Freitag, 30. September 2016

Immenstadt: Vergiftung vorgetäuscht – Hunde sind nicht eingegangen

Immenstadt: Vergiftung vorgetäuscht – Hunde sind nicht eingegangen
Der im Juni 2016 bei der Polizei angezeigte Vorfall, dass zwei Hunde vermutlich nach der Aufnahme von Giftködern verendet seien, war erfunden. Die Tiere leben; es geht ihnen gut. Bei der Anzeigenerstattung Ende Juni gab die Oberallgäuerin an, dass sie einige Tage zuvor mit ihren beiden Hunden am Illerdamm beim Wasserskilift spazieren gegangen sei. Tags darauf zeigten die Tiere Vergiftungserscheinungen und verendeten daraufhin. Aufgrund der Schilderungen leitete die Immenstädter Polizei Ermittlungen gegen Unbekannt wegen des Anfangsverdachts einer Straftat ein und informierte mittels einer Pressemeldung über die etwaige Gefahr für Tiere am Illerdamm. 
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Die Züchterin der vermeintlich verendeten Tiere stand zu diesem Zeitpunkt mit der Besitzerin noch in Kontakt und hegte Zweifel an dem von ihr geschilderten Ablauf. Daher stellte sie Bilder der Hunde in Soziale Netzwerke und fragte nach deren Verbleib. Hierauf meldete sich ein Allgäuer Tierheim, dass bei ihnen die Hunde abgegeben worden sind. Schnell war für die Polizei klar, dass der Vorfall von der Hundehalterin erfunden war, da die Inobhutnahme vor der Anzeigenerstattung erfolgte. Die Hunde hatten demnach nie Gift aufgenommen und waren auch nicht verendet. 
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Aus diesem Grund ermittelt die Polizei nun gegen die Hundehalterin. Ihr wird das Vortäuschen einer Straftat zur Last gelegt. Außerdem ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, da sich nach jetzigem Kenntnisstand die Tiere bei Abgabe im Tierheim in einem verwahrlosten Zustand befunden haben. Zum Motiv äußerte sich die Frau bislang nicht. Die beiden Hunde sind zwischenzeitlich weiter vermittelt. (PP Schwaben Süd/West)

Ettringen / Forsthofen: 79-Jähriger Mann verstirbt während der Autofahrt

Ettringen / Forsthofen: 79-Jähriger Mann verstirbt während der Autofahrt
Am Donnerstag dem 29.09.2016 gegen 16:30 Uhr des gestrigen Donnerstag wurde der Polizei ein Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2027 kurz vor Forsthofen mitgeteilt. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte von Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr war der Fahrer des Pkw bereits verstorben. Der 79-Jährige Pkw-Lenker fuhr die Ortsverbindungsstraße von Hiltenfingen kommend in Richtung Mittelneufnach. Auf Höhe der Ortschaft Forsthofen kam er plötzlich nach links von der Fahrbahn ab, 
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wo das Fahrzeug zum Stehen kam. Nach derzeitigem Ermittlungsstand verlor der 79-Jährige aufgrund einer medizinischen Ursache während der Fahrt das Bewusstsein und verstarb noch im Pkw. Die Beifahrerin die sich zum Unfallzeitpunkt im Fahrzeug befand, blieb unverletzt. Andere Verkehrsteilnehmer wurden nicht gefährdet. Am Pkw entstand kein nennenswerter Sachschaden. (PP Schwaben Süd/West)
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Donnerstag, 29. September 2016

Kleinbus überschlägt sich auf A3 - Drei verletzte Personen

Kleinbus überschlägt sich auf A3 - Drei verletzte Personen
Foto: Feuerwehr Ratingen
Ratingen (ots) - Die Feuerwehr Ratingen wurde am Mittwoch dem 29.09.2016 um 17.54 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die BAB 3, Fahrtrichtung Köln, alarmiert. Anrufer hatten der Kreisleitstelle gemeldet, dass auf Höhe des Autobahnkreuzes Breitscheid ein Fahrzeug verunfallt war und nun qualmen würde. Außerdem wurde von drei Verletzten berichtet. Daraufhin wurden Kräfte der Berufsfeuerwehr, sowie die Löschzüge Breitscheid und Mitte auf die Autobahn entsendet. Vor Ort stellten diese fest, dass ein Kleinbus einen fahrenden LKW touchiert und sich anschließend bei hoher Geschwindigkeit überschlagen hatte. 
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Anschließend war das Fahrzeug im Seitenstreifen zum Stehen gekommen. Ein Brand konnte glücklicherweise nicht festgestellt werden. Die Einsatzstelle wurde abgesichert und die Fahrzeugbatterie abgeklemmt. Die drei Verletzten, die das Fahrzeug vor dem Eintreffen der Feuerwehr aus eigener Kraft verlassen konnten, wurden durch den Rettungsdienst versorgt und von einer Notärztin begutachtet. Aufgrund der hohen Unfallgeschwindigkeit wurden alle drei vorsorglich in umliegende Krankenhäuser transportiert. (J. Heck)
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Verkehrsunfall mit tödlich verletzter Kraftradfahrerin auf der L517

Verkehrsunfall mit tödlich verletzter Kraftradfahrerin auf der L517
Foto: Polizei
Goslar (ots) - Landesstraße 517 bei Altenau-Schulenberg: Am Mittwoch, gegen 16:30 Uhr, befährt eine 54-jährige Kraftradfahrerin aus Gittelde/Landkreis Osterode die L 517 von Clausthal-Zellerfeld in Richtung Okertalsperre/B 498. Im Ausgang einer Linkskurve bei Mittelschulenberg gerät die Kraftradfahrerin nach rechts auf den unbefestigten Seitenstreifen. Die Kraftradfahrerin verliert hier die Kontrolle über das Kraftrad und gerät zurück auf die Straße. Auf dem Gegenfahrstreifen kollidiert die Kraftradfahrerin seitlich frontal mit einem entgegenkommenden Lkw (7,5t). Der Lkw-Fahrer weicht noch nach rechts auf den unbefestigten Seitenstreifen aus, verliert jedoch die Kontrolle über das Fahrzeug. 
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Der Lkw quert nach dem Zusammenprall die gesamte Fahrbahn, gerät nach links von der Straße ab und kommt erst im morastigen Seitenraum zum Stehen. Der Lkw-Fahrer erleidet einen Schock, bleibt an sich aber unverletzt. Die Kraftradfahrerin verstirbt sofort an der Unfallstelle. Das Kraftrad wird völlig zerstört. Die vorläufige Schadenshöhe beträgt nach ersten Schätzungen über 30.000 EUR. Für die Unfallaufnahme, sowie für Rettungs- und Aufräumarbeiten ist die Landesstraße 517 bis 22:30 Uhr voll gesperrt. Der Fahrzeugverkehr wurde von Einsatzkräften abgeleitet. Zur Unfallaufnahme der Polizei wurden Gutachter und Sachverständige hinzugezogen. 
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Die örtlichen Feuerwehren aus Clausthal-Zellerfeld und Schulenberg leuchteten die Unfallstelle aus und sicherten den Lkw, der im Grünbereich Betriebsstoffe verlor. Eine Bergung des verunglückten Lkw aus dem Grünbereich erfolgt am Donnerstagvormittag mittels eines speziellen Bergungsfahrzeuges. Für den Einsatz der Spezialfirma ist eine erneute mehrstündige Vollsperrung der L 517 erforderlich.

Stadt Memmingen ehrt die Sicherheitswacht

Stadt Memmingen ehrt die Sicherheitswacht
Foto: Stadt Memmingen
Fast 70 ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger zeichnete der Memminger Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger im Rahmen einer Feierstunde im Rathaus mit dem „Ehrenamtsnachweis Bayern“ aus. Holzinger sprach „seinen ausdrücklichen, herzlichen Dank für Ihr herausragendes Engagement“ aus. Die Auszeichnung in Form einer Urkunde dokumentiert schriftlich „das ehrenamtliche, freiwillige und bürgerschaftliche Engagement und die dafür eingebrachten Kompetenzen“, so das Stadtoberhaupt. Dr. Holzinger freute sich, Ehrenamtliche aus vielen gesellschaftlichen Bereichen ehren zu können.
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So engagierten sich die mit der Urkunde ausgezeichneten Persönlichkeiten in der Memminger Sicherheitswacht (SiWa), in der Vorstandschaft und Gruppenleitung des Fischertagsvereins, dem Behindertenbeirat und der Behindertenkontaktgruppe sowie im Bereich der Sprachförderung. Das 15-jährige Bestehen der Sicherheitswacht Memmingen würdigte Ltd. Polizeidirektor Werner Mutzel vom Polizeipräsidium Kempten in seiner Laudatio. Für die 15-jährige Mitgliedschaft in der Sicherheitswacht erhielt das letzte verbliebene Gründungsmitglied Günther Prudlo zusätzlich eine Ehrenurkunde des Innenministers Joachim Herrmann. Mutzel betonte die traditionell enge Verbundenheit zwischen Polizei, Sicherheitswacht und der Stadt Memmingen.
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Dem scheidenden Oberbürgermeister überreichte der Polizeidirektor im Beisein des Memminger Polizeichefs Eberhard Bethke eine Trillerpfeife sowie das Armband der SiWa und spekulierte über sinnvolle Verwendungsmöglichkeiten im bevorstehenden Ruhestand. Sein besonderer Dank galt dem Betreuer der Memminger SiWa EPHK Jochen Glaser, der für die Aus- und Fortbildung sowie die Streifenpläne zuständig ist. Im Anschluss an die feierliche Urkundenverleihung lud das gut gelaunte Stadtoberhaupt die Geehrten noch zu einem würdigen Empfang mit geselligem Austausch in die Memminger Rathaushalle ein.

Bildunterschrift (v.l.n.re.): Günther HOCH, Günther PRUDLO, Franz ERBEN, Dietmar AUFFURTH, Rebecca SAILER, Michael SCHWACH, Frank WEBER, Monika BRÜCKLE, Jochen GLASER (PI MM), Dr. Ivo HOLZINGER (Oberbürgermeister der Stadt Memmingen), Eberhard BETHKE (PI MM), Werner MUTZEL (PP SWS)

Mittwoch, 28. September 2016

Memmingen: Beschädigung von Wahlplakaten der "AfD" - Polizei bittet um Hinweise

Memmingen: Beschädigung von Wahlplakaten der "AfD" - Polizei bittet um Hinweise
Symbolfoto
Bisher unbekannte Täter haben im Zeitraum 14. bis 27. September 2016 im Stadtgebiet zahlreiche Wahlplakate des Oberbürgermeister-Kandidaten der Partei „AfD“ beschädigt. Überwiegend wurden Plakate in der Kalch- und Hühnerbergstraße angegangen. 
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Sie wurden mit grüner Farbe übersprüht und es wurden persönliche Beleidigungen angebracht. Die Kripo Memmingen ermittelt wegen Sachbeschädigung und bittet unter der Rufnummer (08331) 100-0 um entsprechende Hinweise. (KPI Memmingen)
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Kempten: Ermittlungen gegen Polizeibeamtin – Verbot der Führung der Dienstgeschäfte

Kempten: Ermittlungen gegen Polizeibeamtin – Verbot der Führung der Dienstgeschäfte
Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West sprach einer Polizeibeamtin das Verbot der Führung der Dienstgeschäfte aus, da die Staatsanwaltschaft Regensburg – Zweigstelle Straubing – ein Ermittlungsverfahren gegen sie führt. Nach jetzigem Stand der Ermittlungen werden der Beamtin Urkunds- und Betrugsdelikte zur Last gelegt, da sie Mitte dieses Jahres fingierte Krankenhausrechnungen beim Landesamt für Finanzen einreichte. 
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Die Staatsanwaltschaft Regensburg – Zweigstelle Straubing – führt die strafrechtlichen Ermittlungen gemeinsam mit dem Bayerischen Landeskriminalamt. Da diese noch nicht abgeschlossen sind, können derzeit keine weiteren Details genannt werden. Das gegen die Beamtin der Polizeiinspektion Kempten eingeleitete Disziplinarverfahren wird bis zum Abschluss des Strafverfahrens ausgesetzt. (PP Schwaben Süd/West)
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Mehr als 100 neue Auszubildende bei der Stadt Memmingen

Mehr als 100 neue Auszubildende bei der Stadt Memmingen
Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger und Bürgermeisterin Margareta Böckh begrüßen die neuen Auszubildenden im Rathaus. (Foto: Julia Mayer / Pressestelle Stadt Memmingen)
108 Jugendliche beginnen diesen Herbst in 15 Berufen eine Ausbildung bei der Stadt Memmingen. Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger und Bürgermeisterin Margareta Böckh begrüßten die neuen Auszubildenden im Rathaus und wünschten ihnen einen erfolgreichen Start ins Berufsleben. Insgesamt beschäftigt die Stadt Memmingen derzeit 217 Auszubildende in 20 Berufen. Mit einer Vielzahl von Ausbildungsstellen in verschiedenen Bereichen leiste die Stadt Memmingen seit Jahren einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung qualifizierter Fachkräfte, so Holzinger. Um dem wachsenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken, sei die Stadt weiterhin bemüht, über den tatsächlichen Bedarf hinaus zusätzliche Ausbildungsstellen anzubieten. 
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25 der 108 Jugendlichen werden als Erzieher/in ausgebildet, weitere junge Frauen und Männer erlernen die Berufe Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement, Altenpfleger/in, Heilerziehungspfleger/in, Gärtner/in, Forstwirt/in, Fachinformatiker/in, Vermessungstechniker/in, Hauswirtschafter/in und Kraftfahrzeugmechatroniker/in. Drei Jugendliche schlagen die Beamtenlaufbahn im mittleren und gehobenen Dienst ein. Darüber hinaus starten 61 Schülerinnen und Schüler am Klinikum der Stadt Memmingen die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege, in der Kinderkrankenpflege sowie im Bereich Operationstechnische Assistenz. 
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Die Stadt Memmingen gewährleiste eine solide und gute Ausbildung, stellte Holzinger fest und wünschte allen Berufsanfängern viel Erfolg und eine gute Zusammenarbeit. "Ihr seid künftig das Aushängeschild der Stadt", sagte der Rathauschef. Es sei deshalb sehr wichtig, immer den richtigen Ton zu treffen und als städtischer Botschafter die Stadt freundlich nach außen zu vertreten.

Dienstag, 27. September 2016

Schwerer Verkehrsunfall in der Baustelle der B65 in Kobbensen

Schwerer Verkehrsunfall in der Baustelle der B65 in Kobbensen
Foto: Polizei
Stadthagen (ots) - (BER)Heute Morgen gegen 03.05 Uhr ereignete sich ein spektakulärer Verkehrsunfall im Baustellenbereich der B65 in Kobbensen. Der 42-jährige Fahrer eines VW Crafters hatte, aus Richtung Hannover kommend, die Absperrbake in Beckedorf missachtet und war um diese herum weiter in Richtung Stadthagen gefahren. In Kobbensen missachtete er die zweite Absperrschranke und fuhr an dieser Stelle weiter in den Baustellenbereich hinein. Dieser ist an der Stelle als Einbahnstraße in Richtung Hannover ausgelegt. Beide Absperrschranken sind zusätzlich zu den Verbotsschildern noch mit jeweils 6 roten Nissenleuchten bestückt. Hinter der Absperrung ist die Fahrbahndecke zunächst ca. 10 cm tief abgefräst, einige Meter weiter dann noch einmal um ca. 30 cm. Beide Kanten überfuhr der Kleintransporterfahrer unbeeindruckt. Die letzte Abfräsung betrug abschließend noch einmal ungefähr 50 cm, bis auf das Erdreich unter der eigentlichen Fahrbahndecke. 
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Foto: Polizei
Auch diesen Absatz schafften Fahrzeug und Insassen. Gestoppt wurde der Transporter schließlich durch die große Baggerschaufel eines Baustellenfahrzeuges. Der Fahrer und sein 34-jähriger Beifahrer blieben, wohl auch durch die ausgelösten Airbags, unverletzt. Großes Glück hatten beide noch, dass ein durch das Fenster zum Laderaum nach vorn geschleuderter Pkw-Auspuff, der als Ersatzteil transportiert wurde, genau zwischen beiden Insassen landete. Ladungsteile können bei solchen Aufprallunfällen zu wahren Geschossen werden. Aufgrund erster Verdachtsmomente wurde dem Fahrer nach Anordnung eine Blutprobe entnommen, da ein Verdacht auf den Missbrauch von Drogen besteht. Der Transporter wurde erheblich beschädigt, am Bagger entstand kein erkennbarer Schaden.
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Memmingen: Panzergranate aufgefunden – Sprengung ohne Zwischenfälle erfolgt

Memmingen: Panzergranate aufgefunden – Sprengung ohne Zwischenfälle erfolgt
Symbolfoto
Am gestrigen Montag Abend fand ein Spaziergänger eine Granate auf einem Feld zwischen Heimertingen und Steinheim. Es stellte sich heraus, dass es sich um eine 8,8 Milimeter Panzergranate aus dem Zweiten Weltkrieg handelte. Die Munition befand sich einige Zentimeter unterhalb der Erdoberfläche eines abgeernteten Maisfeldes östlich der B 300, mehrere Hundert Meter von bewohntem Gebiet entfernt. 
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Heute gegen 09:00 Uhr sprengte ein beauftragter Kampfmittelräumdienst die Panzergranate. Die Örtlichkeit wurde in einem Radius von 100 Meter abgesperrt. Zur Sprengung des Kampfmittels wurde die B 300 zwischen Steinheim und Heimertingen für ca. 15 Minuten gesperrt. Die Beseitigung erfolgte planmäßig ohne Sicherheitsstörungen. (PP Schwaben Süd-West
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Ganderkesee: Kleintransporter prallt in Lkw - Fahrer in Lebensgefahr

Ganderkesee: Kleintransporter prallt in Lkw - Fahrer in Lebensgefahr
Foto: Polizei
Delmenhorst (ots) - Am Montag, 26.09.16, kam es in Ganderkesee gegen 16:15 Uhr auf der Kimmer Landstraße in Steinkimmen zu einem schweren Verkehrsunfall mit einer lebens- und einer leicht verletzten Person. Der aus Richtung Hude kommende 38-jährige Fahrzeugführer eines Lkw war im Begriff von der Kimmer Landstraße nach links in die Bergedorfer Landstraße abzubiegen. Dabei übersah er den aus Richtung Kirchhatten vorfahrtberechtigten Transporter. Im Einmündungsbereich prallten die Fahrzeuge nahezu frontal zusammen. 
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Der 57-jährige Fahrzeugführer des Transporters wurde eingeklemmt und musste durch die frewillige Feuerwehr Falkenburg (FFW) und Teilkräfte der FFW Ganderkesee befreit werden. Er erlitt nach jetzigem Stand lebensgefährliche Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrzeugführer des Lkw wurde leicht verletzt ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht. Die Fahrzeuge weisen beide wirtschaftlichen Totalschäden auf und waren nicht mehr fahrbereit. Beide wurden abgeschleppt. Die Sperrung der Unfallstelle wurde nach der Unfallaufnahme und Reinigung der Fahrbahn gegen 20 Uhr wieder aufgehoben.
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Montag, 26. September 2016

Altusried: Brand einer landwirtschaftlichen Halle - Feuerwehren im Großeinsatz

Altusried: Brand einer landwirtschaftlichen Halle - Feuerwehren im Großeinsatz
Foto: Blaulichtreport Südschwaben / Allgäu
Zum Brand einer landwirtschaftlich genutzten Halle kam es heute Nachmittag (26.09.2016) gegen 14.45 Uhr in Altusried, Ortsteil Krugzell. Aus bislang noch nicht geklärter Ursache geriet das in der Halle gelagerte Futtermaterial in Brand und griff auf das Gebäude über. Beim Hinaustreiben des in der Halle befindlichen Viehs erlitten der der 59-jährige Landwirt sowie seine beiden 18 und 19 Jahre alten Lehrlinge eine leichte Rauchgasvergiftung die vorsorglich ärztlich behandelt werden musste. Rund 130 Rinder/Kühe sowie mehrere Pferde konnten unversehrt geborgen werden. Nach ersten Schätzungen entstand ein Sachschaden von mindestens mehreren 100.000 Euro. 
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Die Löscharbeiten sind aktuell (16.45 Uhr) immer noch in Gange und ziehen sich unter Umständen noch mehrere Stunden hin. Ein Übergreifen des Brandes auf benachbarte Gebäude konnte von den Feuerwehreinsatzkräften bislang verhindert werden. Die Staatsstraße 2009 ist zwischen dem Kreisverkehr Krugzell und Burg gesperrt. Die Dauer der Sperrung ist noch nicht absehbar, da das auf der Straße stehende Vieh auf umliegende Bauernhöfe verteilt werden muss. Die Kriminalpolizei Kempten hat vor Ort die weiteren Ermittlungen aufgenommen. Nach ersten Erkenntnissen befanden sich neben den Tieren, Futtermaterial und Gerätschaften in der Halle. (PP Schwaben Süd/West)
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Vöhringen / A7: Polizeisperrung der Autobahn - Suchmaßnahmen nach Tötungsdelikt

Vöhringen / A7: Polizeisperrung der Autobahn - Suchmaßnahmen nach Tötungsdelikt
Symbolfoto
Wegen eines Polizeieinsatzes wird heute ab 14 Uhr die Autobahn A7 zwischen den Anschlussstellen (AS) Vöhringen und Illertissen gesperrt. Grund sind Suchmaßnahmen im Zusammenhang mit einem Tötungsdelikt im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen, nachdem am 16.September ein Tatverdächtiger in diesem Autobahnbereich aufgefunden wurde. 
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Die Autobahnmeisterei Vöhringen leitet den Verkehr in Richtung Süden an der AS Vöhringen aus. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten der beschilderten „Bedarfsumleitung U8“ zu folgen und an der AS Illertissen wieder auf die Autobahn aufzufahren. Der Verkehr in Richtung Norden ist von der Sperre nicht betroffen. Das Ende der Sperrung wird über den Verkehrsfunk an die Rundfunksender bekannt gegeben.
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UPDATE: Die Absuche der Flächen neben der Autobahn zwischen den AS Vöhringen und Illertissen, nahe dem Parkplatz Tannengarten-West, ist beendet (14.40 Uhr). Aktuell wird die Richtungsfahrbahn Süd wieder freigegeben. Die eingesetzten Personensuchhunde der Polizeipräsidien Schwaben Süd/West und Oberbayern Nord fanden nach jetzigem Kenntnisstand keine relevanten Gegenstände oder andere neue Ermittlungsansätze. Auch das Fahrzeug des Tatverdächtigen mit Zulassung des Landkreises Straubing-Bogen, ein silbergrauer Pkw der Marke Mercedes, Typ E220, Baujahr 2004, wurde noch nicht aufgefunden. Es kam auf der Umleitungsstrecke zu leichten Verkehrsbehinderungen. (PP Schwaben Süd/West)

Memmingen: Körperverletzung vor Diskothek

Memmingen: Körperverletzung vor Diskothek
Symbolfoto
Am Samstag den 24.09.2016 gegen 03:30 Uhr fiel einer zufällig vorbeifahrenden Streife eine körperliche Auseinandersetzung vor einer Diskothek in der Allgäuer Straße auf. Hierbei waren mehrere Personen verwickelt. Bei der weiteren Überprüfung wurde festgestellt, dass ein 26-Jähriger blutend am Boden lag und kaum noch ansprechbar war. Alle Beteiligten verhielten sich bis zum Eintreffen der Streife und weiterer Unterstützungskräfte aggressiv. Im Laufe der Sachverhaltsabklärung stellte sich heraus, dass wohl zwei Gruppen aufeinander losgegangen waren. 
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Der genaue Grund hierfür muss noch ermittelt werden. Der 26-jährige Geschädigte wollte nach jetzigem Kenntnisstand zwischen zwei Personen schlichten und diese trennen, dabei wurde er von einem 23-jährigen mit der Faust ins Gesicht geschlagen, von einem weiteren 24-Jährigen zu Boden gestoßen. Der zuschlagende Täter war mit circa 1,1 Promille alkoholisiert. Der zweite hatte sich vor Eintreffen der Streife vom Ort entfernt. Der Geschädigte wurde vor Ort von einem Notarzt versorgt und ins Klinikum Memmingen gebracht. Hier wurden Platz- und Schürfwunden festgestellt, des weiteren Beschädigungen der Zähne. (PI Memmingen)
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Memmingerberg: Vogelschlag verursacht Startabbruch am Flughafen

Memmingerberg: Vogelschlag verursacht Startabbruch am Flughafen 
Archivfoto
Am gestrigen Sonntag, gegen 15:50 Uhr startete ein Airbus A 320 vom Flughafen Memmingerberg mit Ziel Sofia. Nachdem das Verkehrsflugzeug sich bereits auf der Startbahn befand und zum Abheben beschleunigte, kollidierte ein Wildvogel mit dem rechten Triebwerk. Der Pilot, der den Vogelschlag wahrnahm, brach darauf den Abflug ab und rollte zum Rollfeld zurück. Durch den Vorgang wurden weder die Besatzung noch Passagiere verletzt. 
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Die 143 Fluggäste mussten in eine andere Maschine umsteigen, die kurz darauf ohne weitere Zwischenfälle startete. Es stellte sich heraus, dass der Vogelschlag einen Schaden in einem Triebwerk verursachte, der derzeit behoben wird. Die Schadenshöhe wird auf über 10.000 Euro geschätzt. Der Abbruch des Startvorganges erfolgt in solchen Fällen standartmäßig. Eine konkrete Gefahr der Fluggäste bestand nach Auskunft der zuständigen Flugsicherheitsstelle zu keinem Zeitpunkt. (PP Schwaben-Süd/West)
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Sonntag, 25. September 2016

24-jähriger Audifahrer bei Unfall in Harsefeld tödlich verletzt

24-jähriger Audifahrer bei Unfall in Harsefeld tödlich verletzt
Foto: Polizei
Stade (ots) - Am heutigen frühen Morgen kam es zwischen 05:30 h und 05:45 h auf der Kreisstraße 46 zwischen den Ortschaften Ohrensen und Harsefeld zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein 24-jähriger junger Mann ums Leben kam. Der Audifahrer aus der Gemeinde Ahlerstedt war nach dem bisherigen Stand der Erkenntnisse auf der K 46 aus Richtung Ohrensen in Richtung Harsefeld unterwegs gewesen und ist dann bei km 1,5 am Ausgang einer leichten Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Sein Audi A3 geriet in den dortigen Grünstreifen, es gelang dem Fahrer nicht, 
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sein Fahrzeug wieder auf die Fahrbahn zurück zu bekommen und er prallte nach ca. 20 Metern frontal gegen einen Straßenbaum. Der 24-Jährige wurde in dem Wrack eingeklemmt und dabei lebensgefährlich verletzt. Zwei zufällig vorbeikommende couragierte junge Frauen zögerten nicht lange, leisteten sofort Erste Hilfe und setzten den Notruf ab. Als die ersten der ca. 40 eingesetzten Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Harsefeld und Ohrensen am Unfallort eintrafen, mussten sie den Fahrer mit schwerem Rettungsgerät aus dem Wrack befreien. Dem Stader Notarzt und der Besatzung des Bargstedter Rettungswagens gelang es dann trotz aller Bemühungen nicht, das Leben des jungen Mannes zu retten, er erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. 
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Foto: Polizei
Sein Fahrzeug wurde bei dem Unfall total beschädigt, der Gesamtschaden dürfte sich dabei auf ca. 20.000 Euro belaufen. Die Kreisstraße 46 musste für die Zeit der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie die Unfallaufnahme für ca. 1,5 Stunden voll gesperrt werden, der Verkehr wurde mit Unterstützung durch die Feuerwehr örtlich umgeleitet, zu nennenswerten Behinderungen kam es dabei aber nicht. Die Polizei sucht nun Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder die den Audifahrer vor dem Unfall beobachtet haben, ganz besonders wird ein ca. 40-jähriger Mann als wichtiger Zeuge gesucht, der zunächst an der Unfallstelle gehalten hatte, dann aber weiter gefahren war ohne seine Personalien zu hinterlassen. 
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Er war gegen 05:40 h mit einem dunklen Audi unterwegs, ist ca. 180 cm groß und ca. Anfang 40 Jahre alt. Er trug eine Frisur, bei der die Seiten kurzgeschnitten und das Haar oben länger war und hatte eine schwarze Brille auf. Er sprach Deutsch ohne Akzent. Dieser wichtige Zeuge und alle anderen Personen, die sachdienliche Hinweise zu dem Unfall geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 04164-909590 bei der Polizeistation Harsefeld zu melden.

Memmingen: Körperverletzung in Bistro Weberstraße

Memmingen: Körperverletzung in Bistro Weberstraße
Symbolfoto
Am Samstag dem 24.09.2016 gegen 23:00 Uhr gerieten vor einem Bistro in der Weberstraße in Memmingen zwei Männer in Streit. Im weiteren Verlauf der Streitigkeit schlug der 38-Jährige dem 55-Jährigen ins Gesicht, wodurch dieser leicht verletzt wurde. Beide Beteiligten waren deutlich alkoholisiert. Während der Anzeigenaufnahme verhielt sich der 38-Jährige auch sehr aggressiv gegenüber umstehenden Personen, 
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weshalb ihm ein Platzverweis durch die Polizeibeamten erteilt wurde. Nachdem er diesem trotz mehrfacher Aufforderung der Streife nicht nachkam, musste dieser in polizeilichen Gewahrsam genommen werden. Beim Transport zur Dienststelle beleidigt der 38-Jährige dann auch noch die eingesetzten Polizeibeamten mit diversen Ausdrücken. Den 38-Jährigen erwartet nun eine Anzeige wegen Körperverletzung und Beleidigung. (PI Memmingen)
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Pressemeldungen für den Landkreis Ostallgäu & Kaufbeuren vom 25. September 2016

Pressemeldungen für den Landkreis Ostallgäu & Kaufbeuren vom 25. September 2016
Verkehrsunfall
KAUFBEUREN. Am Freitagnachmittag ereignete sich auf der Sudetenstraße in Kaufbeuren ein Verkehrsunfall. Auf dem dortigen Besucherparkplatz kollidierte eine Motorradfahrerin samt Sozia mit einem Pkw. Dabei wurden zwei Personen leicht verletzt. Die beiden Jugendlichen wurden mit dem Rettungsdienst in das Krankenhaus Kaufbeuren gebracht. Der Pkw-Fahrer stand unter Schock. Der Sachschaden beider Fahrzeuge beläuft sich auf etwa 5000,- Euro. (PI Kaufbeuren)
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Verkehrsunfall
KAUFBEUREN. Am Freitagnachmittag ereignete sich auf der Augsburger Straße in Kaufbeuren ein Verkehrsunfall. Ein Pkw-Fahrer fuhr stadteinwärts und wollte nach links in Straße „Am Hang“ einbiegen. Dabei schätzte er jedoch die Geschwindigkeit des entgegenkommenden vorfahrtsberechtigten Verkehrs falsch ein. Ein entgegenkommender Pkw konnte nur durch ein Ausweichmanöver einen Zusammenstoß beider Fahrzeuge vermeiden. Dabei touchierte er einen Laternenmast und ein Verkehrsschild. Aufgrund des ausgelösten Airbags wurde der Pkw-Fahrer ins Krankenhaus Kaufbeuren gebracht. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 3500,- Euro. (PI Kaufbeuren)

Verkehrsunfall auf dem Weg zu einer Hochzeitsfeier
UNTRASRIED. An der Kreuzung der Staatsstraßen 2011 und 2377, zwischen Untrasried und Probstried, übersah ein 85-jähriger Fahrzeugführer aus Obergünzburg das vorfahrtsberechtigte Fahrzeug einer 39-jährigen Frau aus Kammlach. Bei dem Zusammenstoß wurde die Beifahrerin des Obergünzburgers leicht verletzt. Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 10.000 Euro. Gegen den Unfallverursacher wird nun ein Strafverfahren bzgl. fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Die Geschädigte konnte erst mit 2 ½ Stunden Verspätung ihren Weg zur Hochzeitsfeier fortsetzen. (PI Kaufbeuren)
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Zu schnelles Microcar durch Polizei gestoppt
HALBLECH. Am Samstagnachmittag wurde ein Microcar auf der B17 in Halblech einer Kontrolle unterzogen. Bei dem mit einem 45 km/h-Schild versehenen Fahrzeug konnten die Beamten allerdings eine Geschwindigkeit von ca. 70 km/h feststellen. Zum Führen des aufgemotzten Microcars hätte der 32-jährige Mann aus dem Bereich Ostallgäu die Fahrerlaubnisklasse B, also einen Autoführerschein, benötigt. Vorzeigen konnte er allerdings nur die Klasse M. Den Fahrzeugführer erwarten nun mehrere Anzeigen, unter anderem wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis. Um die genaue Maximalgeschwindigkeit feststellen zu können wurde das Fahrzeug sichergestellt. (PI Füssen)

Hunde allein im Pkw
HOPFEN AM SEE. Am Samstagnachmittag wurde der Polizeiinspektion Füssen zwei in einen Pkw eingesperrte Hunde mitgeteilt. Das Fahrzeug stand bereits seit über einer Stunde der in der prallen Sonne, sodass sich Passanten über das Wohlergehen der Tiere sorgten. Da die Halter vor Ort nicht aufgefunden werden konnten wurde der Pkw durch die eingesetzten Beamten geöffnet und die Hunde mit zur Dienststelle genommen. Der volle Napf Wasser wurde schnell geleert und tat den beiden sichtlich gut. Die Hundehalter, ein Ehepaar aus Nordrheinwestfahlen, erwartet nun eine Ordnungswidrigkeitenanzeige nach dem Tierschutzgesetz. (PI Füssen)
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Schumpen springt in fahrendes Auto, Besitzer gesucht
RÜCKHOLZ. In den frühen Morgenstunden des 24.09.2016 lief ein Schumpen auf der Kreisstraße OAL1, nahe Guggenmoosen, in das Auto einer 66-jährigen Dame aus Wildpoldsried, die gerade auf dem Weg zur Arbeit war. Das Tier lief nach dem Unfall, bei dem niemand verletzt wurde, davon und konnte bislang nicht aufgefunden werden. Der Schumpen trug keine Kuhglocke oder -Schelle. Näher konnte die Dame das Tier nicht beschreiben. Die Polizei Füssen bittet um Mitteilung, falls Landwirte aus der betroffenen Gegend Schäden an ihren Weidezäunen oder das Fehlen einzelner oder mehrerer Tiere am Samstag festgestellt haben (Tel.: 08362-9123-0). (PI Füssen)

Samstag, 24. September 2016

Ottobeuren: Schwerer Motorradunfall auf der St2013

Ottobeuren: Schwerer Motorradunfall auf der St2013
Auf der St2013 in Ottobeuren kam es am Samstagnachmittag, den 24.09.2016 gegen 14:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall bei dem ein Motorradfahrer schwer verletzt wurde. Während der 35-Jährige Motorradfahrer die St2013 aus Richtung Memmingen befuhr, wollte die 55-Jährige Pkw-Fahrerin von der Memminger Straße auf die St2013 einbiegen. Dabei übersah sie den bevorrechtigen Motorradfahrer und es kam zum Zusammenstoß. Der 35-Jährige wurde dabei schwer verletzt und kam mit dem Rettungsdienst zur ärztlichen Versorgung ins Klinikum Memmingen. Die Pkw-Lenkerin wurde leicht verletzt ins Krankenhaus Ottobeuren gebracht. Es entstand ein Sachschaden von ca. 5000 Euro. Die St2013 war für die Unfallaufnahme komplett gesperrt. Die Verkehrsleitung übernahm die Feuerwehr Ottobeuren. (PI Memmingen)
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Memmingen: Exhibitionistische Handlung - 16-jährige Geschädigte

Memmingen: Exhibitionistische Handlung - 16-jährige Geschädigte
Symbolfoto
Am Freitag dem 23.09.2016 gegen 15:25 Uhr verließ die 16-jährige Schülerin das BBZ Gelände in der Bodenseestraße in Memmingen, um an der dortigen Bushaltestelle zu warten. Von dort aus erblickte sie einen ihr unbekannten Mann, der an die Mauer am Unterführungsausgang urinierte. Die Jugendliche und der Mann hatten kurz Blickkontakt, den die Geschädigte jedoch nicht aufrecht erhielt. Aus dem Augenwinkel konnte sie dann jedoch wahrnehmen, wie sich der Mann breitbeinig aufgebaut hat und deutlich an seinem Glied manipulierte. 
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Dabei sei der Mann die 16-Jährige ständig an. Als diese ihr Handy nahm um Hilfe zu holen, zog der Mann seine Hose wieder an und flüchtete zu den Treppen des Fuß-und Radweges. Zu diesem Zeitpunkt sei auch eine ca. 40 Jahre alte Dame mit einem Fahrradhelm und schulterlangen lockigen braunen Haaren dort gewesen. Der unbekannte Täter war ca. 25 Jahre alt und war schlank. Er war bekleidet mit einem hellblauen T-Shirt und einer blauen Jeans. Die Polizeiinspektion Memmingen bittet eventuelle Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, sich unter Tel. (08331) 1000 zu melden. (PI Memmingen)
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Freitag, 23. September 2016

Minden: Handy benutzt - Pkw prallt gegen Baum

Minden: Handy benutzt - Pkw prallt gegen Baum
Foto: Polizei
Minden (ots) - Am Mittwochmorgen verlor eine VW-Fahrerin auf der Mindener Straße die Kontrolle über ihr Auto und krachte gegen einen Baum. Hierbei zog sich die 35-Jährige schwere Verletzungen zu. Die Ursache für den Unfall dürfte in der Handynutzung während der Fahrt liegen. Die Mindenerin befuhr gegen 7.50 Uhr die Mindener Straße in Richtung Hartum. Kurz vor dem Ortseingang nutze sie ihr Handy. Vermutlich durch die Ablenkung geriet sie nach rechts von der Fahrbahn auf den Grünstreifen und überfuhr einen Leitpfosten. Beim anschließenden Gegenlenken verlor sie die Kontrolle über ihren Wagen und schleuderte quer über die Straße. 
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Im linken Grünstreifen flog sie mit ihrem Golf über den Straßengraben und krachte anschließend mit der Beifahrerseite gegen einen Straßenbaum. Mit schweren Verletzungen wurde sie ins Klinikum Minden eingeliefert. Der Wagen hat nur noch Schrottwert. Der Gesamtschaden wird auf rund 4.000 Euro taxiert. In diesem Zusammenhang weist die Polizei noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass die Ablenkung durch Handynutzung nicht nur für den Nutzer, sondern auch die anderen Verkehrsteilnehmer eine hohe Gefahr darstellt. Schon bei Tempo 50 bedeutet ein fünf Sekunden kurzer Blick des Fahrers aufs Handy 70 Meter Blindfahrt.
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Wöhrden: Tödlicher Verkehrsunfall auf der Landesstraße 153

Wöhrden: Tödlicher Verkehrsunfall auf der Landesstraße 153
Foto: Polizei
Wöhrden (ots) - In der Nacht zum Freitag hat sich auf der L153 in Wöhrden ein Verkehrsunfall ereignet, bei dem ein junger Mann ums Leben gekommen ist. Um 23.20 Uhr befuhr ein 26-Jähriger die L 153 aus Richtung Ketelsbüttel kommend in Richtung Wöhrden. Aus bislang ungeklärter Ursache kam der Dithmarscher auf gerader Strecke mit seinem Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Grabenböschung. Dort schleuderte sein Wagen hoch, streifte einen Baum, kam zurück auf die Fahrbahn und blieb dort schließlich auf dem Seitenstreifen auf dem Dach liegen. 
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Der Fahrzeugführer wurde bei dem Unglück - vermutlich durch die Heckscheibe - aus dem Auto auf den angrenzenden Acker geschleudert. Er erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen. Nach Angaben des eingesetzten Notarztes und nach Inaugenscheinnahme der Anschnallvorrichtung im Fahrzeug dürfte der 26-Jährige seinen Sicherheitsgurt nicht angelegt haben. An dem PKW entstand wirtschaftlicher Totalschaden - für eine spätere Begutachtung stellten die Einsatzkräfte den Honda zunächst sicher.
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Marktoberdorf: Traktorfahrer bei Verkehrsunfall tödlich verunglückt

Marktoberdorf: Traktorfahrer bei Verkehrsunfall tödlich verunglückt
Symbolfoto
Auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Altdorf und Bertholdshofen hat sich heute, gegen 14:30 Uhr ein schwerer Unfall ereignet, bei dem ein 71-jähriger Fahrer eines Traktors seinen Verletzungen erlag. Zum Unfallzeitpunkt befuhr der Fahrer der Landmaschine die Kreisstraße OAL 5 von Altdorf kommend Richtung Bertholdshofen. Neben dem 71-jährigen Fahrer befand sich noch ein 81-jähriger Beifahrer auf dem Traktor. Dahinter folgte ein Kleintransporter, der von einem 34-Jährigen gelenkt wurde. 
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Nach jetzigem Erkenntnisstand überholte dieser das vorrausfahrende, landwirtschaftliche Gefährt. Auf Höhe der Ortschaft Kreen wollte der Traktorfahrer nach links in eine Seitenstraße abbiegen und übersah dabei, dass sich der Lieferwagen bereits auf gleicher Höhe befand. Die Fahrzeuge kollidierten, worauf der Traktor auf die rechte Seite umkippte. Der 71-jährige Fahrer erlitt dabei tödliche Verletzungen, der 81-jährige Beifahrer wurde schwer verletzt und mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Lieferwagens, der sich alleine im Fahrzeug befand, wurde leicht verletzt. 
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Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von über 10.000 Euro. Derzeit läuft die Verkehrsunfallaufnahme durch Beamte der Polizei Marktoberdorf unter Hinzuziehung eines Unfallgutachters. Die Kreisstraße OAL 5 ist bis ca. 17:00 Uhr im Bereich der Unfallstelle vollgesperrt. Der Verkehr wird über Bertholdshofen und Altdorf umgeleitet. Bei dem Verkehrsunfall waren die Feuerwehren Marktoberdorf, Altdorf und Bertholdshofen im Einsatz. (PP Schwaben Süd/West)

Donnerstag, 22. September 2016

Größte Marihuana-Sicherstellung in der Geschichte Hannovers Werkshalle "randvoll" mit rund 500 Kilogramm Marihuana

Größte Marihuana-Sicherstellung in der Geschichte Hannovers Werkshalle "randvoll" mit rund 500 Kilogramm Marihuana
Foto: Polizei
Hannover (ots) - Nach monatelangen Ermittlungen gelang Fahndern der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift ( GER ) des LKA Niedersachsen / Zollfahndungsamt Hannover in einem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Hannover die größte Einzelsicherstellung von Marihuana in der Geschichte der Stadt und Region Hannover. Am Montagnachmittag schlugen die Ermittler mit der Unterstützung von Kollegen der Spezialeinheiten zu und drangen in eine Werkshalle in Hannover-Hainholz ein, die dem Anschein nach als Autowerkstatt genutzt wurde. Tatsächlich, so die bisherigen Ermittlungsergebnisse, nutzten die Tatverdächtigen, bei denen es sich um Staatsangehörige aus Montenegro Albanien handelt, die Halle offensichtlich zur Abwicklung ihrer Rauschgiftgeschäfte. Die Fahnder gingen davon aus, dass in der Halle große Mengen Rauschgift eingelagert, umgepackt und über die Halle auch abgesetzt werden. Bereits am vergangenen Montag entschlossen sich die Beamten deshalb dazu mit vorliegenden richterlichen Durchsuchungsanordnungen des Amtsgerichtes Hannover mehrere Wohn- u. Geschäftsobjekte der Tatverdächtigen in Hannover zu durchsuchen. 
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Foto: Polizei
Den Schwerpunkt bildeten dabei die Geschäftsräume und insbesondere die Werkshalle der Tatverdächtigen im Bereich Hainholz. Die Beamten staunten nicht schlecht, als sie in der Werkshalle vier Personen antrafen, die damit beschäftigt waren, enorme Mengen Marihuana aus großen 30-Kilogramm schweren Paketen in kleinere Verkaufseinheiten zu je ein Kilogramm im nahezu gesamten Hallenbereich um zu verpacken. Die Täter nutzten dazu u. a. eine kurz zuvor beschaffte Verpackungsmaschine, um professionell und schnell arbeiten zu können. In der Halle konnten insgesamt ca. 500 KG Marihuana in unterschiedlichen Verpackungseinheiten und in loser Schüttung auf dem Boden beschlagnahmt werden. Die Sicherung des überall in der Halle verteilten Rauschgiftes dauerte mehrere Stunden an. Die vier tatverdächtigen Personen konnten von den Polizeibeamten der eingesetzten Spezialeinheiten ohne Widerstand festgenommen werden. Es handelt sich um einen 35-jährigen Staatsangehörigen aus Montenegro, sowie drei albanische Staatsangehörige im Alter von 33, 36 und 39 Jahren. 
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Foto: Polizei
Gegen den 35-jährigen Staatsangehörigen aus Montenegro wurde bereits 2015 wegen des unerlaubten Handels mit Marihuana in nicht geringen Mengen umfangreich ermittelt. Das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen. Ein Bruder des aus Montenegro stammenden Mannes, 40 Jahre alt, konnte in seiner Wohnung in Hannover festgenommen werden. Ihm wird vorgeworfen, an der Beschaffung des Rauschgiftes beteiligt gewesen zu sein. Neben der Werkshalle wurden mit Unterstützung von Polizeibeamten der Polizeidirektion Hannover insgesamt 13 Objekte ( Wohnungen, Geschäftsräume, Garagen und Kleingarten ) durchsucht. Auch ein Rauschgiftspürhund war dabei im Einsatz. Neben dem Marihuana wurden ca. 60 Tsd. Euro Bargeld, Schmuck sowie Hieb- u. Stichwaffen aufgefunden und beschlagnahmt. In einer Wohnung in Hannover-Bothfeld konnten die Beamten in einer Wohnung und einem Kleingarten noch ca. 2,3 KG Marihuana sicherstellen, die vermutlich aus einer früheren Lieferung stammen. Die Ermittlungen dazu dauern an. Das sichergestellte Rauschgift hat einen Straßenverkaufswert von ca. 2 Millionen Euro und dürfte für den hiesigen Markt bestimmt gewesen sein. Die festgenommenen Personen wurden auf Antrag der StA Hannover am 20.09.2016 dem Haftrichter vorgeführt. Gegen sämtliche Tatverdächtigen wurde die Untersuchungshaft angeordnet.

Waltenhofen: Schwerer Verkehrsunfall – eine Beteiligte lebensbedrohlich verletzt

Waltenhofen: Schwerer Verkehrsunfall – eine Beteiligte lebensbedrohlich verletzt
Am Donnerstag gegen 07:30 Uhr ereignete sich auf der Kreisstraße OA 22 zwischen Waltenhofen und Niedersonthofen ein schwerer Verkehrsunfall. Die 19-Jährige Lenkerin eines Klein-Pkw bog von einer Seitenstraße bei Memhölz nach links auf die Kreisstraße ein. Dabei übersah sie nach derzeitigem Sachstand einen aus Richtung Waltenhofen kommenden Pkw, der von einem 25-Jährigen gelenkt wurde. Im Einmündungsbereich kam es zum Frontalzusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Der Pkw der 19-Jährigen schleuderte aufgrund des Anstoßes von der Fahrbahn ab und kam in einem angrenzenden Feld zum Stehen. 
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Die Fahrerin musste von der eingesetzten Feuerwehr Waltenhofen aus dem Pkw befreit werde. Sie erlitt lebensbedrohliche Verletzungen und wurde in das Krankenhaus gebracht. Der zweite Unfallbeteiligte wurde leicht verletzt. Beide Fahrzeuglenker befanden sich allein im Fahrzeug. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von mindestens 10.000 Euro. Zur Unfallaufnahme war die OA 22 für ca. eine Stunde komplett gesperrt, bis der Verkehr auf einem Fahrstreifen wieder freigegeben wurde. Derzeit läuft die Bergung der Fahrzeuge. Die Kreisstraße wird ab ca. 10:00 Uhr wieder in beide Richtungen befahrbar sein. (PP Schwaben-Süd/West)
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Vöhringen: Tödliches Überholmanöver - 57-jähriger Motorradfahrer verstorben

Vöhringen: Tödliches Überholmanöver - 57-jähriger Motorradfahrer verstorben
Symbolfoto
Am 21.09.2016 kam es auf der Vöhringer Illerstraße gegen 17.45 Uhr zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 57 Jahre alter Motorradfahrer ums Leben kam. Ein 48 Jahre alter Mann fuhr mit seinem Pkw von Illerrieden in Richtung Vöhringen. Kurz vor Vöhringen, die Geschwindigkeit ist dort außerorts auf 70 km/h beschränkt, überholte der Pkw-Fahrer ein vor ihm fahrendes Mofa. Im Zuge dieses Überholvorganges stieß der Pkw mit einem entgegenkommenden Motorrad zusammen. Der Motorradfahrer stürzte und schleuderte gegen die Schutzplanke am Fahrbahnrand. Aufgrund der bei dem Sturz erlittenen Verletzungen verstarb der Motorradfahrer noch an der Unfallstelle. 
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Laut Zeugenaussagen war das Licht am Motorrad eingeschaltet, der Fahrer hatte einen Helm getragen. Der Pkw-Fahrer wurde bei dem Unfall nicht verletzt, erlitt aber einen heftigen Schock. Der Gesamtsachschaden an beiden Fahrzeugen wird derzeit auf 25.000 Euro geschätzt. Zur genauen Klärung der Unfallursache ordnete die Staatsanwaltschaft die Hinzuziehung eines Unfallsachverständigen an. Zur Sperrung der Fahrbahn und Abbinden von auslaufenden Betriebsstoffen waren die Feuerwehr aus Vöhringen und die Werksfeuerwehr der Wielandwerke an der Unfallstelle eingesetzt. Die Fahrbahn war bis 21.25 Uhr zur Unfallaufnahme bzw. Reinigung der Fahrbahn gesperrt.
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Mittwoch, 21. September 2016

Plettenberg: LKW kollidiert auf unbeschranktem Bahnübergang mit Diesellok

Plettenberg: LKW kollidiert auf unbeschranktem Bahnübergang mit Diesellok
Foto: Feuerwehr Plettenberg
Plettenberg (ots) - Zu einem Unfall auf einem unbeschrankten Bahnübergang im Industriegebiet Bannewerth kam es am heutigen Dienstagnachmittag gegen 13:15 Uhr. Dabei kollidierte eine Diesellok eines privaten Eisenbahnunternehmens mit einem LKW im Kreuzungsbereich Feldstraße/Bannewerthstraße. Trotz sofort eingeleiteter Notbremsung schob die Lok den dreiachsigen LKW zehn Meter weit in eine Böschung, bevor beide zum Stehen kamen. 
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Dabei wurde der LKW nicht unerheblich beschädigt. Der Fahrer des LKW wurde zum Glück nur leicht verletzt und musste nicht in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Kurz nach 13:15 Uhr wurden die hauptberuflichen Kräfte der Plettenberger Feuerwehr in die Bannewerthstraße alarmiert. Aus dem durch den Unfall beschädigten Dieseltank lief Kraftstoff aus. Die Feuerwehr sicherte vor Ort den Brandschutz und unterband ein weiteres Auslaufen des Kraftstoffes durch Aufbringen von Bindemittel. 
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Auch ein Notfallmanager der Deutschen Bahn wurde zur Unfallaufnahme hinzugerufen, war letztlich auf Grund des privaten Gleisnetzes im dortigen Industriegebiet aber nicht zuständig. Nach der Bergung des LKW konnte die Feuerwehr nach knapp eineinhalb Stunden wieder einrücken. Zum genauen Unfallhergang und zur Sachschadenshöhe kann die Feuerwehr keine Auskunft erteilen.

Gemarkung Armsheim: Gefahrgutauflieger geht in Flammen auf

Gemarkung Armsheim: Gefahrgutauflieger geht in Flammen auf
Foto: Polizei
Gemarkung Armsheim (ots) - Am Dienstagabend, den 21.09.2016 gegen 21.45 Uhr kam es zu einem Brand von einem Gefahrgutauflieger auf dem Parkplatz Wiesbach an der A61 Fahrtrichtung Koblenz. Die sofort entsandten Einsatzkräfte stellten vor Ort einen in Vollbrand stehenden Gefahrgutauflieger am Ende des Parkplatzes fest und sicherten bis zum Eintreffen der Feuerwehr die Gefahrenstelle weiträumig ab, da zunächst nicht bekannt war, welche Stoffe der Auflieger geladen hatte. Erste Ermittlungen ergaben, dass der Fahrer des Gefahrguttransportes auf dem Parkplatz Wiesbach seine Ruhepause eingelegt hatte und von anderen LKW-Fahrern darauf aufmerksam gemacht wurde, dass der Auflieger brenne. 
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Geistesgegenwärtig fuhr der Fahrer das Gespann aus dem Gefahrenbereich an den Beginn der Einfädelungsstreifens am Ende des Parkplatzes und koppelte die Zugmaschine ab. Dort geriet der Anhänger letztlich in Vollbrand und wurde durch die Feuerwehr gelöscht. Im Anschluss konnte die Ladung, bei der es sich um gemischte Plastikabfälle handelte, abgeladen und gänzlich abgelöscht werden. Die Abfälle konnten auf einen geeigneten Anhänger umgeladen und fachgerecht entsorgt werden. Während der Lösch-und Bergungsarbeiten kam es zu keinen nennenswerten Verkehrsbeeinträchtigungen. Vorsorglich wurden während Lösch-und Bergungsarbeiten in der angrenzenden Ortschaft Armsheim durch Funkstreifen Lautsprecherdurchsagen, die Fenster und Türen geschlossen zu halten, gemacht. 
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Diese konnten aber gegen 00:30 Uhr eingestellt werden, da sich herausstellte, dass durch die Rauchentwicklung keine giftigen Gase entstanden sind und keine Gefahr für die Bevölkerung bestand. Durch das umsichtige Verhalten des 32-jährigen Gefahrguttransportfahrers aus Frankreich wurde glücklicherweise niemand verletzt. Als Brandursache dürfte ein Gärungsprozess der Abfälle in Frage kommen, der zur Selbstentzündung führte.~ Der entstandene Sachschaden wird auf rund 50000 Euro geschätzt.