Donnerstag, 11. Mai 2017

Polizeimeldungen für den Landkreis Ostallgäu & Kaufbeuren vom 10. Mai 2017

Polizeimeldungen für den Landkreis Ostallgäu & Kaufbeuren vom 10. Mai 2017
Betrunkener Pkw-Fahrer touchiert Fahrradfahrer und flüchtet
KAUFBEUREN. Am späten Dienstagabend kam es in der Edelweißstraße zu einem Verkehrsunfall, als ein Pkw einen entgegenkommenden Fahrradfahrer nicht durchfahren ließ und mit diesem zusammenstieß. Der 54-jährige Fahrradfahrer stürzte durch den Anprall zu Boden und schlug mit dem Kopf auf dem Asphalt auf. Glücklicherweise trug er einen Fahrradhelm und wurde nur leicht verletzt. Nach dem Unfall hielten zunächst beide Beteiligte an. Dann flüchtete jedoch der 67-jährige Pkw-Fahrer, vermutlich aufgrund seiner Alkoholisierung von rund 1,5 Promille. Da sich jedoch der Fahrradfahrer das amtliche Kennzeichen notierte, konnte der Flüchtige schnell ermittelt werden. Gegen den 67-Jährigen wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet. Des Weiteren wurde sein Führerschein sichergestellt. (PI Kaufbeuren)
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Angebliches Spielzeug zu verschenken
IRSEE. Bereits im Dezember letzten Jahres bot ein unbekannter Täter eine Spielzeugsammlung in einer Tageszeitung zum Verschenken an. Als sich eine Irseer Familie an die in der Anzeige genannte E-Mail-Adresse wandte, kam prompt die Antwort, dass die Spielsachen in Ungarn gelagert und für den Versand ca. 30 Euro zu bezahlen wären. Die Familie zahlte die Portokosten auf ein Konto einer ungarischen Bank ein, erhielt dann aber die Spielwaren nicht. Ende April dieses Jahres wurde von dem Täter eine Eisenbahnanlage zum Verschenken angeboten. Interessehalber meldete sich die Familie sich auch auf diese Anzeige. Wieder verlangte der Täter ca. 30 Euro für den Versand der Spielwaren. Diesmal zahlte die Familie kein Geld, sondern erstattete Anzeige bei der Polizei wegen Betruges. (PI Kaufbeuren)
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Betrugsversuche am Telefon
WAAL. Einen verdächtigen Anruf meldete ein Waaler Bürger bei der Polizei. Dieser hatte auf seinem Anrufbeantworter eine Bandansage eines angeblichen Inkassobüros, welches vorgab, einen Pfändungsbeschluss zu haben. Es wurde gebeten, eine Rufnummer mit Berliner Vorwahl (030) zurückzurufen oder die Eins zu drücken. Da der Mann keinerlei finanzielle Probleme hat, rief er dort nicht zurück, sondern verständigte die Polizei. Einen fast gleichen Anruf meldete kurz darauf eine Frau aus Jengen. Sie war selbst am Telefon und hatte auf Aufforderung die Zwei gedrückt, worauf jedoch die Verbindung abbrach. Betrüger versuchen mit derartigen Anrufen ahnungslose Bürger zum Drücken einer Taste zu bewegen, worauf der Anruf meist zu einer sehr teuren Hotline weitergeleitet und die Leute dort lange hingehalten werden. Die angezeigte Rufnummer ist oft nicht existent. Die Polizei empfiehlt, in solchen Fällen keinerlei Taste zu drücken oder zurückzurufen, sondern den Rufnummernmissbrauch der Bundesnetzagentur über ein Online-Beschwerdeformular zu melden (www.bundesnetzagentur.de). Sollte eine Taste gedrückt worden sein, empfiehlt sich die kommende Rechnung genau zu prüfen und gegebenenfalls ein erhöhtes Entgelt beim Telefonanbieter zu reklamieren. (PI Buchloe)

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