Dienstag, 11. Juli 2017

Hildesheim: Sattelzug fährt auf Sicherungsanhänger - Sekundenschlaf als Unfallursache

Hildesheim: Sattelzug fährt auf Sicherungsanhänger - Sekundenschlaf als Unfallursache
Foto: Polizei
Hildesheim (ots) - (clk.) Ein 51 jähriger polnischer Sattelzugfahrer befuhr in der zurückliegenden Nacht die dreispurige Autobahn 7 Fahrtrichtung Süd. Hinter der Anschlussstelle Hildesheim übersah er die dort ordnungsgemäß eingerichtete Nachtbaustelle, in deren Verlauf der Haupt- und 1 Überholfahrstreifen eingezogen waren. Der 51-Jährige fuhr mit seinem Sattelzug ungebremst auf dem bei km 180,866 auf dem Hauptfahrstreifen stehenden Lkw mit Sicherungsanhänger einer aus Frankfurt / Oder stammenden Firma auf. Dieses Fahrzeug war zum Zeitpunkt des Unfalls nicht besetzt. 
Anzeige
Durch den Aufprall wurde das Gespann 60 Meter vor- und seitwärts in Richtung Mittelschutzplanke geschoben. Die Sattelzugmaschine verkeilte sich mit dem Sicherungsanhänger, so dass alle drei Fahrstreifen blockiert waren. Aus den Fahrzeugen traten verschiedene Betriebsstoffe aus. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden, der auf ca. 35.000,-- Euro geschätzt wird. Der Fahrer des Sattelzuges wurde trotz der Schwere des Unfalls nicht verletzt. Zum Unfallhergang befragt äußerte der Mann, für einen kurzen Moment eingeschlafen zu sein. Die Berufsfeuerwehr Hildesheim war unter Leitung von Patrick Grieger mit 12 Feuerwehrleuten eingesetzt. 
Anzeige
Die Autobahnmeisterei Hildesheim wurde zwecks Absicherung der Unfallstelle angefordert, der Verkehr an der Anschlussstelle Hildesheim abgeleitet. Sämtliche Zu-/ und Auffahrten wurden gesperrt. Verantwortliche der Fa. VBS, denen das Absicherungsgespann gehört, erschien ebenfalls an der Unfallstellefallstelle. Die Staatsanwaltschaft Hildesheim setzte eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1000,-- Euro fest, die der Fahrer noch vor Ort entrichten misste. Die Vollsperrung der Autobahn wurde um 05:00 Uhr aufgehoben.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen