Samstag, 2. Juni 2018

Polizeimeldungen für den Landkreis Ostallgäu & Kaufbeuren vom 2. Juni 2018

Polizeimeldungen für den Landkreis Ostallgäu & Kaufbeuren vom 2. Juni 2018
Zwei Motorradfahrer verletzt
UNTERTHINGAU. Am frühen Freitagnachmittag ereignete sich ein Verkehrsunfall aus einer Gruppe Motorradfahrer heraus. Diese befuhr die Kreisstraße von Aitrang in Richtung Unterthingau und überholte zunächst ein langsameres Fahrzeug. Beim Versuch ein weiteres Fahrzeug zu überholen, kam es dann zum Unfall. Ein 27-jähriger konnte den Zusammenprall mit dem vorausfahrenden Pkw nur verhindern, indem er nach rechts in die Grünfläche auswich. Dabei kam er zu Sturz und verletze sich leicht. Eine 38-jährige Motorradfahrerin konnte den Zusammenprall mit dem Fahrzeug jedoch nicht mehr verhindern, fuhr auf und kam dadurch zu Sturz. Die Frau kam schwer verletzt mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus. Es entstand bei den Unfällen ein Sachschaden von ca. 10.500 Euro. (PI Marktoberdorf)
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Asylbewerber alkoholisiert vor falscher Haustüre
EISENBERG. Am Donnerstagabend wurde die Polizeinotrufzentrale gegen 23 Uhr von Anwohnern in Eisenberg über einen aktuellen Wohnungseinbruch alarmiert, mehrere Streifenfahrzeuge aus Füssen, Pfronten und Kempten fuhren beschleunigt die Gemeinde an. Vor Ort konnte noch auf dem Grundstück ein 32-jähriger nigerianischer Asylbewerber festgenommen werden, welcher sich zunächst Zutritt zu dem Anwesen verschaffen wollte, aber nach Abweisung einer Anwohnerin vor Wut einen Blumenkübel zerbrach. Danach versuchte er zu flüchten. Nach ersten Ermittlungen hatte der Mann zuvor bei einem Freund in Eisenberg wohl zu viel Alkohol getrunken und wollte nach eigenen Vorstellungen auf dem Heimweg zu Fuß nach Sulzberg/Oberallgäu einen Zwischenstopp am o.g. Anwesen einlegen. Die Beamten aus Kempten nahmen den Mann in Gewahrsam. Für einen Wohnungseinbruch im eigentlichen Sinne liegen keine Erkenntnisse vor, eine Anzeige wegen Sachbeschädigung wird erstellt. (PI Füssen)
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Zigarettenpause verursacht immense Kosten
FÜSSEN. Am frühen Freitagmittag befuhr ein 32-Jähriger mit seinem LKW die Niederrieder Straße Richtung Hopferau. Wenige Meter nach dem Übungsplatz der Bundeswehr fuhr er nach rechts an den Straßenrand, um sich nach seinen Angaben eine Zigarette zu drehen. Aufgrund der vergangenen regnerischen Tage war der Seitenstreifen allerdings durchweicht und konnte das hohe Gewicht des LKW nicht halten. Er rutschte somit auf dem weichen Boden weg und blieb mit der kompletten rechten Seite im Graben hängen, sodass er von allein nicht mehr weiterfahren konnte. Ein Abschleppunternehmen musste mit schwerem Gerät anrücken und konnte den LKW nach gut 2 Stunden aus dem Graben ziehen. Für die Bergung selbst musste die Verbindungsstraße für eine gute Stunde komplett gesperrt werden. Außer einem geringen Flurschaden kam es zu keinerlei weiteren Schäden; die Abschleppkosten in Höhe von mehreren tausend Euro dürften hier allerdings mehr schmerzen. (PI Füssen)

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