Dienstag, 28. März 2017

Polizeimeldungen für den Landkreis Oberallgäu & Kempten vom 27. März 2017

Polizeimeldungen für den Landkreis Oberallgäu & Kempten vom 27. März 2017
Handgranate auf der Polizeiinspektion Kempten abgegeben
KEMPTEN. Ein 57-jähriger Kemptner fand am Donnerstag im Bereich der Äußeren Rottach eine Handgranate. Anstatt die Behörden zu verständigen, barg der Mann die Handgranate selbst und brachte sie schließlich am Sonntagabend bei der Polizei in Kempten vorbei. Die Polizei Kempten weist in diesem Zusammenhang dringend darauf hin, dass derartige Funde umgehend der Polizei zu melden sind. Zudem ist von einer eigenständigen Bergung derartiger Granaten dringend abzusehen. Die Granate wurde dem Kampfmittelräumdienst übergeben. (PI Kempten)
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Bedrohung mit Messer
KEMPTEN. In der Nacht auf Sonntag, gegen 01:15 Uhr, kam es in der Königstraße in Kempten zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen vier Männern aus Kempten und dem Oberallgäu. Einer der Tatverdächtigen, ein 21-jähriger Kemptner, zog im Verlauf des Streites ein Messer und bedrohte seine beiden Kontrahenten. Das Messer konnte durch die Polizei sichergestellt werden. Die Hintergründe der Tat sind Gegenstand der Ermittlungen. Zwei der tatverdächtigen Personen waren zur Tatzeit mit rund 1,5 Promille erheblich alkoholisiert. (PI Kempten)
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Praktikantin stiehlt Bekleidungsartikel
NÖRDL. OBERALLGÄU. Das Praktikum in einem Textilgeschäft im nördlichen Oberallgäu nutzte eine junge Frau zum Diebstahl mehrerer Kleidungsstücke. An vier von fünf Praktikumstagen entwendete die Tatverdächtige Kleidungsstücke im Gesamtwert von über 100 Euro. Am vergangenen Samstag schließlich flog der Diebstahl auf. Anlässlich einer Wohnungsdurchsuchung wurden mehrere entwendete Bekleidungsartikel aufgefunden. (PI Kempten)
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Schüsse im Wald führen zu Großeinsatz der Polizei
BUCHENBERG. Seit Donnerstagabend erreichten die Polizei Kempten mehrere Anrufe von besorgten Bürgern aus Steckenried. Immer wieder hörten sie Schüsse, welche aus einem nahegelegenen Waldgebiet kamen. Mit Hilfe eines eingesetzten Polizeihubschraubers konnte am Samstagabend schließlich ein Lagerfeuer im Wald ausfindig gemacht werden. Bei der Kontrolle der Örtlichkeit konnten vier Personen im Alter von 15 bis 18 Jahren angetroffen werden, welche über das Wochenende in diesem Waldstück campierten. Bei einem 18-Jährigen wurde eine Schreckschusspistole aufgefunden. Auf Nachfrage gab der Tatverdächtige an, wegen der wilden Tiere im Wald mehrfach in die Luft geschossen zu haben. Die Waffe und dazugehörige Platzpatronen wurden sichergestellt, der Gruppe ein Platzverweis erteilt. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Verstößen nach dem Waffengesetz und dem Waldgesetz aufgenommen. Selbstverständlich wurden Pistole und Munition einbehalten; die Waffenbehörde wird informiert. (PI Kempten)

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