Samstag, 29. April 2017

Memmingen: Krematorium spendet 9.000 Euro - Unterstützung für die Bereiche Jugend, Kultur, Sport und Bildung

Memmingen: Krematorium spendet 9.000 Euro - Unterstützung für die Bereiche Jugend, Kultur, Sport und Bildung
Das Krematorium Memmingen hat 9.000 Euro gespendet. Bei der Spendenübergabe im Rathaus freuten sich (v.li.): vom Schützenverein Dickenreishausen Andrea Notz, Thomas Mann und Vorsitzender Helmut Rabus, die Musiklehrerin Liana Einwiller, der Betriebsleiter des Krematoriums Stefan van Dorsser, Simone Emmerz, Vorsitzende des Fördervereins "Freunde der Staatlichen Realschule Memmingen", Oberbürgermeister Manfred Schilder, Bürgermeisterin Margareta Böckh, Vorsitzende des Kinderschutzbundes Memmingen, Josef Herz vom Förderverein und (hinten) das Streicher-Ensemble der Staatlichen Realschule. (Foto: Julia Mayer/Pressestelle Stadt Memmingen)
Das Krematorium Memmingen hat insgesamt 9.000 Euro gespendet, die auf drei Projekte in den Bereichen Jugend, Kultur, Sport und Bildung verteilt werden. Stefan van Dorsser, Betriebsleiter des Memminger Krematoriums, überreichte im Beisein von Oberbürgermeister Manfred Schilder die Spendenschecks an den Schützenverein Dickenreishausen (4.000 Euro), den Kinderschutzbund Memmingen (3.000 Euro) und den Förderverein "Freunde der Staatlichen Realschule Memmingen" (2.000 Euro). 
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"Seit der Eröffnung im Jahr 2006 spielt das Krematorium für viele Menschen in Memmingen und Umgebung eine sehr wichtige Rolle", sagte van Dorsser. Dies bestätigte Oberbürgermeister Schilder und dankte für die großzügige Spende. Bei einer kleinen Feierstunde im Rathaus übereichte van Dorsser die symbolischen Schecks an die Empfänger. 4.000 Euro erhielt Helmut Rabus, Vorsitzender des Schützenvereins Dickenreishausen, für die Verbesserung der Entwässerungssituation beim Schützenheim. 
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"Wir haben unser Schützenheim in den letzten Jahren mit erheblichen Eigenleistungen umgebaut und freuen uns sehr, dank dieser Spende finanziell auch wieder etwas mehr Möglichkeiten für die Unterstützung unserer Jugendarbeit zu haben", sagte Rabus. Einen Spendenscheck in Höhe von 3.000 Euro erhielt Bürgermeisterin Margareta Böckh als Vorsitzende des Kinderschutzbundes Kreisverband Memmingen-Unterallgäu. "Der Kinderschutzbund hat in der Geschäftsstelle in der Herrenstraße neue Räumlichkeiten erhalten, die noch ausgestattet werden müssen und für den sogenannten begleiteten Umgang gemütlich eingerichtet werden", erklärte Böckh. Dort sollen künftig Kinder von getrennt lebenden Eltern die Möglichkeit haben, in Begleitung einer dritten, neutralen Person den Elternteil zu treffen, mit dem es nicht zusammenlebt. 
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"Der Kinderschutzbund ist seit über 40 Jahren Anlaufstelle für Kinder, Jugendliche und Familien und ich versichere Ihnen, das Geld ist bei uns in guten Händen", sagte Böckh und dankte dem Krematorium in Namen des Vorstands und der vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Spende in Höhe von 2.000 Euro für den Förderverein "Freunde der Staatlichen Realschule Memmingen" nahmen die Vorsitzende Simone Emmerz und deren Stellvertreter Josef Herz, früherer Rektor der Schule dankend entgegen. "Wir möchten damit die musische Bildung der Schülerinnen und Schüler unterstützen, die wir für sehr wichtig erachten", sagte Josef Herz. 
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An der Staatlichen Realschule gebe es zwei Chöre, eine Trommelgruppe, eine Schulband und ein Streicher-Ensemble. Die Spendensumme werde in die Anschaffung neuer Musikinstrumente investiert, kündigte Simone Emmerz an. Das Streicher-Ensemble unter der Leitung der Musiklehrerin Liana Einwiller dankte für die großzügige Spende mit der Aufführung des "Frühlings" aus Vivaldis Violinkonzert "Die vier Jahreszeiten" und erntete dafür großen Applaus. (Quelle: Stadt Memmingen)

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