Mittwoch, 22. Februar 2017

Polizeimeldungen für den Landkreis Ostallgäu & Kaufbeuren vom 22. Februar 2017

Polizeimeldungen für den Landkreis Ostallgäu & Kaufbeuren vom 22. Februar 2017
Bettler unterwegs
PFRONTEN. Vermehrt wurden der Polizei Pfronten in den letzten Tagen wieder Bettler gemeldet welche von Haus zu Haus gehen und um Geld bitten. Die Polizei weist darauf hin, dass das Betteln grundsätzlich nicht verboten ist. Wir allerdings aufdringlich oder betrügerisch, beispielsweise unter Vorspiegelung falscher Tatsachen gebettelt, kann dies eine Strafanzeige nach sich ziehen. Mitteilungen über umherziehende Bettler nimmt die Polizei Pfronten unter der 08363/9000 entgegen. (PSt Pfronten)
Anzeige
Taxifahrer geprellt
PFRONTEN. In der Nacht von Samstag auf Sonntag hat ein junger Mann einen Taxifahrer aus Reutte um 135 Euro geprellt. Der junge Mann fuhr am Sonntagmorgen mit einem Taxi von Elbigenalp nach Pfronten und ließ sich bei einer Bank absetzen, weil er dort erst Geldabheben wollte. Anschließend verschwand der Fahrgast spurlos durch den Hinterausgang. Der Taxifahrer erstattete daraufhin Anzeige bei der Polizei Pfronten. Die Polizeibeamten konnten nun einen 19-jährigen Mann aus dem Ostallgäu als den Täter ermitteln. Der junge Mann wird wegen Betruges angezeigt. (PSt Pfronten)

Verkehrsunfall
KAUFBEUREN. Am Morgen des 21.02.2017 ereignete sich in der Neugablonzer Straße auf Höhe des Kreisverkehres ein Verkehrsunfall. Auf Grund eines geplatzten Vorderreifens, verlor die Fahrzeugführerin des Pkw die Kontrolle und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Verletzt wurde sie hierbei nicht. Der entstandene Sachschaden wurde auf ca. 8.000 Euro geschätzt. (PI Kaufbeuren)

Gewehr sichergestellt
MITTLERES OSTALLGÄU. Durch polizeiliche Ermittlungen wurde der Marktoberdorfer Polizei der Verdacht eines unerlaubten Waffenbesitzes bekannt. Die vertiefenden Ermittlungen erhärteten den Verdacht. Aus diesem Grund erwirkte die Staatsanwaltschaft Kempten beim Amtsgericht Kempten einen Durchsuchungsbeschluss für die in Frage kommende Wohnung. Beim Vollzug des Beschlusses fanden die Beamten dann auch die Langwaffe samt zugehöriger Munition. Dabei handelte es sich um ein halbautomatisches Gewehr, dass vom 36-jährigen Eigentümer vor einiger Zeit in Österreich legal erworben wurde. Nicht erlaubt waren allerdings dessen Mitnahme in das Bundesgebiet und der Besitz im Inland. Aus diesem Grund muss sich der Mann nun in einem Strafverfahren gegen das Waffengesetz verantworten. Die Waffe und die Munition werden nach Abschluss des Verfahrens vernichtet. (PP Schwaben Süd/West)
Anzeige
Zusammenstoß beim Überholen
BUCHLOE. Auf der Strecke von Honsolgen nach Buchloe wollte am Dienstagmorgen ein 17-jähriger Fahranfänger mit seinem Pkw einen Sattelzug überholen. Dabei schätzte er aber die Entfernung eines entgegenkommenden Autos falsch ein. Der junge Mann aus dem angrenzenden Landkreis Landsberg versuchte zwar noch mit einer Vollbremsung den Überholvorgang abzubrechen und wieder hinter dem Lkw einzuscheren, schaffte dies aber nicht mehr ganz. So kam es zum Zusammenstoß mit dem entgegenkommenden Pkw, der von einer 40jährigen Mindelheimerin gelenkt wurde. Verletzt wurde beim Unfall niemand, der Sachschaden beträgt jedoch 8.000 Euro. Der junge Mann war im Rahmen des begleitenden Fahrens mit seiner Mutter unterwegs. (PI Buchloe)

Unfallverursacher plagt schlechtes Gewissen
FÜSSEN. Am 21.02.2017 gegen 19:00 Uhr beschädigte ein 77-jähriger Ostallgäuer an der Ecke „An der Bildsaul / Bürgermeister-Wallner-Straße“ einen geparkten Pkw. Er verließ im Anschluss die Unfallörtlichkeit ohne seine Personalien zu hinterlassen oder die Polizei hierüber in Kenntnis zu setzen. Dem Unfallverursacher plagte dann aber die ganze Nacht sein schlechtes Gewissen, sodass er sich gegen 04:00 Uhr bei der Polizei meldete. Dies ist einerseits löblich und bemerkenswert, da so zumindest der geschädigte Fahrzeughalter seine Ansprüche geltend machen kann, andererseits rechtlich als unerlaubtes Entfernen vom Unfallort zu werten. Denn jeder Unfallbeteiligter muss, abgesehen von der Versorgung von Verletzen, Absicherung des Unfallortes und/oder der Verständigung des Rettungsdienstes bzw. der Polizei, die Feststellung seiner Personalien, seines Fahrzeuges und der Art der Beteiligung gewährleisten. Sollte kein Unfallgegner vor Ort sein, muss ein Unfallbeteiligter eine angemessen Zeit an der Unfallörtlichkeit warten, wobei die Dauer in Abhängigkeit der Schwere des Unfalls, der Tageszeit, der Witterungsverhältnisse etc. eher großzügig ausgelegt werden sollte. Nichts desto trotz bedarf es auch hier einer Nachholpflicht, welche nicht vorwerfbar selbst verzögert worden sein darf. Erscheint der geschädigte Fahrzeugbesitzer nicht, so ist die Polizei zu verständigen. Gegen den schlaflosen Unfallverursacher wurde daher ein Strafverfahren eingeleitet. Die Polizei Füssen bittet den Halter bzw. Fahrer des beschädigten Fahrzeuges, sich unter folgender Telefonnummer zu melden: 08362/9123-0. (PI Füssen)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen