Samstag, 12. August 2017

Polizeimeldungen für den Landkreis Ostallgäu & Kaufbeuren vom 12. August 2017

Polizeimeldungen für den Landkreis Ostallgäu & Kaufbeuren vom 12. August 2017
Auto bleibt in überschwemmter Unterführung stecken
BUCHLOE: Am Freitagnachmittag ist ein Autofahrer mit seinem Pkw in einer überschwemmten Unterführung steckengeblieben. Aufgrund des Starkregens in den letzten Tagen war die Unterführung in der Eschenlohstraße, wie in der Vergangenheit bereits öfter, unter Wasser gestanden. Der Bauhof Buchloe stellte aus diesem Grund auch Warnbaken auf, sperrte die Unterführung und richtete eine Umleitung ein. Dies wurde jedoch vom betroffenen Autofahrer ignoriert und so kam es wie es kommen muss, der Motor des Pkw wurde abgewürgt und es ging weder vorwärts noch rückwärts. Einem Abschleppdienst gelang es schließlich den Pkw zu bergen und in eine Werkstatt zu bringen. Die Polizei Buchloe weist in diesem Zusammenhang eindringlich darauf hin, die bestehende Sperrung der Unterführung zu beachten. Neben den hohen Werkstattkosten und dem fälligen Verwarnungsgeld werden auch regelmäßig die angebrachten Kennzeichen beim Durchqueren abgerissen. Die Wiedererlangung der Kennzeichen ist mit einem vermeidbaren Verwaltungsaufwand verbunden. Zudem darf der Pkw in dieser Zeit nicht auf öffentlichen Straßen geführt werden. (PI Buchloe)
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Verkehrsunfall in Untergermaringen
GERMARINGEN: Am Freitag, den 11.08.2017, gegen 20:20 Uhr, befuhr ein 48-jähriger Buchloer mit seinem Pkw, die Kreisstraße OAL 15 von Untergermaringen kommend in Richtung Ketterschwang. Vermutlich auf Grund überhöhter Geschwindigkeit kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und überfuhr einen Ahornbaum, einen Verkehrsleitpfosten und ein Gedenkkreuz. Der Pkw-Fahrer wurde nicht verletzt. Der Pkw war auf Grund wirtschaftlichen Totalschadens nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. (PI Buchloe)

Körperverletzung
KAUFBEUREN: In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es zu einer Körperverletzung am Graben in Kaufbeuren. Trotz einer sehr schnellen Anfahrt von zwei Streifen gelang es dem bisher unbekannten Täter zu entkommen. Der Geschädigte wurde durch den Rettungsdienst mit leichten Verletzungen ins Klinikum Kaufbeuren gebracht. Sollte die Tat von Zeugen beobachtet worden sein werden diese gebeten sich bei der Polizei Kaufbeuren unter der Telefonnummer 08341/933-0 zu melden. (PI Kaufbeuren)
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Verkehrsunfall mit Verletzen
KAUFBEUREN: Am Freitagnachmittag kam auf der Osttangente/Reifträger Weg zu einem Unfall. Ein 61-Jähriger wollte in die Straße Am Riederloh einbiegen. Verkehrsbedingt musste dieser jedoch halten. Ein 27-jähriger Pkw Lenker erkannte die Situation zu spät und fuhr trotz Vollbremsung auf den stehenden Pkw auf. Durch die Wucht des Aufpralles wurde der Pkw des 61 jährigen in einen entgegenkommenden Pkw geschleudert. Dieser war mit zwei Personen besetzt. Beide blieben jedoch unverletzt. Der 61-Jährige und der 27-Jährige wurden leicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Schaden von ca. 15.000 Euro. (PI Kaufbeuren)

Verkehrsunfall mit vier beteiligten Pkw
MARKTOBERDORF: Am Freitag gegen 13.40 Uhr fuhr ein 44-jähriger Marktoberdorfer aus einer Parkbucht der Raiffeisenbank in die Gschwenderstraße in Richtung Bahnhofstraße ein. Dabei übersah er einen von hinten kommenden 68-jährigen Pkw-Lenker. Dieser kollidierte mit der linken Seite des einfahrenden Pkw, wodurch er nach links abprallte und mit einem Pkw kollidierte, welcher auf der anderen Straßenseite ordnungsgemäß geparkt war. Der geparkte Pkw wurde durch die Wucht des Aufpralls auf einen weiteren, dahinter geparkten, Pkw geschoben, so dass im Endeffekt vier Pkw beschädigt wurden. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von ca. 12.000 Euro. (PI Marktoberdorf)
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Retter in der Not
STÖTTEN AM AUERBERG: Am Freitag gegen 16.10 Uhr befuhr eine 82-jährige Dorfbewohnerin die Oberdorfer Straße von Marktoberdorf kommend. Kurz vor der Geltnachbrücke kam sie nach rechts von der Fahrbahn ab, da sie kurz abgelenkt war. Die Fahrt, die steile Böschung hinab, endete nach ca. 50 Metern mit einem seitlichen Überschlag in die Geltnach. Da die Geltnach Hochwasser führte wurde der Pkw schnell etwa 100 Meter abgetrieben. Eine Dame, welche den Unfall beobachtet hatte hielt in der Zwischenzeit einen 60-jährigen Stöttener an, welcher zufällig vorbei fuhr. Der Herr zögerte nicht lange, lief neben dem treibenden Pkw her und sprang schließlich in die etwa eineinhalb Meter tiefe Geltnach, um die Dame aus ihrer misslichen Lage zu befreien und sicher an das Ufer zu bringen. Aufgrund der starken Strömung war das kein leichtes Unterfangen, welches auch für den Retter gefährlich hätte werden können. Die Dame, die sofort durch Anwohner mit trockener Kleidung und Tee versorgt wurde, kam glücklicherweise mit einem Schrecken davon. Der Pkw wurde durch ein Abschleppunternehmen in Zusammenarbeit mit der Dorffeuerwehr zügig geborgen. (PI Marktoberdorf)

Unfall aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit
STÖTTEN AM AUERBERG: Am Freitag gegen 16.15 Uhr befuhr ein 20-jähriger Friedberger die B 16 von Füssen in Richtung Marktoberdorf. Obwohl die Straße aufgrund der anhaltenden Regenfälle nass und rutschig war, fuhr er mit ca. 100 km/h, weshalb er in einer S-Kurve, kurz vor Steinbach, ins Schleudern kam, nach links von der Fahrbahn abkam und mit hoher Geschwindigkeit mit einer Leitplanke kollidierte. Glücklicherweise kam zu diesem Zeitpunkt kein Gegenverkehr, so dass der Fahrer und sein 21-jähriger Beifahrer mit einem Schrecken davon kamen. Der Fahrer wusste nicht, dass die erlaubten 100 km/h nur unter günstigsten Umständen gefahren werden dürfen. Bei regennasser Fahrbahn sind jedoch keine günstigsten Umstände gegeben, so dass die Geschwindigkeit angepasst werden muss. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 3000 Euro. (PI Marktoberdorf)
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Maler stürzt von Vordach
FÜSSEN: Am Freitagvormittag kam es in Füssen-West zu einem folgenschweren Betriebsunfall. Ein 54-jähriger Mann aus Füssen wollte die Fassade eines Hauses streichen. Hierfür stieg er auf ein gläsernes Vordach. Auf diesem rutschte der eigentlich erfahrene Maler mit einem Fuß weg. Im weiteren Verlauf fiel der Mann von dem Dach. Durch den 2,5 Meter tiefen Sturz zog er sich Verletzungen an der Wirbelsäule zu. Aufgrund der unklaren Schwere der Verletzungen wurde der Füssener mit dem Rettungshubschrauber Christoph 74 in die Unfallklinik Murnau verbracht. Da sich der Maler bei der Arbeit befand hat die Polizeiinspektion Füssen Ermittlungen zu dem Betriebsunfall aufgenommen. (Pi Füssen)

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