg: Ein Tatverdächtiger sitzt in Haft; die mutmaßlichen Tatwaffen, ein Teil der Beute und andere Beweismittel wurden sichergestellt.

Am vergangenen Samstag (23. April 2016) gegen 3.40 Uhr wurde eine Spielothek in Neugablonz von zwei maskierten Männern ausgeraubt. Einer der Beiden hatte sich in der Spielothek versteckt, während der andere vor dem Gebäude wartete. Es kam zu einem Gerangel zwischen den drei Personen, bei dem der Geschädigte leicht verletzt wurde. Unter Vorhalt einer Pistole und einer Machete wurde der Mann gezwungen, den Kasseninhalt der Spielothek heraus zu geben. Danach gelang den Tätern mit dem geraubten Bargeld unerkannt die Flucht. Die eingeleitete Fahndung blieb zunächst ohne Erfolg. Die Kriminalpolizei begann noch in der Nacht mit ihren Ermittlungen.
Anzeige
Unabhängig von diesem Raubüberfall vollzogen Beamte der Inspektion am Nachmittag einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss in einer Neugablonzer Wohnung, da der Verdacht eines Rauschgiftverstoßes vorlag. Die Beamten trafen in dieser Wohnung vier Männer an, von denen einem unerkannt die Flucht gelang. Im Rahmen der Durchsuchung wurde nicht nur eine geringe Menge Marihuana gefunden, sondern in einem Versteck auch eine Schreckschusspistole, eine Machete und andere Beweismittel zum Raubüberfall der vorausgegangenen Nacht.

Die fortgeführten Ermittlungen der Kripo erhärteten den Tatverdacht gegen den 21-jährigen Wohnungsinhaber. Der polizeibekannte Tatverdächtige wurde gestern auf Anordnung der Kemptener Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Kempten vorgeführt. Da dieser wegen dringenden Tatverdachts einen Untersuchungshaftbefehl erließ, sitzt der Kaufbeurer derzeit in einer Justizvollzugsanstalt ein.
Anzeige
Inwieweit der noch unbekannte geflüchtete, sowie die beiden anderen Männer im Alter von 18 und 19 Jahren mit dem Raubüberfall in Verbindung gebracht werden können, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen der Kriminalpolizei Kaufbeuren. (PP Schwaben Süd/West)

Sonntag, 24. April 2016

Betzigau / A7: Tödlicher Verkehrsunfall - 12 Personen verletzt - 4 Fahrzeuge beteiligt

Betzigau / A7: Tödlicher Verkehrsunfall - 12 Personen verletzt - 4 Fahrzeuge beteiligt
Ein tödlicher Verkehrsunfall mit vier beteiligten Pkw ereignete sich bei winterlichen Straßenverhältnissen heute Mittag auf der BAB 7 in Fahrtrichtung Süden nahe Betzigau. Bei dem Verkehrsunfall wurde eine 18-jährige Frau aus dem Landkreis Oberallgäu getötet, 12 Personen in den vier Fahrzeugen wurden zum Teil schwerstverletzt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand kam zunächst ein an dem genannten Unfall unbeteiligter Pkw auf schneeglatter Fahrbahn von der Straße ab und blieb im Grünstreifen liegen. 
Anzeige
Im Bereich dieses Fahrzeugs verlangsamte die 17-jährige, begleitete Fahrerin eines Kleinwagens ihre Fahrt. Nach derzeitigem Erkenntnisstand erkannte dies der 19 Jahre alte Fahrer eines nachfolgenden SUV zu spät und pralle zunächst in das Heck des Kleinwagens und anschließend in zwei weitere Pkw. Für eine Mitfahrerin auf der Rückbank des vollbesetzten Kleinwagens kam jede Hilfe zu spät, sie verstarb noch an der Unfallstelle. Die weiteren Personen in diesem Fahrzeug wurden zum Teil schwerstverletzt. Der Fahrer des SUV sowie die Personen in den ebenfalls unfallbeteiligten Fahrzeugen wurden, genauso wie die Verletzten in dem Kleinwagen, in verschiedene Krankenhäuser zur Versorgung gebracht. 
Anzeige
Unter anderem erfolgte der Abtransport mit mehreren Rettungshubschraubern, die im Einsatz waren. Zur Klärung der Unfallursache wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Sachverständiger eingeschaltet. Neben der Verkehrspolizei Kempten und verschiedenen Feuerwehren waren zahlreiche Einsatzkräfte verschiedener Rettungs- und Hilfsdienste im Einsatz. Die A7 war über drei Stunden in Fahrtrichtung Füssen komplett gesperrt. (Verkehrspolizeiinspektion Kempten)

Holzgünz / Memmingen / A96: Schwerer Verkehrsunfall - Rettungsfahrzeug verunglückt - Spiegelglatte Fahrbahn

Holzgünz / Memmingen / A96: Schwerer Verkehrsunfall - Rettungsfahrzeug verunglückt - Spiegelglatte Fahrbahn
Am Sonntag dem 24.04.2016 gegen 04:45 Uhr kam es auf der A96, zwischen Holzgünz und Memmingen zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem 4 Personen teils lebensgefährlich verletzt wurden. Nach ersten Informationen geriet ein Pkw auf Spiegelglatter Fahrbahn ins schleudern und überschlug sich mehrmals. In diesem wurde eine Person eingeklemmt und musste von der Feuerwehr Erkheim befreit werden. 
Anzeige
Ein dahinter fahrender Pkw versucht auszuweichen und prallte gegen die Mittelleitplanke und blieb auf diese stehen. 
Ein auf Anfahrt fahrender Notarztwagen, von Memmingen Richtung Holzgünz, verunglückte auch auf der Anfahrt zur Einsatzstelle.
Anzeige






Freitag, 22. April 2016

Türkheim / Skylinepark: Schwerer Verkehrsunfall auf der "alten B18" - 6 Personen verletzt

Türkheim / Skylinepark: Schwerer Verkehrsunfall auf der "alten B18" - 6 Personen verletzt
Ein schwerer Verkehrsunfall mit 5 schwer verletzten Personen ereignete sich am Freitag dem 23.04.2016 kurz vor 17 Uhr auf der Staatsstraße von Mindelheim Richtung Türkheim nahe der Kläranlage der Stadt Bad Wörishofen. Ersten Ermittlungen zur Folge befuhr eine 22 jährige mit ihrem Pkw Daimler-Benz, welcher mit 3 weiteren Personen besetzt war, die St. 2518 von Mindelheim kommend in östliche Richtung. Aus bisher unklarer Ursache kommt der Pkw zunächst nach links auf die Gegenfahrspur. Dort kommt ein Lkw entgegen, welcher scharf abbremst. Dieses Verhalten wird von der Unfallverursacherin erkannt, bei dem nun folgenden Ausweichmanöver verliert die Fahrerin endgültig die Kontrolle über ihren Pkw und prallt dann in einem, den Lkw nachfolgenden Pkw Ford. Im unfallverursachenden Pkw werden bei dem Anprall 2 Personen eingeklemmt.
Anzeige
Der 14 Jahre alter Beifahrer wird mit schwersten Verletzungen mit einen Rettungshubschrauber ins Klinikum Augsburg geflogen. Die beiden im Fond befindlichen Jugendlichen im Alter von 14 und 16 Jahren werden verletzt mit Rettungswagen in umliegende Kliniken eingeliefert. Die 22 jährige wird ebenfalls schwer verletzt in ein umliegendes Krankenhaus eingeliefert. Die 51 Jahre alte Fahrerin des Ford wurde lebensgefährlich verletzt mit einem Rettungshubschrauber ins Klinikum Kempten geflogen. An beiden Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Die Staatsanwaltschaft Memmingen ordnete die Hinzuziehung eines Sachverständigen an. Im Einsatz waren 5 RTW, 4 Notärzte mit leitendem Notarzt, 2 RTH sowie der Organisationsleiter des Rettungsdienstes. Ferner waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Bad Wörishofen, Mindelheim, Türkheim und Kirchdorf im Einsatz. Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Polizeiinspektion Bad Wörishofen, welche von einer Streife der PI Mindelheim und einem Polizeihubschrauber unterstützt wurden. (PP SWS- Einsatzzentrale)
Anzeige


Anzeige


Anzeige



Donnerstag, 21. April 2016

Oy-Mittelberg / A7: Kontrolle verloren - Pkw überschlägt sich auf der Autobahn

Oy-Mittelberg / A7: Kontrolle verloren - Pkw überschlägt sich auf der Autobahn
Leichte Verletzungen zog sich am Donnerstag dem 21.04.2016 um kurz nach 14 Uhr ein 54-jähriger Autofahrer zu. Er geriet in nördlicher Fahrtrichtung auf Höhe der Anschlussstelle Oy-Mittelberg während eines Überholvorganges bei hoher Fahrgeschwindigkeit aus noch unklarer Ursache vermutlich auf das linke Fahrbahnbankett. Daraufhin verlor der Mann aus dem Landkreis Böblingen die Kontrolle über sein Fahrzeug und schleuderte nach rechts von der Fahrbahn herunter. Dort überschlug sich der Wagen. 
Anzeige
Hinzukommende Ersthelfer kümmerten sich bis zum Eintreffen von Verkehrspolizei und Rettungsdienst um die Absicherung und den verletzten Mann, der in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Vor Ort befand sich auch ein Rettungshubschrauber. Es kam lediglich zu geringen Verkehrsbeeinträchtigungen. Da der Unfallhergang noch nicht abschließend geklärt ist, bittet die Kemptener Verkehrspolizei unter der Rufnummer (0831) 9909-2050 um Hinweise zum Unfallhergang. (PP Schwaben Süd/West)
Anzeige

Memmingen: Baggerbiss als offizieller Start der Baumaßnahmen in der Machnigstraße Süd

Memmingen: Baggerbiss als offizieller Start der Baumaßnahmen in der Machnigstraße Süd
Mit dem symbolischen Baggerbiss hat Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger die letzte Baumaßnahme im Städtebauförderungsprogramm Soziale Stadt Memmingen West eingeläutet. (Fotos: Mayer/Pressestelle Stadt Memmingen)
Den strahlenden Sonnenschein beim symbolischen Baggerbiss für die letzte Baumaßnahme im Städtebauförderungsprogramm Soziale Stadt West nahm Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger als "positives Zeichen, dass wir auf dem richtigen Weg sind". Nach dem Spatenstich für die Umgestaltung der Bahnunterführung Unteresch im vergangenen Monat März stehe nun die Neugestaltung der Außenanlagen der Machnigstraße Süd und der Braunstraße 21 bis 23 an. Holzinger dankte der Regierung von Schwaben für die finanzielle Unterstützung und der Siebendächer Baugenossenschaft als Bauträger für die gute Zusammenarbeit.
Anzeige
Über den Auftakt zur Neugestaltung der Außenanlagen der Machnigstraße Süd und der Braunstraße 21 bis 23 freuen sich OB Dr. Ivo Holzinger, Bürgermeisterin Margareta Böckh, Bürgermeister Werner Häring, der Vorstand der Siebendächer Baugenossenschaft Waldemar Hildebrandt, Josef Martin Lang und Ewald Ziegler, der Referent des Stadtrates für Straßen und Beleuchtung Werner Walcher, Landschaftsarchitektin Lucia Schnug, die Sprecher des Arbeitskreises "Bürger für Bürger - lebendiger Westen" Wolfgang Decker und Huong Lam, die Quartiersmanagerinnen Isabel Schötta und Katrina Dibah-Lavorante und Vertreter der Baugenossenschaft sowie der Stadtverwaltung.
Deren Vorstandsvorsitzender Waldemar Hildebrandt erklärte, die Siebendächer Baugenossenschaft werde als Bauherr in enger Zusammenarbeit mit der Stadt die Neugestaltung der Außenanlagen der Genossenschaft, der Eigentümergemeinschaft Machnigstraße 1 bis 5, der Stadt und eines privaten Anlegers durchführen. Die Planung und Bauleitung habe Landschaftsarchitektin Lucia Schnug übernommen. Die Gehwege und Parkplätze sollen analog zur Nordseite der Machnigstraße einen neuen Belag erhalten. "Außerdem schaffen wir weitere Fahrradabstellplätze insbesondere in der Braunstraße", so Hildebrandt. Auch Gas-, Strom- und Wasserleitungen würden teilweise neu verlegt. Die Straßenbeleuchtung werde erneuert und auf LED-Technik umgestellt. Auch einige Baumbestände sollen in Absprache mit der Stadt erneuert werden. "Der Müllplatz bei der Machnigstraße 5 wird nach Süden an das Gebäude beim Drogeriemarkt Müller verlegt", informierte er.
Anzeige
In der Machnigstraße 11 1/2 wurde feierlich der symbolische Baggerbiss für die insgesamt rund 1,3 Millionen Euro teure Baumaßnahme begangen.
Im Rahmen des Fassadenprogramms der Stadt erfolge teilweise eine Neugestaltung der Eingangsbereiche, außerdem erhalte das Gebäude in der Braunstraße 21 einen neuen Anstrich. "Die Baumaßnahme soll im Sommer 2017 abgeschlossen sein", kündigte Hildebrandt an und bat um Verständnis für die Behinderungen während der Umbaumaßnahmen. Teilweise würden die Parkplätze und Gehwege nicht zu benutzen sein. Es sei aber auf jeden Fall sichergestellt, "dass die Bewohner zu ihren Häusern kommen und die Tiefgaragenzufahrt möglich ist". Gleiches gelte für die Gewerbetreibenden und Ärzte entlang beider Straßenzüge. Die Baumaßnahmen werden im Rahmen des Projekts "Soziale Stadt" vom Freistaat Bayern und der Stadt Memmingen gefördert. Von den Gesamtkosten in Höhe von ca. 1,3 Millionen Euro tragen der Freistaat und die Stadt Memmingen ca. 970.000 Euro, hinzu kommen die Kosten für das Fassadenprogramm. (Quelle: Pressestelle Stadt Memmingen)

Mittwoch, 20. April 2016

Oberstaufen: Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens

Oberstaufen: Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens
Heute Morgen gegen 6 Uhr wurde der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West der Vollbrand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Vorderreute mitgeteilt. Aus bislang noch ungeklärter Ursache entstand im Bereich der Küche des Anwesens ein Brand. Dieser breitete sich schnell aus und griff sowohl auf das gesamte Wohngebäude als auch auf den angrenzenden Stall über. Der 68-jährige Eigentümer sowie seine Frau und deren Kind, also nicht wie zunächst angegeben sieben weitere Bewohner, konnten das Anwesen noch rechtzeitig verlassen. Dabei wurden der 68-Jährige und seine Frau leicht verletzt. Beide wurden zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht. Soweit es derzeit eingeschätzt werden kann, konnten bis auf ein Jungrind alle Tier rechtzeitig aus dem Stall getrieben werden.
Anzeige
Das Anwesen brannte vollständig nieder und stürzte zum Teil ein. Der Sachschaden wird weiterhin auf über 400.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei Kempten hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Vor Ort waren neben Immenstädter und Oberstaufener Polizeibeamten, die Feuerwehren aus Oberreute, Oberstaufen und Stiefenhofen, sowie das Rote Kreuz Oberstaufen, eingesetzt. Insgesamt waren über 100 Kräfte im Einsatz. Die Brandlöschung gestaltete sich wegen der umständlichen Löschwasserzuführung und der starken Rauchentwicklung als schwierig. In Kürze werden angeforderte Bagger die Brandruinen einreißen, und dadurch den Einsatzkräften der Feuerwehr das Ablöschen von immer wieder aufflammenden Glutnestern ermöglichen. Die Brandermittler des Fachkommissariats der Kripo Kempten haben die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. (PP Schwaben Süd/West)
Anzeige


Dienstag, 19. April 2016

Bad Wörishofen: Betrüger erschwindeln 19000 Euro übers Telefon

Bad Wörishofen: Betrüger erschwindeln 19000 Euro übers Telefon
Symbolfoto
Erst viel zu spät gelangte ein 57-jähriger Mann aus der Kurstadt zur Einsicht und erstattete Anzeige wegen Betrug bei der Polizei. Über einen Zeitraum von rund drei Wochen bezahlte er insgesamt 19.000 Euro in mehreren Raten per Bargeld-Direkttransfer an Empfängerkonten im Ausland. Nach dem der Mann tatsächlich an einem Gewinnspiel teilgenommen hatte, wurde ihm zunächst aus diesem ein Bargeldgewinn in Höhe von 28.000 Euro in Aussicht gestellt. 
Anzeige
Dieser Gewinn sollte durch einen Notar persönlich überbracht werden, wofür zunächst 900 Euro für die anfallenden Spesen per Wertgutscheinen im Voraus eingefordert wurden. In der Folgezeit erhielt der 57-Jährige weitere Anrufe, mit welchen ihm jedes Mal mitgeteilt wurde, dass der Gewinn gestiegen sei und er dafür auch höhere Bereitstellungsgebühren bezahlen müsse. Erst nachdem sich der Schaden bereits auf 19.000 Euro belief und der Mann einen Kredit für weitere Vorzahlungen hätte aufnehmen müssen, 
Anzeige
wurde dieser endlich misstrauisch, als ihm plötzlich ein Gewinn von über einer Million in Aussicht gestellt wurde und er dafür weitere 15.000 Euro bezahlen sollte. Der Kontakt erfolgte ausschließlich telefonisch, die Täter operieren vermutlich vom Ausland aus. Das der 57-Jährige sein Geld wieder bekommt, ist äußerst unwahrscheinlich. (PI Bad Wörishofen)

24h-Blitzermarathon am Donnerstag dem 21.04.2016

24h-Blitzermarathon am Donnerstag dem 21.04.2016
Auch in diesem Jahr wird ab kommenden Donnerstag eine bayernweite 24-stündige Geschwindigkeitsüberwachung stattfinden; der bekannte „Blitzmarathon“ wird heuer zum vierten Mal durchgeführt und ist noch immer dringend nötig. Dies belegen die Zahlen der polizeilichen Unfallstatistik seit Jahren: So gab es im Zuständigkeitsbereich des Präsidiums Schwaben Süd/West im vergangenen Jahr über 26.000 Unfälle. Auch wenn diese überwiegend einen Blechschaden zur Folge hatten, wurden dennoch über 5.700 Personen verletzt. 50 Personen wurden aufgrund Verkehrsunfällen so schwer verletzt, dass sie dadurch ihr Leben verloren. Die Untersuchungen der Polizei bei den Unfällen mit Schwerverletzten oder Getöteten ergaben, dass in über 21 Prozent die überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit unfallursächlich war. Über 75 Prozent der Unfälle mit schweren Folgen ereigneten sich auf Straßen außerorts, und demnach dort, wo hohe Geschwindigkeiten gefahren werden.
Anzeige
Präsident fordert mehr Rücksichtnahme
Werner Strößner, Präsident des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West, fordert zu mehr Rücksichtnahme im Straßenverkehr auf und unterstreicht die Notwendigkeit von Geschwindigkeitskontrollen: „Verkehrsunfälle sind in der Regel kein unvermeidbares Schicksal, denn sie fußen nahezu immer auf menschlichem Fehlverhalten. Mehr gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr würde der Entwicklung steigender Unfallzahlen entgegenwirken, weshalb ich hierzu deutlich appelliere. Damit geht auch einher, sich mit einer angemessenen und nicht überhöhten Geschwindigkeit im Straßenverkehr zu bewegen, denn Verstöße dagegen sind seit Jahren eine der Hauptunfallursache mit oftmals tragischen Folgen. Geschwindigkeitsmessungen tragen dazu bei, diese viel zu oft vernachlässigte Gefahr wieder ins Bewusstsein der Kraftfahrer zu bringen.“ Bei Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit ließe sich so mancher Unfall mit schwerer Folge vermeiden. Schließlich führt eine Geschwindigkeitsüberschreitung von nur wenigen Kilometern pro Stunde zu einem deutlich längeren Anhalteweg und somit zu einer erheblich größeren Aufprallenergie. Um die Gefahren durch nicht angepasste oder überhöhte Geschwindigkeit wieder ins Bewusstsein zu rufen, beteiligen sich alle Dienststellen im Zuständigkeitsbereich des Präsidiums Schwaben Süd/West am bevorstehenden bayernweiten 24-Stunden-Blitzmarathon von Donnerstag (21. April 2016) 6 Uhr bis 6 Uhr des Folgetages.
Anzeige
Blitzmarathon zeigt Wirkung
Dass die Durchführung des Marathons und der damit verbundene Präventivgedanke Wirkung zeigen, belegt die festgestellte Beanstandungsquote: Während bei stationärer Messung im Durchschnitt rund 3,5 Prozent der Verkehrsteilnehmer wegen zu hoher Geschwindigkeit beanstandet werden müssen, sind es während der vergangenen Blitzmarathons durchwegs rund ein Prozent weniger gewesen. Diese Quote zu senken ist das Ziel der Polizei, denn trotz der alljährlichen offensiven Ankündigungen der Messungen wurden im vergangenen Jahr Überschreitungen von bis zu 80 km/h festgestellt (am Abend des 22. April 2015 im Landkreis Günzburg auf der Kreisstraße GZ17). (PP Schwaben Süd/West)

Samstag, 16. April 2016

Eine Reihe von Unfällen beschäftigte die Autobahnpolizei Memmingen

Eine Reihe von Unfällen beschäftigte die Autobahnpolizei Memmingen
Symbolfoto
Eine Reihe von insgesamt neun Unfällen beschäftigte die Autobahnpolizei Memmingen am Freitag bis zum frühen Samstagmorgen. Dabei wurden insgesamt vier Personen leicht verletzt. Der erste Unfall ereignete sich am Freitagmorgen um acht Uhr auf der A96 in Richtung München, bei Bad Wörishofen. Der Fahrer eines weißen Kastenwagens wechselte so knapp vor dem Pkw einer rumänischen Verkehrsteilnehmerin vom linken auf den rechten Fahrstreifen, dass diese nach rechts ausweichen musste und dabei ins Schleudern geriet. Sie streifte daraufhin einen nachfolgenden Lkw, wobei ein Schaden von ca. 2500 Euro entstand. 
Anzeige
Der Fahrer des weißen Kastenwagens setzte dabei seine Fahrt ohne anzuhalten fort. Es ist möglich, dass er den Unfall nicht bemerkt hatte. Ein weiterer Auffahrunfall mit insgesamt vier beteiligten Fahrzeugen ereignete sich am Freitagmittag auf der A 96 in Richtung Lindau bei Apfeltrach. Ein 68jähriger Pkw-Fahrer musste aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens im einspurigen Baustellenbereich bis zum Stillstand abbremsen. Während der nachfolgende Fahrzeugführer noch rechtzeitig bremsen konnte, erkannte ein 50jähriger Kaufbeurer die Situation zu spät und prallte trotz einer Vollbremsung dem vor ihm haltenden Pkw ins Heck. Ein wiederum nachfolgender 25jähriger Münchner schaffte es ebenfalls nicht mehr, rechtzeitig abzubremsen, streifte den direkt vor ihm stehenden Pkw und schob im Anschluss die beiden zuvor kollidierten Pkw nochmals ineinander. Zum Glück blieben alle Unfallbeteiligten unverletzt, es entstand ein Schaden von ca. 13000 Euro. 
Anzeige
Neben fünf weiteren Verkehrsunfällen an diesem Freitag, bei denen zum Glück keine Personen zu Schaden kamen, erschien am frühen Samstagmorgen ein 25jähriger Auszubildender aus dem Unterallgäu auf dem Polizeirevier in Leutkirch und wollte Anzeige wegen einer Unfallflucht erstatten. Er gab dabei an, dass sein Pkw Skoda Octavia am Memminger Kaminwerk angefahren wurde. Da die Schäden am Pkw jedoch eher auf eine Kollision mit einer Leitplanke hindeuteten, baten die Leutkircher Beamten ihre bayerischen Kollegen der Autobahnpolizei Memmingen um Nachschau auf der A96. Diese fanden daraufhin frische Unfallspuren an einer Leitplanke im Bereich Memmingen. Der Anzeigenerstatter räumte daraufhin ein, den Unfall am Kaminwerk nur vorgetäuscht zu haben. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Unfallflucht und Vortäuschen einer Straftat. (APS Memmingen)